Hallo Bettina,hallo Cinderella,
vielen Dank für das herzliche Willkommen. Das Anafranil nehme ich trotz der starken Nebenwirkungen deshalb so lange, weil ich zwei Kinder habe (6 und 8 Jahre alt) und deshalb einfach funktionieren muss. Ohne Medikamente bis ich sozusagen “Lebensunfähig” und kein anderes Medikament hilft mir. Triptane bringen gar nichts, normale Schmerzmittel, selbst stärkere, sind ebenfalls wirkungslos, weshalb ich auch keine mehr nehme. Das Einzige, was mir ein relativ normales Leben (von den Nebenwirkungen mal abgesehen) ermöglicht, ist Anafranil. So gesehen ist das natürlich schon verlockend.
Aber irgendwann wurde der Leidensdruck durch das immer weiter steigende Gewicht zu groß, denn schließlich bin ich nur 1,58 m groß und wiege jetzt 92 kg!!!.
Ich war zwischenzeitlich bei verschiedenen Neurologen, doch wenn ich denen von meinen Symptomen erzählt habe, haben die mich angeschaut als sei ich nicht bei Verstand. Als Antwort bekam ich entweder “Seien Sie doch froh, dass Sie ein Medikament haben, dass Ihnen so gut hilft!”, oder “Aha, Sie nehmen ein Antidepressiva, also alles psychisch bedingt, machen Sie eine Psychotherapie!”
Habe ich auch gemacht, hat mir auch gut getan, an meiner Migräne allerdings nichts geändert.
Die Verdachtsdiagnose Basilarimigräne bekam ich vor ca. 4 Jahren in einem Internetchat mit Prof. Göbel. Ich hatte vorher noch nie von dieser Migräneform gehört. Jetzt habe ich zum ersten Mal eine Neurologin gefunden, die offenbar versteht, wovon ich spreche.