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Öffentliche Gruppe zuletzt vor 2 Tagen, 4 Stunden aktiv

Was kann man tun, um mit der Schmerzerkrankung besser leben zu können? Wie verhalte ich mich Familie und Freunden gegenüber, wie kläre ich auf?

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Tags: verhalten

Migräne durch Grübeln! (43 Antworten)

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  • Profilbild venus vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Ich leide seit 20 Jahren an Migräne. Zur Zeit ist es wieder besonders schlimm. Ein Trigger ist bei mir Grübeln. Im konkreten Fall jetzt wieder mal, da meine Tochter überlegt ihre zweite schulische Ausbildung abzubrechen, zu jobben um sich im klaren zu werden, was sie denn eigentlich machen möchte. Ihr geht es auch schlecht, hat auch Migräne und mich belastet es, dass sie nicht belastbar ist, kein Durchbeißer-Typ ist und lieber arbeitet als lernt. Vor einem jahr wollte sie noch als Zahnarzthelferin ganz was anders machen.

    Bei mir ist es grundsätzlich so, wenn Probleme auftauchen, dass ich da vermehrt Migräne bekommen. Die Probleme sind aber häufig nur von anderen zu lösen. Doch ich fühl mich schlecht, weil ich es mir einfach anders vorgestellt hat.

    Jetzt meine Frage: Was kann ich dagegen tun, um in solchen Situationen nicht auch noch einen Anfall zu erleiden.

  • Profilbild Piggy1963 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,
    ich habe zu einer von dir oben beschriebenen ähnlichen Situation den Rat von einer Psychologin bekommen: “loslassen”…, hört sich ganz einfach an…., aber hört sich leider nur so an, ich arbeite seit knapp einem Jahr daran und es wird besser und gelingt mir immer öfter.
    LG Johanna

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,

    Dein Problem kennen wir wohl alle. Wir möchten natürlich, dass die Arbeit zum Kind passt, dass es auf Dauer glücklich wird und dass die Arbeit dann auch das Leben finanzieren kann. Wie Johanna schon richtig schreibt, sollte man loslassen können. Aber wie soll man das, wenn man merkt, dass sich das Kind anders entwickelt, als wie uns das wünschen würden. Wir haben ja die Lebenserfahrung und wissen, dass ohne gute Ausbildung der Weg sehr steinig werden kann.

    Habt Ihr schon mal an eine professionelle Berufsberatung gedacht? Wenn die Richtung dann halbwegs klar ist, könnte man sich im entspechenden Betrieb um ein Praktikum bemühen. So kann man zwanglos reinschnuppern und ohne Zwang beurteilen, was einem liegt. Das Arbeitsamt kann hier auch weiterhelfen. Wie alt ist denn die “Kleine”? ;)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild regenbogen68 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,

    ich habe den Eindruck, da kommen verschiedene Dinge zusammen, aber es ist nicht leicht, hier etwas dazu zu sagen, nach den paar Zeilen, die du geschrieben hast:

    Dass sich Deine Tochter klar werden möchte, was sie will, ist grundsätzlich positiv. Viele Jugendliche möchten ja nicht einmal nachdenken.
    Möglicherweise macht ihr die Schule zusammen mit der Migräne so viel Druck, dass sie den Eindruck hat, dass sie in dieser Situation nicht gut über das Weitere nachdenken kann? Ist sie in Sachen Migräne gut betreut?

    Dann hat Bettina ganz Recht. Mütter machen sich natürlich Gedanken um die Kinder. Jetzt kommt es natürlich darauf an, wie alt Dein Kind ist.

    Was das Loslassen und Deine Migräne betrifft: Wenn Du auf dieses Problem oft stösst und es Dich sehr belastet und die Hintergründe komplex sind, dann kann eine Therapie helfen. Wenn es weniger komplex ist, können oft Entspannungsverfahren helfen, das eine oder andere Buch, in dem solche Fragen thematisiert werden. Gespräche mit Freunden.
    Mit dem Problem bist Du jedenfalls nicht allein.

