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Verhalten

Öffentliche Gruppe zuletzt vor 2 Tagen, 4 Stunden aktiv

Was kann man tun, um mit der Schmerzerkrankung besser leben zu können? Wie verhalte ich mich Familie und Freunden gegenüber, wie kläre ich auf?

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Tags: verhalten

Burnout durch Perfektionismus? (514 Antworten)

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  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Hallo,

    Bettina hat mich ja mal gefragt, ob ich kurz vorm Burnout stehe. Und ich denke ja, dass sie damit Recht hat.
    Was meint ihr muß ich dafür extra in Behandlung oder wird das auch besser werden, wenn ich in Kiel in Behandlung bin ? Ich fühl mich die letzten Tage noch erschöpfter als vorher. Bin so froh, dass ich in 5 Wochen in Urlaub gehe.

    Danke für eure Antworten

  • Profilbild steffikim vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Lieber Simon Phönix,

    ich denke aus eigener Erfahrung, das es sinnvoll wäre nach Kiel noch Verhaltenstheraputische Massnahmen zu machen. das hatte man mir damals auch geraten, da wollte ich aber nicht und habe leider ein jahr”verschenkt” in dem es mir nicht gut ging bevor ich dann eine Theraphie gemacht habe. es lohnt sich :)
    LG steffi

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Lieber Simon,

    in Kiel wird man erkennen können, ob Du Burnout hast und Dir entsprechende Empfehlungen geben können.
    Versuche, Dich im Urlaub richtig zu erholen und nicht vom Arbeitsstress in den Freizeitstress zu wechseln. ;)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Danke Bettina,

    ich werd´s versuchen. :-)

    Steffi mir fehlt die Vorstellungskraft, das ich mein Verhalten wirklich anpassen kann, aber ich möchte wirklich was machen.

    Liebe Grüße
    Sebastian

  • Profilbild steffikim vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Hallo Simon,

    es ist natürlich nicht so, dass man sich auf einmal total ändert und ich bin seklbst so eine die die progressive Muskelentspannung gerne vergisst… Aber Du wirst Dir während einer therapie über viele Dinge mit Dir und deiner Umwelt klarer. Erkennst selber wenn Du mal wieder auf einem Weg in die sackgasse bist…
    Warte mal auf Kiel, da wirst Du ja auch psyschologisch beraten und betreut.

    LG Steffi

  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Lieber Simon,

    was meinst du mit “Burnout” – ist irgendwie keine Diagnose, keine Krankheit sondern moderne Zeitgeisterscheinung oder was? Sicherlich wird Kiel dir in dieser Hnsicht ein Stück Klarheit geben können, aber was meinst du selbst dazu?

    Herzlich grüßt
    Ronja

  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Hallo Ronja,
    stimmt eine Krankheit ist´s nicht.
    Ich bin “alle”, hab keine Kraft mehr für das alltägliche Leben.
    Ich bin sehr gereizt geworden, kann nicht mehr mit Kritik umgehen, mir macht alles immer gleich zu schaffen. Ich bin schnell gestresst. Mir fehlt meine Motivation.
    Es ist ein wenig wie eine Depression, die ich aber nicht mehr hab. Ich bin nicht traurig und habe gott sei dank schon lange keine Suizidgedanken mehr, aber es ähnel dem schon.
    Im Endeffekt bin ich dahin geraten, durch falsches Verhalten. Zum Beispiel war ich (zu?) ehrgeizig, jetzt ist´s das Gegenteil ich hab keinen Antrieb mehr weiterzu kommen.

  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Ich war eben bei meiner Hausärztin, bin jetzt 2 Wochen krank geschrieben, sie meint, dass ich mit meiner Migräne immer nur ein Tag fehle ist es kein wunder wenn ich mich ausgebrannt fühle.
    Ich soll mich erholen, dann hat sie noch überlegt, ob sie mir noch ein AD verschreibt, was ich aber im Hinblick auf den Termin in Kiel erstmal abgelehnt habe.
    Tja dann muß ich jetzt nur noch ne Woche arbeiten und dann hab ich urlaub :-)
    Das sollte dann auch reichen an Erholung

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr, 1 Monat:

    “Das sollte dann auch reichen an Erholung” ist sehr relativ.
    Es kommt darauf an, wie Du die Zeit nutzt, wie sehr Du Dich entspannen und erholen kannst und nicht mit Freizeit- und/oder Urlaubsstress kompensierst.
    Das klingt jetzt vielleicht ein wenig merkwürdig, aber sich zu erholen kann auch sehr anstrengend sein.
    Ich bin sehr gespannt, wie Du es hinbekommst. Du schaffst das schon. :)

  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Da hast du wohl recht, ist aber schon n Kompromiss zu nem halben Jahr mit nur ner Hand voll Urlaub.

    Als ich vor 2-3 Jahren morgens beim rasieren in Ohnmacht gefallen bin, hab ich mir eine Woche gegönnt, dazu sind jetzt 5 Wochen nicht zur Arbeit müssen in den nächsten 6 Wochen, n anderes Ding.
    De größte Frage ist eigentlich kann ich loslassen, ich denk seit stunden nur daran, was jetzt mit meiner Arbeit ist, die liegen geblieben ist.
    Am liebsten würde ich mich ins Auto setzen und arbeiten fahren, argh ich bin bekloppt, zumindestens das weiß ich.

