Spannungskopfschmerz

Spannungskopfschmerz

Nebenwirkung bei Amitriptylin

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  • Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Hallo,
    leider habe ich seit 3 Monaten Spannungskopfschmerzen. Ich habe mit Amitriptylin 10 mg angefangen, nach 1 Woche auf ¾ von 25 mg erhöht und ein paar Tage später habe ich 25 mg genommen.
    Seit dem ich 25 genommen habe, hatte ich dumpfes hören im Ohr (bin auf einem Ohr fast taub von Kindheit/Geburt). Das füllt sich so an, als ob man ganze Nacht der Disco war. Ich hatte Amitriptylin ein paar Tage weiter genommen, diese NW hat sich eher verstärkt, sodass mir Arzt Mirtazapin verschrieben hat – mit Mirtazapin hat kamen die Kopfschmerzen wieder, und ich habe wieder Amitriptylin ¾ 25 mg genommen. 3 Tage alles gut, gestern 25 mg genommen und schon wieder dieses Hören. Ich war heute beim Neurologen, er hat mir Doxepin verschrieben (weil ich gesagt habe, dass es bei Spannungskopfschmerzen auch 1. Wahl ist – laut Internet)
    Jetzt denke ich, dass die beiden Ads ziemlich ähnlich sind und ich diese NW auch bekommen werde? Was meint ihr? Soll ich lieber nochmal mit Amitriptylin probieren (runterdosieren) oder auf Doxepin umsteigen?
    Bei ¾ 25 mg sind meine Schmerzen ganz klein – nur ich denke die müssen komplett weg gehen, da sonst Therapie keinen Erfolg haben wird.

    Vielen Dank
    Leo

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 24994

    Willkommen im Forum, liebe/r Leo. 🙂

    Es ist ein Trugschluss, dass eine Prophylaxe einen Kopfschmerz komplett wegputzt. Das schafft eigentlich keine, daher ist es schon ein super Erfolg, wenn Du mit der geringen Dosis Amitripylin schon eine Verbesserung verzeichnen kannst. Nichts wirkt beim Spannungskopfschmerz besser als Amitriptylin, daher würde ich Dir empfehlen, bei dieser niedrigen für Dich gut verträglichen Dosis zu verbleiben und Dich einfach über die Verbesserung zu freuen. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Und wie geht es weiter? So bekomme ich die Spannungskopfschmerzen nicht los.
    Wie warscheinlich ist es, dass der Körper daran gewöhnt und diese NW weggeht?

    Doxepin soll doch auch gut gegen Kopfschmerzen sein – gibts da wirklich so einen Unterschied? Vielleicht könnte ich statt dessen von Doxepin 50 mg nehmen und die Schmerzen wären komplett weg?

    Ich denke mir, wenn ich ein wenig Schmerzen habe, ist es wahrscheinlicher dass die bleiben, wenn die Schmerzen komplett durch Medikamente weg sind, ist es wahrscheinlicher, dass die irgendwann komplett – auch ohne Medikamente – verschwinden.

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 24994

    Du kannst es versuchen, aber wie gesagt gibt es eigentlich kaum eine Prophylaxe, die jeden Schmerz jeden Tag nimmt. Und ja, es gibt Unterschiede zwischen den Medikamenten, auch dann, wenn sie aus der selben Wirkstoffgruppe sind.

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1893

    Liebe/r Leo,

    dein Körper braucht Zeit, um sich auf ein Prophylaxemedikament einzustellen – sowohl was die Wirkung, als auch die Nebenwirkung anbelangt. In aller Regel geht man von drei Monaten aus, bis man wirklich beurteilen kann, wie viel ein Medikament bringt. Wenn ich deinen Beitrag lese würde ich davon ausgehen, dass diese noch nicht vergangen sind, also würde ich dir raten, Geduld zu haben.

    Du könntest z.B. über einige Zeit bei der niedrigeren Dosierung bleiben und dann nochmals die 25 mg versuchen. Wenn nach 3 Monaten kein Erfolg da ist, kannst du immer noch auf Doxepin wechseln.