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild venus vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Vielen Dank für eure Antworten. nun mal noch ein paar Infos. Meine Tochter ist 21 und schon seit der Schulzeit mein Sorgenkind. Mein Mann sieht sie nicht als Sorgenkind, nur ich. Sie hat die Schule mit ach und krach abgeschlossen, eine schwierige Lehrzeit durchgehalten und auch den Abschluss gemacht. Doch jedesmal, wenn Prüfungen anstehen, geht es mir auch schlecht. Vom Typ her ist sie nicht so richtig ehrgeizig, sie würde schon gerne machen, doch mir kommt es so vor, dass sie nicht weiß wie. In der Schulzeit habe ich ihr immer verschiedene Vorschläge gemacht, die nicht angenommen wurden. Sie hat Probleme mit dem Rücken – tut nur nicht dagegen. Einen richigen Migräneärzt haben wir beide nicht – leider. Verhaltensmaßnahmen gegen die Migräne sage ich zwar, doch sie setzt sie nicht um etc. und wenn es ihr dann mal wieder richtig schlecht geht, kann ich mich auch nicht abgrenzen.

    Ich bin jetzt schon in einer Psychotherapie und werde dies nochmals ansprechen. Ich weiß zwar schon loslassen – doch wie gehts???? Wenn die Gedanken kommen, wenn man traurig ist, wenn man Schuldgefühle hat, was verkehrt gemacht zu haben, wenn die Kinder der anderen einen “besserern” Weg hinlegen??? Da beginnt man schon zu grübeln und momentan nehme ich sehr viele Triptane, denn einen Anfall auszuhalten, heißt zwei Tage außer Gefecht zu sein und dann will ich einfach nicht mehr. Doch was kann ich tun?? Ich bin ziemlich ratlos.

  • Profilbild regenbogen68 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,

    also, wie wäre es, wenn ihr Euch beide einmal auf die Suche nach einem vernünftigen Arzt machen würdet? Das wäre einmal ein erster Schritt.

    Mit einem guten Arzt und einer reduzierten Attackenhäufigkeit sind alle anderen Sorgen dann leichter zu bewältigen.

    Das mit dem Loslassen ist so komplex. ;-) Sprich es einmal an in der Therapie. Möglicherweise kommst Du drauf, wieso Du meinst, über die Maßen (ich habe das Gefühl, dass Du das so empfindest) für Deine Tochter da sein zu müssen. Deinem Mann geht es ja offenbar anders.
    Mich haben solche Fragen immer in die Kindheit geführt. Das waren immer spannende “Expeditionen”. Das heisst nicht, dass man dann gleich alles anders machen kann, aber einmal zu verstehen, warum man so oder so ist, das habe ich als wichtig empfunden, weil ich gelernt habe, mich zu verstehen.

    Übrigens bin ich damals in der Schule gut geworden, als meine Mutter mich endlich losgelassen hat. Solange sie mir Vorschriften gemacht hat und sich um alles gekümmert hat (was sie auch irgendwie überfordert hat), war ich schlecht; kaum durfte ich völlig eigenständig handeln (mit 14/15) wurde ich gut in der Schule. Aber jeder/jedes Kind ist natürlich anders.

    Lieben Gruß, Regenbogen

    P.S.: Wenn ihr einen Arzt habt, könntet ihr Euch überlegen, ob ihr gemeinsam hingeht oder getrennt. Eben auch im Sinne von Loslassen und Eigenständigkeit … ;-)

