Hallo und guten Morgen Bettina,
vielen Dank für Deine Antwort. Sie hilft mir schon sehr weiter. Dann kann ich mir ja jetzt erst einmal ein ganzes Stück weiter helfen. Muß jetzt dann erst einmal schauen das ich einen gescheiten Arzt finde, da wie bereits geschrieben in unserer Nähe kaum welche sind. Aber danke für Deine Liste evtl. ist da ja jemand dabei.
Habe gestern Abend ganz tolle spontan Hilfe von Julia bekommen. Tat gut mir ihr zu reden.
Auf die häufigkeit der Anfälle zu kommen, 3-4 mal sollte ein durchschnitt sein. Habe hier im Forum schon seit einiger Zeit mitgelesen und sehe wie schlimm andere dran sind und da ich neu bin und mich so kurz wie möglich halten wollte….
Also es ist so: es gibt gute Monate die allerdings an nichts festzumachen sind. Nicht etwa Sommer oder Winter. Also es gibt Zeiten da habe ich eine Woche am Stück ruhe und dann kommt die Migräne mit aller zur verfügung stehender Macht und läßt mich Tagelang nicht los (ich weiß von Julia das Du auch Migräne hast und also weißt wovon ich spreche) und dann gibt es Wochen da steh ich morgens mit Migräne auf und muß überlegen darf ich noch was nehmen wie oft hast du diesen Monat schon was genommen oder muß ich es so aushalten. (Weiß über MÜK bescheid, haben in der Kur ja verschiedene Vorträge gehabt und folglich auch darüber, aber das ist bei mir kein Problem ich arbeite halbtags in Gleitzeit und kann mich falls sie (Migräne) mich wieder einmal morgens weckt notfalls liegenbleiben um zu versuchen mit kalten Waschlappen, schlaf, entspannung ect. soviel wie möglich auszuhalten. Natürlich ist da dann immer der Druck das ich dann später los muß.
Ich muß aber auch sagen, es ist weniger die häufigkeit die mir so zu schaffen macht als vielmehr die
intensität der Migräne. Ich bin jetzt 48 und ich habe seit etwa 2-3 Jahren das Gefühl es wird mit jedem Mal schlimmer und stärker und ich habe so manches Mal gedacht jetzt sterbe ich jetzt platzt mein Hirn, ich bin teilweise Bewegungsunfähig vor Schmerz, Ich denke ich hätte Hirnbluten oder sonst einen Tumor o.ä. War aber auch schon in der Röhre und soweit ist im Kopf alles o.k.. Aber Du weißt wahrscheinlich ja was ich meine. Ich habe die Medis am Bett, weil ich mich kaum rühren kann wenn es wie meißtens nachts losgeht.
Ach es ist wie es ist, diese Geschichten hörst Du wahrscheinlich ein Dutzend mal am Tag. Auf jeden Fall hast Du mir sehr weiter geholfen und ich werde mal schauen ob ich nicht doch noch einen Arzt finde. Allerdings war ich in dieser Richtung schon so oft tätig……. Na ich werde ja sehen.
Ach noch eine Frage: wenn ich denn Naproxen und Naramig nehmen kann, darf ich die beiden Tabl. zusammen einnehmen oder muß da ein Abstand dazwischen sein.
Und, ist es evtl. Sinnvoll 2 Naramig auf einmal zu nehmen (im Moment seit der Kur mache ich es so das ich eine Naramig nehme und nach 2 Stunden noch eine. In der Regel habe ich dann die Chance dass dann nach etwa 1-2 Stunden der Anfall abklingt.
Du sprichst von Relpax, ich kenne dieses Mittel nicht ist das auch ein Triptan und ist es evtl. stärker in der Wirkung? Ich würde mich freuen wenn es ein Mittel gäbe das schneller greift als Naramig, ich würde das dann wirklich sehr gern einmal ausprobieren.
Auch Deinen Tipp mit dem Magnesium werde ich befolgen und mir gleich nachher besorgen. Mit dem Migränomit sind die Anfälle leider nicht weniger geworden, allerdings habe ich eine ganz ganz ganz leichte Besserung in der Schmerzintensität bemerkt (allerdings auch nicht immer, leider) Das das Mittel sehr teuer ist, überlege ich bereits es abzusetzen, aber da ich es von Dr. Medgyessy empfohlen bekommen habe und seit Januar in der Kur nehme und sonst bisher keinen vernünftigen Ansprechpartner habe, nehme ich es vorsichtshalber lieber weiter ein. (Auch wenn ich nicht gerade vor Reichtum umkomme
))
Dr. Medgyessy sprach allerdings auch von Migra S das ja wohl auch ähnlich wie Migränomit sein soll aber vielen Beser hilft, deshalb meine Frage ob ich es damit mal versuchen sollte. Was meinst Du?
So, jetzt möchte ich mich für Deine Zeit und Geduld (meinen Text zu lesen) bedanken
und grüße Dich ganz herzlich Beate