    Wobei ich an deiner Stelle eher darauf setzen würde, mit anderen Maßnahmen den Rest des Schmerzes wegzubekommen, denn wie Bettina schon schreibt, ist es eher unwahrscheinlich, dass 100% der Schmerzen durch eine medikamentöse Prophylaxe verschwinden. Wie sieht es bei dir mit Ausdauersport aus? Entspannungsverfahren? Regelmäßiger Tagesrhythmus? Guter Schlaf? Ich würde dir raten, in diesem Bereich zu optimieren, denn in Kombination von medikamentöser Therapie und nichtmedikamentösen Maßnahmen sind die Erfolgsaussichten doch am besten 🙂 Wir wünschen uns zwar immer, einfach etwas einzunehmen und dann ist wieder alles gut, aber das funktioniert bei chronischem Schmerz zumeist nicht, da erfordert es doch etwas mehr Engagement.

    Liebe Grüße, Tanni

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Hallo,
    Vielen Dank für euere Antworten.

    hm, 3 Monate – es heißt doch dass man nach 6-8 Wochen beurteilen soll, ob das Medikament hilft?

    Laut Theorie, soll man das Medikament einnehmen und wenn die Wirklung sich einstellt, soll man min. 6 Monate weiter einnehmen. Wenn man aber nicht 100% der Schmerzen weghat, wird man die Schmerzen nie 100% los?

    Was ist mit Leuten welche 50 oder 75 mg nehmen? Haben die trotzdem noch Schmerzen?
    Ich habe mit Medikamenten vor genau einem Monat angefangen. (Nehme noch Migravent 2×2 Stück)

    Ich mache jetzt Ausdauersport meistens 3 mal die Woche je 1 Stunde. (Habe vom Krafttraining jetzt auf Ausdrauertraining umgstellt, Kraftraining jetzt nur noch 1 mal die Woche)
    Dazu habe ich als Hobby Tennis, sodass ich in der Woche 4-5 Mal Sport treibe.

    Als Entspannungsverfahren mache ich Progressive Muskelentspannung nach Jacobson – dazu suche ich mir über Youtube gute Video und folge der Anweisung. Habt ihr bessere Ideen für Entspannungsverfahren ? Wie oft ist es sinnvoll zu machen?

    Regelmäßiger Tagesrhythmus? Unter der Woche schon, am WE bißchen anders (so wie es bei dem meisten ist)

    Gute Schlaf habe ich aktuell nicht, ich gehe davon aus dass nach Mirtazapin Entzug der Körper sich umstellen muss. Auch vor Medikamenteneinahme haben mich Kopfschmerzen Schlaf geraubt, sodass ich Schlafstörungen hatte.

    Gruß
    Leo

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1893

    Hallo Leo,

    in der Theorie klingt alles wunderbar einfach – in der Praxis sieht es zumeist wesentlich komplexer aus.

    Viele Patienten nutzen die Chance einer womöglich wirksamen Prophylaxe nicht, weil sie zu früh die Wirkung beurteilen und wegen vermeintlicher Nichtwirkung das Medikament wieder absetzen. Allein schon weil du zwischendurch das Medikament gewechselt hast, wüsste ich nicht, welchen Zeitpunkt ich heranziehen würde, um die Wirkung zu beurteilen. Und da du offenbar durchaus Wirkung hast (wenn auch in niedriger Dosierung vielleicht nicht 100%) würde ich an deiner Stelle dieses Medikament tatsächlich ausreizen, bevor ich über Alternativen nachdenke.

    In aller Regel wird ein Prophylaxemedikament als „wirksam“ beurteilt, wenn eine Besserung von 50% eintritt, alles was darüber hinaus geht kann als gut oder sehr gut wirksam angesehen werden und viele Patienten würden sich wünschen, wenigstens die 50% an Wirksamkeit zu haben…

    Zu deiner Frage, ob man die Schmerzen zu 100% loswerden kann, muss man schon tiefer in die Medizin einsteigen. Ich versuche es mal mit einer stark vereinfachten Version:
    Wenn dein körpereigenes Schmerzabwehrsystem überlastet wurde, fällt es kurzzeitig aus. Als Ergebnis werden in deinem Kopf die Schmerzreize nicht mehr gefiltert und du bekommst Spannungskopfschmerzen. Üblicherweise regeneriert sich das System schnell wieder und der Kopfschmerz verschwindet.