  • Profilbild Piggy1963 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,
    ich würde dir so gern helfen und verstehe dich so gut! Mein Sohn ist 23, wir lieben uns innig, aber haben uns häufig so doll gestritten – es war für beide Seiten nicht schön. Gerade in der Zeit des Abiturs und der Entscheidung wie geht es danach weiter, hatten wir permanent Auseinandersetzungen, ich wollte ihn immer “schieben” und ihm alle “Möglichkeiten dieser Erde” eröffnen, er wollte das aber gar nicht, er wollte gemeinsam mit seiner Freundin in eine Wohnung ziehen und ein Studium beginnen und zwar eins was gerade noch so frei war am Studienort der Freundin….Unsere Auseinandersetzungen gingen natürlich weiter, weil ich seine Entscheidung (wie ein “altes Ehepaar” zu leben), nicht wirklich akzeptiert habe (weiß ich heute, dass mich das gar nichts angeht!), wir haben dann gemeinsam! ein “Konfliktseminar” besucht, wollten wir beide, es ging uns ja beiden nicht gut mit der ewigen Streiterei, wir haben dabei einiges gelernt, Quintessenz für mich habe ich oben schon geschrieben – loslassen, Quintessenz für meinen Sohn, Verantwortung übernehmen. Naja, das hat noch nicht ganz so funktioniert, er hat im letzten Semester alle Prüfungen versemmelt die nur gehen, aber wir haben das ziemlich konstruktiv besprochen und es war gut.
    Natürlich streiten wir immer noch, aber es ist “nicht mehr so ohne Sinn”, wenn du verstehst was ich meine, ich habe mehr Respekt vor ihm, ich glaube das kann man so sagen. Was für uns noch ganz wichtig war, räumliche Trennung (er ist ausgezogen), aber das ist ja nicht überall realisierbar. LG Johanna
    P.S. Und was mir noch dazu einfällt, ich vergleiche mich und meinen Sohn nie mit anderen Familien, dazu gab es hier schon mal eine Diskussion…, ich bin ich…

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,

    Männer sehen sowieso immer alles lockerer und das ist manchmal sogar der bessere Weg. ;) Aber ich kann Dich natürlich ebenso gut verstehen. Habe auch eine 20jährige Tochter, wobei wir einfach auch nur Glück gehabt haben, dass alles gut funktioniert hatte. Es hat mit Erziehung zu tun, aber eben nicht nur. Daher sind Schuldgefühle für Dich nur bremsend. Es hilft niemandem, ewig zu grübeln, was Du Deiner Meinung nach vielleicht falsch gemacht hast. Du musst nach vorne sehen und Deine Tochter ebenso.

    Das Thema “loslassen” ist immer wieder mit dabei und auch, Vertrauen in das “Kind” zu haben. Ist alles in der Theorie leicht gesagt, weiß ich schon, aber irgendwelche Eckpfeiler muss man mal anpeilen.

    Wie Regenbogen schon vorschlägt, ist auch die ärztliche Versorgung für Euch beide sehr wichtig. Mit Krankheit und Schmerzen kann man schlecht an die Zukunft denken und entsprechend handeln. Es muss Euch gut gehen und dann geht auch alles andere leichter von der Hand.

    Sie hat eine Lehre schon erfolgreich abgeschlossen? Will sie nicht in diesen Beruf? Möchte sie eine neue Lehre beginnen, oder was ist jetzt das konkrete Problem?

    Johanna, finde ich ja toll, dass Ihr ein Konfliktseminar besucht habt. Was es nicht alles gibt. :) Das war die richtige Entscheidung und hat Euch beiden die Augen geöffnet. Super! :)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Anna2104 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo,

    vielleicht kann ich das aus der Sich eines mit zwanzigers mal schreiben (bin jetzt 25 Jahre). Um so mehr man sich unter “Druck” gesetzt fühlt umso mehr lehnt man sich dagegen auf. Ich verstehe mich wirklich gut mit meiner Mutter wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältniss. Ich bin aber mit 23 Jahren ausgezogen weil wir uns dmals immer mehr gestritten haben. Die räumliche Trennung hat uns beiden unheimlich gut getan. Das Verhältniss ist seitdem super und wir sehen uns sehr oft und telefoniern täglich.

    Nach meiner Ausbildung wollte ich unbedint ein freiwilliges solziales Jahr machen, darüber haben wir uns auch sehr gestritten den ich hätte meinen damaligen Arbeitsplatz dafür gekündigt. Eigentlich hätte ich ja selber darüber entscheiden müssen aber meine Mutter meinte es ja nur gut mit mir. Das habe ich aber damals nicht so gesehen. Mütter meinen es immer gut mit Ihren Kindern, aber manchmal will man in dem alter einfach bockig sein und sich selbst entwickeln können (keine Ratschläge annehmen). Heute ein paar Jahre später sehe ich das alles mit anderen Augen.

