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Öffentliche Gruppe zuletzt vor 2 Tagen, 4 Stunden aktiv

Was kann man tun, um mit der Schmerzerkrankung besser leben zu können? Wie verhalte ich mich Familie und Freunden gegenüber, wie kläre ich auf?

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Tags: verhalten

Entspannung als Prophylaxe? (88 Antworten)

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  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr, 3 Monaten:

    Als Entspannung höre ich manchmal die Entspannungs-CDs, multimediale Entspannung und Imagination in der Attacke, aus Kiel, die mir sehr guttun.
    Welche andere Entspannungsverfahren habt ihr und welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

    Herzliche Grüße
    Ronja

  • Profilbild Migränchen vor 1 Jahr, 3 Monaten:

    so oft wie möglich ausgiebig spazieren gehen…tai chi….qi gong….

    …für entspannung über cd fehlt mir oft die geduld….ich bin mehr der aktive meditationstyp :-) daher auch mein eintrag hier und nicht in der gruppe…ausdauersport als prophylaxe…

    liebe grüße
    migränchen

  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr, 3 Monaten:

    Danke für die Antwort, liebes Migränchen.
    Gehst du denn in einen Kurs für tai chi und qi gong oder machst du das zuhause für dich alleine? Wie hast du das gelernt?
    Und was tut ihr anderen für die Entspannung, wie entspannt ihr? Welche Methode verwendet ihr?

    Herzliche Grüße
    Ronja

  • Profilbild Julia vor 1 Jahr:

    Ich habe einen, wie ich finde, interessanten Artikel zum Thema Stress gefunden:

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=37434&type=0

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr:

    Julia, den Artikel finde ich sehr interessant, zumal ich von diesen Zusammenhängen bisher noch nichts gehört bzw. gelesen habe. Vielen Dank!

  • Profilbild Miggy vor 1 Jahr:

    Kleiner Erfahrungsbericht zum Thema: Die eigenen Ressourcen mobilisieren

    In diesem Winter habe ich einige mich sehr anregende und interessierende Bücher z.B. über morphogenetische Felder gelesen und meine seit 20 Jahren auftretende Winterdepression ist ausgeblieben, ganz im Gegenteil, seelisch ging es mir sehr gut, trotz MÜK.

  • Profilbild Ronja vor 1 Jahr:

    Liebe Miggy,

    welche Erkenntnisse oder neuen Sichtweisen hast du bei und durch der Lektüre der Bücher gewonnen? Ich finde es sehr beeindruckend, dass dir Bücher so gut geholfen haben. Ich lese auch sehr gerne. Wie schaffst du es oder was hast du gemacht, dass es dir seelisch trotz schlechtem Ergehen im MÜK sehr gut ging? Wie geht das?

    Herzliche Grüße
    Ronja

  • Profilbild Miggy vor 1 Jahr:

    Liebe Ronja,

    es waren keine super Erkenntnisse oder neuen Sichtweisen, sondern Themen, die mich faszinieren und meinen Horizont etwas erweitern in den Gebieten, die mich interessieren, was allerdings sehr viel ist, das können auch gute Dokus im TV sein. Ich lese viel, habe aber festgestellt, dass mich Romane zwar ablenken, aber mein Gehirn nicht anregen hilfreiche Botenstoffe zu produzieren. Ein sehr gutes Buch war “Buntschatten und Fledermäuse: Mein Leben in einer anderen Welt” von Axel Brauns einem Autisten, das war sowohl Roman, als auch Biographie mit Einblicken in die Wahrnehmungswelt eines Autisten. Was ja schon fast ein Widerspruch in sich ist Autist und Schriftsteller zu sein, guckst du hier: http://www.amazon.de/Buntschatten-Flederm%C3%A4use-Leben-einer-anderen/dp/3442152445/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1305495207&sr=1-4

    Momentan lese ich Bücher über die Religionsgemeinschaft in der ich aufgewachsen bin und in der ich bis zu meinem 32. Lebensjahr aktives Mitglied war, aktuell dieses “Christian Science im Lande Luthers. Eine amerikanische Religionsgemeinschaft in Deutschland, 1894-2009 (Transatlantische Historische Studien)” von Britta Waldschmidt-Nelson (hat übrigens nichts mit Scientologie zu tun). Was für dich sicher nicht besonders interessant wäre, mir aber ganz neue Einsichten in mein Gewordensein gibt.

    Manche dieser Bücher waren nicht billig, ich versuche sie immer gebraucht zu kaufen und eventuell später wieder zu verkaufen.

    Oft ist es auch Musik, Tanz oder Kunst, die mir hilfreiche Botenstoffe bescheren.