    Beim chronischen Spannungskopfschmerz wurde dein Schmerzabwehrsystem zu häufig oder zu heftig überlastet. Es fehlen gewisse Botenstoffe, so dass das System Schwierigkeiten hat, wieder zu regenerieren. Es fällt immer häufiger und regelmäßiger oder sogar dauerhaft aus.

    Jetzt braucht das Schmerzabwehrsystem Hilfe von außen, in deinem Fall über Amitriptylin. Das Medikament sorgt unter anderem dafür, dass gewisse Botenstoffe wieder in größerer Menge gebildet werden und diese wiederum braucht unser Schmerzabwehrsystem zur Regeneration. Ziel der Behandlung ist es, dass irgendwann unser Hirn wieder von allein in der Lage ist, die Botenstoffe zur Verfügung zu stellen, um das Schmerzabwehrsystem zu regenerieren.

    Sprich: Ziel der Behandlung ist der Weg vom chronischen hin zum episodischen Spannungskopfschmerz. Es wird nahezu unmöglich sein, durch die Behandlung nie wieder in seinem Leben überhaupt Kopfschmerzen zu haben – aber die Kopfschmerzen werden seltener, kürzer und wesentlich weniger belastend sein. Dieses Ziel kann der Kopf auch dann erreichen, wenn er während der Behandlung nicht zu 100% schmerzfrei ist. Wichtig ist, dass du mit der Zeit schmerzfreie Stunden oder Tage hast, denn in dieser Zeit kann sich dein System regenerieren.

    Deine nichtmedikamentösen Maßnahmen sehen schon sehr gut und passend aus 🙂 Entspannungsverfahren kannst du durchaus täglich machen – am besten das, was dir Freude macht. Ich selbst nutze Progressive Muskelentspannung und Yoga – andere machen Meditation, autogenes Training, MBSR und und und…

    Ich drück dir die Daumen, dass jetzt unter Amitriptylin der Schlaf auch besser wird. Guter Schlaf ist enorm wichtig für unser Schmerzabwehrsystem!

    Nutzt du Pfefferminzöl zur Akutbehandlung?

    Ansonsten kann ich dir wirklich fürs erste nur gute Geduld wünschen 🙂 Ich hab seit bald 5 Jahren mit täglichen Kopfschmerzen zu tun, aber bin durch etliche Maßnahmen bei inzwischen 30% der ursprünglichen Schmerzintensität und Dauer angelangt – und mit meinem Leben glücklich und zufrieden, auch wenn der Dickschädel öfters mal brummt 😉

    Liebe Grüße, Tanni

    Daniela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 609

    Hi Leo,

    ich hab keine Spannungskopfschmerzen; zumindest meistens; aber ich nehme gegen die Migräne Amitriptylin.

    Beim ersten Mal hatte ich anfangs starke Müdigkeit. Aber das verzog sich nach 4-8 Wochen.
    Ich hab mit 10mg angefangen 50 Tage – bis die erste Schachtel leer war – danach 25mg. Immer zur Dosisumstellung nehmen die Nebenwirkungen etwas zu.

    Die Wirkung trat bei mir erst frühestens nach 3 Monaten ein. Dann aber richtig gut. 100% Schemrz weg geht nicht. Das haben meine Vorschreiber ja schon geschrieben. Als langjähriger Schmerzmensch ist man froh über jede Erleichterung.

    Nach ca. 1,5 Jahren habe ich Amitriptlin abgesetzt – weil ich damals dachte die Nebenwirkungen werden zu stark – heute weiß ich, dass das Amitriptylin da nix für konnte…aber natürlich ist das oft schwer abzugrenzen, wenn man mehrere Medikamente nimmt.