    Mach dir bitte nicht so viele Gedanken, deine Tochter wird Ihren Weg finden. Der Vorschlag mit der Berufsberatung ist schon mal ein guter Anfang…..

    LG Anna

  • Profilbild regenbogen68 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Ist das nicht großartig, dass wir hier auch altersmäßig so durchmixt sind? Finde ich einen guten Beitrag, liebe Anna!

  • Profilbild alchemilla vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,
    ich denke, zu all den guten Tipps hier, die mehr oder weniger leicht umzusetzen sind, kommt speziell DEIN Problem: das Grübeln.
    Wahrscheinlich wird dich das auch dann begleiten, wenn du diese vorgeschlagenen Schritte unternimmst.
    Ich kenne das von mir: ich habe sehr genaue Vorstellungen davon, wie man etwas angehen sollte, damit es gut wird. Die anderen teilen diese Vorstellungen oft nicht und es war ein harter langer Weg für mich
    1. zu lernen, dass sie ein Recht haben , ihre Entscheidungen selbst zu treffen,
    2. dass meine Vorstellungen nicht unbedingt immer richtig sind,
    3. dass sie zuweilen Dinge auf eine Art angehen, auf die ich nie im Lebens selbst gekommen wäre und ich demütig zugeben kann ,dass ihre Idee besser war.
    Am schlimmsten ist es, wenn man als Eltern -als Mutter (WIR haben das vermehrt , glaube ich) den großen Kindern zugestehen muss, dass sie ihre Erfahrungen und ihre Fehler mit all den schmerzhaften Folgen selber machen dürfen. DAS finde ich ziemlich grauenhaft. Aber wir haben es auch nicht anders gelernt.
    Wenn die Kinder zu Hause leben und man genau sieht, dass das ,was sie tun, in die Hose gehen wird, und sie nichts annehmen wollen von Warnungen und Hinweisen, dann ist es unerträglich. Aber sie haben ein Recht darauf. (In eine echte Katastrophe rennen lassen wir sie ja trotzdem nicht)

    DEIN Grübeln aber wird wahrscheinlich immer auf irgendeine Art aktiv sein, vermute ich.
    Ich grübele auch über den Lebensweg meiner Kinder. Und wenn ich mich durchgerungen habe, sie “loszulassen”, grübele ich, ob ich sie nicht im Stich lasse. und wenn ich meine Vorstellung durchsetze, dann grübele ich, ob sie nun unglücklich sind . . .
    und so weiter.
    Es ist ein geringes Maß an Urvertrauen und ein geüttet Maß an Angst im Spiel.
    Das sind die Punkte, die man dann für sich klären kann. Oder muss.
    Und das hat weniger mit den Entscheidungen der Kinder zu tun als mit den eigenen Gefühlen.
    Ich finde es großartig, dass du dir schon Hilfe in einer Therapie gesucht hast. Damit tust du dir wirklich Gutes.
    Vielleicht kann dir die Therapeutin dabei helfen, dich selbst zu stärken. Und Frieden mit dir selbst zu finden. Erst dann kann Loslassen von Herzen kommen und du ganz dahinter stehen.
    Davon wird deine Tochter wahrscheinlich auch profitieren.
    Liebe Grüße
    alchemilla
    ich schreibe dir noch eine PN

  • Profilbild Piggy1963 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Volkshochschule Berlin, Wochenendseminar mit einer Psychologin, war wirklich gut in unserem Fall, Mein 23-jähriger Sohn unter zwölf “gestandenen” Frauen, das hatte schon was…wir reden oft darüber…und sind aus unseren “festgefahrenen Mustern” herausgekommen.
    LG Johanna