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Das kommt mir so bekannt vor!!!! (Nicht das Rasieren, sondern die Arbeitseinstellung) :D
    Zum Glück hat sich das nach langer Zeit und viel Arbeit an mir normalisiert. Ich kann wunderbar nach acht Stunden nach Hause gehen und die Arbeit Arbeit sein lassen. Das war nicht einfach, aber ich habe erkannt, dass egal, wie viel ich schaffe, es wird immer mehr und wirklich zu würdigen weiß das eh keiner. Also wofür aufreiben? Klar mache ich schon manchmal Überstunden oder helfe meinen Kollegen im Urlaub. Aber nur begrenzt. Ich logge mich nicht täglich ein, um zu sehen, ob die ohne mich zurechtkommen. Das reicht, wenn ich wieder da bin.
    Hey, also wenn Du Dir in einem sicher sein kannst, dann darin, dass die Arbeit auf Dich wartet, bis Du zurück bist. Und wenn irgendwas supereilig ist, dann muss das halt mal jemand anderes machen. Und wenn das nicht klappt, dann lernen die zu schätzen, was sie an Dir haben.
    Meine Cousine meinte neulich, dass sie, seitdem ihre Tochter auf der Welt ist und sie nach eineinhalb Jahren wieder arbeiten geht, nicht mehr lebt, um zu arbeiten, sondern arbeitet, um zu leben.
    Ich finde, das ist für Dich ein super Zeitpunkt, diese Wende ebenfalls einzuleiten. :)
    Es ist machbar, auch wenn der ein oder andere Rückfall bestimmt kommt. ;-)

  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    du das hab ich mit meinem Sohn auch so, ich arbeite so gut wie keine Überstunden mehr, hab sogar meißtens (migränebedingt) minusstunden.
    Aber ich weiß was da liegt bei mir und ich weiß wo es liegt, ich kann nicht so einfach jetzt abschalten, wie ich es normal kann wenn ich frei habe, weil ich weiß eigentlich müßte ich das machen, Es muß gemacht werden und es gibt eigentlich auch niemanden der mich vertritt.
    Wie gesagt mir ist klar das es nicht mein Problem sein sollte, hilft mir aber nicht wirklich und ich habe schiss vor der Reaktion, da ich weiß was bei mir liegen geblieben ist (vor allem welches chaos durch den stress und dadurch das ich gar nicht mehr arbeiten konnte). Mein Kopf sagt mir mein Körper braucht Erholung aber mein Kopf sagt mir auch, den soll er sich woanders holen.

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Wenn Du Dich jetzt richtig erholst, schaffst Du viel mehr und bessere Arbeit, als wenn Du krank zur Arbeit gehst. Aber das ist wieder der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Mir fällt es unendlich schwer, dazu zu stehen, dass ich krank bin und ab und an ausfalle. Das ist für mich eine Grenze. Mit den Schmerzen zu leben und sie zu integrieren, ist eine Sache, aber mein Leben so derart bestimmen zu lassen, dass sie mich zwingen, zu Hause zu bleiben, fällt mir arg schwer zu akzeptieren und das ist bei Dir vermutlich ähnlich. Ganz zu schweigen davon, was der Chef dazu sagt, wie weit seine Toleranz geht.
    Du kannst nicht mehr als alles in Ruhe und ordentlich abarbeiten, also mach Dir nicht schon vorher Stress. Sprech mit Deinem Chef die Prioritäten ab und dann machst Du das schon. :)
    Bis dahin: Genieße Deine Auszeit!!!!!!!! :D

  • Profilbild SimonPhoenix vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Hehe, treffer versenkt.
    Prioritären ist bei mir seh schlecht, ich hab 2 Chefs, arbeit zu 30% in der Abteilung wo ich sitze und zu 70% für ne andere Abteilung. Dann bekomme mal 2 Sachen auf den Tisch die beide dringende Prio hat. Spaß macht das nicht.
    Das gute an meinem AG ist ich hab einen super sicheren Job (obwohl der Behindertenantrag noch nicht durch ist ;-) ) Nachteil Stress, nicht die Chancen die ich haben will und für mich zu schlechte Bezahlung. Ich steh dazu, dass ich ab und an ausfalle, aber ich fiel früher nur einen Tag aus seit einiger Zeit nun oft 2 und auch häufiger, und jetzt 2 Wochen ? Tja mein einer Chef verletzt (und kommt trotzdem fast täglich) in der anderen Abteilung Chef in Urlaub, mein Kollege kommt aus dem Urlaub, in der anderen Abteilung geht mein Kollege in Urlaub. Das einzige, was mich beruhigen kann ist, dass ich selbst wenn ich da war nicht mehr wirklich gearbeitet habe.
    Ich bin total ehrgeizig und hab mich immer reingehängt, aber in letzter Zeit nicht mehr, Kannst du dir vorstellen wie ich mich dafür “hasse” ?
    Ich hoffe ich bekomme recht schnell info wegen des GdB´s, meine Hausärztin hat´s abgeschickt, bei anderen bin ich zur Zeit nicht in Behandlung.

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr, 1 Monat:

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Dein GdB schnell durchkommt. Was hast Du dann für Vorteile?

    Wenn es Dir hoffentlich bald gesundheitlich besser geht, kannst Du Dir immer noch überlegen, ob Du Dir einen anderen Job suchst, wo Du mehr verdienst und die Aufstiegschancen Deinen Wünschen entsprechen. Du bist ja noch jung und hast noch ganz viele Chancen und Möglichkeiten.
    Alles zu seiner Zeit, jetzt hat erst einmal Deine Gesundheit Priorität.