    Mittlerweile nehme ich wieder seit September 2015 Amitriptylin 25mg abends. Beim 2. Mal hat es gute 6 Monate gedauert, bis die Wirkung eingesetzt hat. Ich hab schon fast nicht mehr dran geglaubt; aber weil ich wusste, dass es schon einmal gut gewirkt hat mit erträglichen Nebenwirkungen habe ich durchgehalten und bin jetzt echt froh darüber.

    Für dich ist glaube ich wichtig zu akzeptieren, dass der Schmerz da ist und dass du damit leben musst. Diese Akzeptanz ist wichtig – damit man nicht ständig enttäuscht ist wenn etwas nicht sofort klappt – und damit man sich über kleinere Erfolge freuen kann.

    Ich sach nur DURCHHALTEN!

    Du fragst was mit Leuten ist die 50mg oder 75mg nehmen: Amitriptylin ist eigentlich ein Antidepressivum – mehr als 25mg bringt kaum was bei Kopfschmerzen; nur mehr Nebenwirkungen. Antidepressiv wirkt es aber erst bei viel höherer Dosis.

    Im Prinzip musst du am Ende selber entscheiden, ob dir die schwächere Wirkung bei 10mg reicht; oder ob du lieber mehr Wirkung mit 25mg haben willst; und die Nebenwirkungen eben in Kauf nimmst (evtl. besteht ja auch noch die Chance, dass die sich beruhigen nach mehreren Monaten).

    Grüßle und alles Gute!
    Daniela

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Hallo,
    leider habe ich jetzt starke Kopfschmerzen und werde mit Doxepin probieren.
    Wie soll ich es machen, komplette Ami absetzten und 25 mg Doxepin nehmen und nach der Zeit probieren zu erhöhen?

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    P.S.: Ich habe Ami auf 25 mg erhöht, hatte im Hintergrund im Ohr Geräusche als ob irgendwo eine Maschiene arbeitet (die waren aber nicht so stark wie früher). Beim Joggen habe ich aber voll geschwitzt und hatte kurz Herzrhythmus Störung, dazu Kopfschmerzen auch bei 25 mg und ich schlafe ganz schlecht.

    Zu meinen Posting von ein paar min: ich habe gestern Abend Doxepin schon genommen (25mg) und Ami nicht, konnte Nachts aber nicht schlafen (Nacht davor mit Ami war nicht viel besser), Kopfschmerzen sind auch da.

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3706

    Hallo Leo,

    aus deinen beiden Beiträgen werde ich nicht ganz schlau.

    Du schreibst: „Ich habe Ami auf 25mg erhöht,und weiter unten ich habe Doxipin genommen, und Ami abgesetzt“????

    Dass du die Propyhlaxe Medikamente mind. 3 Monate nehmen mußt, um überhaupt beurteilen zu können, wie sie wirken, haben die die Vorschreiberinnen ja schon geschrieben. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist diese Zeit noch nicht um.

    Für mich macht es den Eindruck, dass du wie die meisten hier zu wenig Geduld aufbringst, um vernünftig eine Medikation zu prüfen. Ich verstehe dich nur zu gut. (Bin auch ein typischer Migräniker) Nichtsdestotrotz ist es ganz wichtig Ruhe zu bewahren und mit Gelassenheit der Krankheit entgegenzutreten.

    Auch deine Schlafstörungen könnten durch Ami noch gebessert werden. Da mußt du jetzt wirklich Ausdauer zeigen. Die Vorschreiberinnen haben z.T. von 6 Monaten geschrieben.

    Dein Sport-und Entspannungsprogramm hört sich sehr, sehr gut an. Aber,ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich auch hier eine deutliche Unruhe bzw. Anspannung durch Ehrgeiz rauslese.

    Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft zum Durchhalten.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Hallo Sternchen,
    ich habe vor 3 Tagen Ami auf 25 mg erhöht, 2 Tage genommen – mir ging nicht gut. Deswegen gestern habe ich Ami abgesetzt und Doxepin genommen.
    Die Sache ist, dass ich Ami schon ca 6 Wochen nehme und komme nicht über 20 mg! Und das scheint für meine Körper zu wenig zu sein. Laut Literatur muss die Wirkung nach 6-8 Wochen da sein, wenn nicht AD wechseln. Bei mir waren die Schmerzen erste Zeit weniger, letzte Woche waren die andauernd da und kaum auszuhalten (schlafen ging nicht)
    Deswegen dachte ich es wird Zeit andere AD auszuprobieren, habe auch gelesen dass Doxepin besser vertragen wird.