  • Profilbild Doro vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    hallo liebe venus,
    hier noch eine mama, die es gut meint und täglich ihre sorgen zählt :-)
    ich denke wie alle hier, verstehen wir deine gefühle. und fast jeder kennt sie im umgang mit seinem kind.
    auch bei uns ist es so, dass der papa lockerer ist …. und dann denke ich manchmal ich muss noch mehr achten…:-(…. ich habe mit meinem mann und meiner tochter sozusagen ein zeichen vereinbart, wenn ich mit meiner sorge übertreibe kriege ich das stopschild und ein paar lustige worte. das entspannt die situation ungemein, somal auch auf diese art und weise das thema, wenn auch im scherz angesprochen wird. ich habe dadurch das gefühl alle haben das, was wichtig ist wahrgenommen und sind in der achtsamkeit, sodass ich auch VERTRAUEN SCHENKEN kann. und es ist wirklich ein geschenk, wenn einem vertraut wird. das kennt doch auch jede/r von uns…
    das versuche ich mir immer wieder in solchen *sorgeanfällen* vor augen zu führen.

    ansonsten denke ich, ist das wichtigste für euch beide, eine gute ärztliche betreuung zu finden.
    dann einen behandlungsplan zu erstellen. wenn ihr da alle möglichkeiten umsetzt, wird sich sicherlich auch vieles von selbst entspannen.

    Für deine tochter ist es auch sicherlich nicht einfach dich leiden zu sehen. auch mit der migräne, das kann ein kind nicht gut aushalten. auch wenn sie selber betrofffen ist. es schleicht sich ja auch so eine schwere ein, die sich dann im alltag breit macht.

    bei uns hat sich wirklich sehr vieles entspannt, seit es mir wieder besser geht. seit ich mehr auf mich und meine bedürfnisse achte.
    übrigens, vielleicht ist das meditieren ja auch was für dich, schau mal im meditationsforum.

    ich wünsche dir, dass du einen guten Arzt für dich findest.

    und zum thema loslassen.
    mit der geburt unserer kinder war klar, dass sie uns vorübergehend begleiten um sie dann irgendwann in die selbständigkeit zu entlassen. LOSZULASSEN…..

    wichtige dinge sollten natürlich angesprochen werden dürfen.
    lg
    doro

  • Profilbild Piggy1963 vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    ich finde so schön, was Anna geschrieben hat, die machen das schon die “jungen Küken”…, ich glaube darauf sollte man vertrauen, Alchemilla hat es auch so treffend beschrieben “Urvertrauen” haben.
    Ja, es geht mir richtig gut, wenn ich lese was Anna schreibt….

    LG Johanna

  • Profilbild Ronja vor 3 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Venus,

    es gibt diesen schlauen Spruch, mit dem Loslassen, ich weiß jetzt nicht mehr von wem: die Kinder brauchen von den Eltern Wurzeln und Flügel mitgegeben, beides ist nötig. Wenn bei dir zur Zeit das “Wurzeln geben” überwiegt, kommen sicherlich auch die Zeit des “Flügel gebens” bei dir. Manchmal ist das nicht ausgewogen, und manchmal brauchen die Kinder mehr das eine oder andere.
    Ich sehe meine Kinder nicht mehr so sehr als Kinder an, sie sind 20 und 23 Jahre alt. Sie sind sehr erwachsen. Ich weiß noch als ich in Kiel stationär war, völlig verzweifelt, weil ich nicht mit der Situation dort zurecht kam, und mein Sohn hat mir damals am Telefon wie ein Erwachsener einen wunderbar guten Rat gegeben. Die Kinder sind irgendwann nicht mehr Kinder, ich sehe sie jetzt immer mehr als Erwachsene an und gebe trotzdem natürlich zu vielen Dingen ihres Lebens meine Meinung, Bewertung ab. Und das ist sehr wichtig, sonst kommen die Selbstvorwürfe oder auch vorwürfe der Kinder. Irgendwie ist es dabei wichtig, einen Mittelweg zu finden und der geht manchmal ganz schön im Zickzack.
    Du arbeitest ja an diesem Thema, holst dir Hilfe für dich, mach dir nicht zu viel Stress und Vorwürfe dabei, du machst es sicherlich gut; manchmal gehört der Streit, die Disharmonie und die Meinungsverschiedenheit auch mit zum Leben dazu.

    Herzliche Grüße
    Ronja