Hallo,
ich habe hier einige Beiträge gelesen und muß feststellen, daß am Ende doch kein Arzt so richtig helfen kann 
Hier mal mein Anliegen, vlt hat jemand ne Idee
Ich bin Gelegenheitsraucher, treibe ab und zu Sport, trinke kein Alkohol, ernähre mich normal. Mein Blutdruck ist niedrigen bis normalen.
Mein Problem:
7/2007 bin ich früh aufgewacht, und habe einen vernichtenden Kopfdruck (keine Kopfschmerzen) gehabt. Ich habe absolute Konzentrations- Orientierungs- Denk- Lese- und Auffassungsschwierigkeiten. Das Kurzzeitgedächtnis ist gleich Null.
Es kam einfach über Nacht, ohne das ich am Vorabend etwas außergewöhnliches gemacht habe. Nach ca 4 Monaten langsamen Abklingens war alles wieder vorbei und relativ in Ordnung.
1/2008 wiederholte sich das Ganze und war etwas intensiver. Der vernichtende stechende Kopfdruck (kein Kopfschmerz) hat ca 40% abgenommen und hält bis heute durchgehend an. Dieses Ereignis hat mein Gedächtnis total negativ beeinflusst. Ich weiß stellenweise nicht mehr was ich vor 2 Minuten gemacht habe, und komme sehr oft nicht auf die einfachsten Worte. Ich kann keine klaren Gedanken fassen und ich bin permanent müde, gereizt und stehe im wahrsten Sinne neben mir. Beim Ausatmen habe ich das Gefühl als ob der Atem heiß wäre und ich habe ein Gefühl von leichtem Brechreiz. Der vibrierende, leicht hackende Kopfdruck/Schmerz ist im Vergleich etwa so wie beim reizen des “Musikknochens“ so, als ob man leichte Stromstöße bekommt. Den Kopfdruck habe ich durchgehend 24 Stunden und es kommt vor, dass dieser manche Tage, hauptsächlich wenn ich mal schlechter geschlafen habe, wieder sehr intensiv wird. In der Nacht wache ich öfters auf und habe einen sehr intensiven pulsierenden, hackenden Kopfschmerz/Kopfdruck. Dieser ist auch nach dem Aufwachen sehr intensiv. Wenn der Schmerz sehr stark ist, und ich dann den Kopf ganz schnell bewege, merke ich in der linken oberen Kopfhälfte ein Stechen. (nicht immer).
Man kann diesen jetzigen durchgehenden Kopfdruck am besten mit einem „Kater“ nach zu viel Alkohol vergleichen. Es ist auch so, dass wenn ich ein kleines Glas Alkohol (zBsp.Radler) getrunken habe, der Kopfschmerz stärker wird und es mir vorkommt als ob ich die ganze Nacht durchgezecht hätte. Auffällig ist auch, dass ich Tagsüber einfach so ganz toll müde werde, und ich mich hinlegen muß aber nicht zwingend schlafe.
Ich war schon bei unzähligen Neurologen, diese verschrieb mir (Standardprogramm) u.a. Antidepressiva „Syneudon“ , „Cymbalta“ ; „Indomedazin“ ; „Stangyl” ; „Mareen“ ; „Ametrytolin“ , „Tebonin intens“ , „Insidon 100mg“, „Lyrica 25mg“ , „Gabapentin AL 300mg“ „ Jurnista 8mg“ , „Palladon 1,3mg“ „Tetrazepam 50mg“ „Naproxen 500mg“ „Trimipramin 50“ sowie Opioide: „Tilidin 50/40mg“ „Palladon 1,3mg. Dies hat alles nichts gebracht. Auch eine Nervenwasseruntersuchung am 14.10.08 war negativ. Eine weitere Behandlung mit einer Spritze an der Wirbelsäule mit „Ropivacainhydrochlorid“ blieb ebenfalls erfolglos. Beim allen Untersuchungen wie MRT, CT, EEG, ein AEP, eine Duplex-Sonografie, ein Tibialis SEP, ein Testosteron Bluttest,… gab es keine Auffälligkeiten. Ebenso alle durchgeführten Berührungs- Bewegungs- u. Reflexüberprüfungen waren ohne Befund. Dann vermutete man Spannungskopfschmerzen und verschrieb mir einige Physiotherapien, osteopathische Behandlungen, Massagen, Ergo- und Entspannungsübungen sowie Akupunkturen die leider auch nichts gebracht haben. Eine psychische Behandlung, worauf sich die “Ärzte” dann zu guter Letzt bezogen haben, brachte ebenfalls kein positives Ergebnis. Es muß also eine andere nervliche „Schädigung“ vorliegen.
Wie gesagt, es kam einfach so über Nacht und beim 1. Mal ist auch alles wieder weg gegangen. Zum Zeitpunkt des Auftretens des Vorfalles war ich geistig so willenlos und beeinträchtigt, dass ich mir ohne weiteres etwas antun hätte können. Das soll jetzt nicht heißen, dass man mich gleich in die psychiatrische Schublade stecken! -die Ärzte schon ;-((
Nun suche ich eine wirkliche Spezialklinik, die mir im Hinblick des Kopfdruckes und des Gedächtnisdefizits, welches seit dem 9/2010 weiter sehr intensiv nachgelassen hat, real weiter helfen kann.
+++ Hat jemand eine Idee für eine Behandlung und wo das herkommen kann?!?!
Anmerkung:
Bei der OP des Blinddarms am 26.8.09 wurde ich in Narkose versetzt. Nach dem Aufwachen war der Kopfdruck den darauffolgenden Tag völlig weg. Diese Narkose hatte also den Kopfdruck positiv beeinflusst. Könnte aber auf Grund der OP auch Zufall sein.
+
PS:
Ein MRT der Halswirbelsäule hat ergebe, dass ein Bandscheibenvorfall von 3.-7. Wirbel vorliegt, (5.-6. u. 6.-7. intensiver) dieser aber lt Aussagen des Klinikdirektors und eines weiteren Facharztes der neurologischen Abteilung Charitè Berlin ein Bezug auf den Kopfdruck ausgeschlossen wird.