    Gute Nacht und viel Erfolg bei der Erforschung deiner Interessesgebiete wünscht Miggy

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr:

    Ist der Zusammenhang zwischen Gefühlen und Schmerzen einmal näher beschrieben worden?

    Das Leben von Autisten finde ich faszinierend. Einer meiner Lieblingsfilme ist “Zeit des Erwachens”.
    Es ist nur traurig, wie wenig Hilfe, Interesse und Verständnis es für diese Menschen gibt.
    Da fällt mir auch Stephen Hawinkg ein. Ein genialer Mensch. Und doch würden ihn wohl die wenigsten als Nachbarn haben wollen.
    Dabei können sie uns so viel geben, so viel beibringen…

  • Profilbild Julia vor 1 Jahr:

    Hi Gonzo,

    hast du das Buch auch gelesen? Und die anderen von Oliver Sacks? Ich finde eines ist spannender als das andere. Z. B.: der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte ?

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr:

    Hallo Julia,

    nein, bisher habe ich nur den Film gesehen. Aber ich werde es bestimmt lesen, hab auch grad mal geschaut, dass es einige andere Bücher von ihm gibt. Die landen direkt auf meinem Wunschzettel. Hast Du das Migräne-Buch von ihm schon gelesen?

    Werde mich jetzt erst mal unter der Zudecke verstecken und ein wenig Zeit ohne Umwelteinflüsse genießen. ;-)

    LG, gonzo

  • Profilbild Julia vor 1 Jahr:

    Ja, das Buch Migräne hab ich 1x ganz und dann noch mehrmals in Teilen gelesen. Würde ich mir heute aber nicht mehr antun, ist ein Riesenbrocken. Zeit des Erwachens finde ich ist das beste.

    Schöne Zeit ohne Umwelt.

    LG, Julia

  • Profilbild alchemilla vor 1 Jahr:

    Ist der Zusammenhang zwischen Gefühlen und Schmerzen einmal näher beschrieben worden?

    Ich habe kürzlich ein Buch gelesen, was diesen Zusammenhang wenigstens thematisiert:
    Dr. med. Bernie Siegel_ Prognose Hoffnung

    Es geht darin vorwiegend um Krebspatienten, weil er Chirurg ist. Aber sein ganzes Buch handelt davon, dass die Art, wie wir über uns selber denken und wie stark wir uns selber mögen sich ganz entscheidend auf die Gesundheit auswirkt. Es ist weit weniger die Frage, ob andere uns lieben und wie viele davon es gibt, sondern primär das glücklich Sein und mit sich selbst im Reinen.
    Dass man aufhört sich selbst ständig erziehen zu wollen und aufhört nach dem Ziel zu streben, anders zu werden als man ist.
    Das gibt viel Seelenfrieden.

    Es war toll, das zu lesen.

  • Profilbild Gonzo16 vor 1 Jahr:

    @Julia: Vielen Dank :) Ich brauche diese Auszeiten regelmäßig, meistens nehme ich sie mir, indem ich lese, aber manchmal ist auch das zu viel Input. Dann halte ich es wie die drei Affen – Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. ;-)

    @Gisela: Vielen Dank für den Tipp! Das werde ich bestimmt einmal lesen. Es klingt sehr gut. Besonders Dein Satz “…. aufhört nach dem Ziel zu streben, anders zu werden als man ist.”.
    Es tut gut, zu lesen, dass es anderen auch (manchmal) so geht…

  • Profilbild Piggy1963 vor 3 Monaten, 2 Wochen:

    In der letzten Zeit ist ja immer mal wieder Entspannung ein Thema, eben habe ich gerade in einem Beitrag von @bella gelesen, dass sie bei einer Entspannung alle Geräusche gehört hat etc….
    Mir fällt dazu noch eine Erfahrung ein, die ich persönlich gemacht habe bei der “Suche” nach der perfekten Entspannungstechnik für mich. Ich habe so ca. vor einem Jahr ein Seminar an der VHS besucht, es wurden verschiedene Meditationstechniken vorgestellt. Mit der ganz stillen Meditation bin ich damals nicht gut zurechtgekommen und auch jetzt ist es nicht viel besser (ich beschäftige mich gerade wieder damit MBSR – anderes Forum). Was mir allerdings recht gut gefallen hat, war eine Kundalini-Meditation, diese hat eine Stunde gedauert und setzte sich zusammen aus 15 min “schütteln”, 15 min tanzen, 15 min sitzend meditieren und 15 min liegend. Es war, als ob ich mir “gestattet hätte” nach Aktivität auch inaktiv zu sein, wahrscheinlich sollte ich eher in diese Richtung weitermachen… LG Johanna