    Hast du selber damit Erfahrungen gemacht? Wie war es bei dir?

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3706

    Ja Leo,

    ich habe selber Erfahrungen damit. Aber grundsätzlich ist es so, dass wenn du uns hier fragst, dann wäre es auch sinnvoll, wenn du uns glauben würdest. Es macht keinen Sinn, zu fragen und sich die Antworten wo anders im Netz oder Literatur zu holen. Wenn du anderen eher das Vertrauen schenkst, so ist das gar kein Problem. Es ist nur unproduktiv nicht auch diese Informationsgeber zu den Dingen zu fragen und ihnen zu folgen.

    Also, noch einmal ein Prophylaxemittel braucht MINDESTENS 3 Monate, bis es seine volle Wirkung zeigen kann. Jede vorher abgebrochene Medikation ist eine vertane Chance, das richtige Mittel zu finden.

    Auch wenn du gelesen hast, dass Doxepin besser zu vertragen ist, so muss das auf dich doch noch lange nicht passen. Jeder Mensch ist ein Individium, und so reagiert auch jeder Mensch auf Medi´s anders.
    Die Antwort heißt ausprobieren. Aber immer mind. 3 Monate, sonst ist es ein Versuch ohne Ergebnis.

    Ich habe schon versch. Mittel probiert. Manche auch 2 Mal. Da waren einige, die überhaupt nicht geholfen haben und andere, die wunderbar geholfen haben. Es war sogar auch so, dass ein Medikament beim 1. Versuch nicht geholfen hatte, und dann später bei einem 2. Versuch super gut angeschlagen ist. Diese Ergenisse hatte ich aber niemals vor Ablauf der 3 Monate. Eher später.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Die Sache ist, ich nehme nur 18,75 mg Ami, wieviel nimmst du?
    Dazu bist du eine Frau, ich Mann (braucht erfahrungsgemäß mehr) und 18,75 mg laut Usermeinungen in Foren und Literatur ist zu wenig, wenn dazu auch nach 6 Wochen Kopfschmerzen wieder stark gekommen sind… wie war das bei dir, welche ADs hast du genommen und in welcher Dosis und ab wann haben die gewirkt? Hast du nach Rückschlägen weiter gleiche AD und gleiche Dosis genommen ? Gab’s danach eine langfristige Besserung?

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3706

    Lieber Leo,

    vielleicht hast du meine Zeilen nicht ganz und richtig gelesen. Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass du mich und das was mir wichtig dir zu sagen, nicht verstanden hast.

    Wir beide sind komplett unterschiedliche Wesen. Da macht es keinen Sinn, meine Erfahrungen abzufragen.

    Schau wie es bei dir ist. Halte die Vorgaben ein, die dir von uns -wenn du uns fragst- empfohlen werden. Nur so kannst du zu einer guten langfristigen Besserung kommen.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Leo
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Wo ich am Wochende ADs auf 25 mg erhöht habe, habe ich dadurch jetzt Tinnitus – hat mir HNO Arzt heute gesagt und Medikament Trental verordnet – NW wie ich es gerade gelesen haben, ist die Hölle …

    Ich habe gelesen, dass trizyklische ADs Tinnitus auslösen können, es ist also egal was ich nehme …
    Ich weiß nicht was ich jetzt noch machen soll, ohne ADs werden die Kopfschmerzen unerträglich sein, mir geht so scheiße, ganze Nacht nicht geschlafen, Trental auch u.a. NW Schlafstörungen.

    Ich bin am verzweifeiln was ich jetzt tun soll gegen meine Kopfschmerzen. Wieder 3/4 nehmen und riskieren, dass mein Tinnitus schlimmer wird …
    (Hatte vorgestern 15 mg genommen und gestern 10 mg)

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