Termin in der Schmerzklinik Kiel

Termin in der Schmerzklinik Kiel

Ich habe Angst vor dem Klinikaufenthalt

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  • geli357
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2
    #5973 |

    Hallo
    ich bin neu hier 48 Jahre alt und soll auch in die Klinik lt. meinem Schmerztherapeuten. Ich habe dauer -Spannungskopfschmerzen, kann schlecht schlafen und habe noch Tinitus auf beiden Ohren. Durch Stress verstärkt sich das ganze noch. Habe Angst das ich in der Klinik kaum zur Ruhe komme da mehrere im Zimmer sind. Ein Einzelzimmer kann ich mir nicht leisten. Kann mir da jemand weiterhelfen? Vielen Dank. Geli

    railwaycom
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 850

    Hallo Geli,
    sollst du nach Kiel in die Schmerzklinik?
    Egal welche Schmerzklinik, ich würde es auf alle Fälle machen. Ich hatte damals auch Angst, ich bin was Kliniken betrifft sowieso eine große Schisserin. Aber Kiel war nicht wie eine Klinik sondern wie Urlaub.
    Stell dir vor du darfst 2 Wochen in den Urlaub fahren. Im Urlaub bekommst du Hilfe, beste med. Versorgung, Sport, Entspannung, Massagen, Psycholog. Hilfe, Input durch Lehrgänge und täglich ein großes Buffet zum aussuchen was du essen möchtest. Und? würdest du da hin fahren? Das einzigste was dich stören KÖNNTE wäre das DZ mit Fernsehr und Kühlschrank. Oftmals hat man Glück und man liegt mit einer Person auf dem Zimmer, mit der man sehr gut auskommt und viel Spaß hat. Beim zusammenlegen der Personen wird schon darauf geachtet ob in etwa so das Alter passt und etc.

    Also fazid, du hast Angst Urlaub zu machen, wo es NUR um dich geht?
    Warum? was glaubst du das da passiert?

    Ich würde dort sofort wieder hin fahren!

    Liebe Grüße
    Rail

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 25147

    Herzlich willkommen, liebe Geli. 🙂

    Ich nehme mal an, dass Du in die Schmerzklinik Kiel kommst und habe daher in die passende Gruppe verschoben. Solltest Du in eine andere Klinik kommen, sag kurz Bescheid.

    Sonst hat Dich Rail ja hoffentlich schon gut beruhigen können. Die meisten Patienten passen gut zusammen und sehr oft entstehen Freundschaften aus diesen gemeinsam verbrachten Tagen. Man nimmt aufeinander Rücksicht und sollte die Chemie mal gar nicht passen, werden die Schwestern alles tun, damit man wechseln kann.

    Liebe Grüße
    Bettina

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3751

    Liebe Geli,
    ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Du Dich vor einem Klinikaufenthalt fürchtest. Ich hatte auch größte Schwierigkeiten, mir vor meinem ersten Aufenthalt in Kiel eine Schmerzklinik vorzustellen.
    Aber, wie Rail alle, jeden einzelnen Punkt schon wirklich treffend beschreibt, es ist wie Urlaub.
    Ich war das letzte Mal im Feb. 2012 in Kiel. Es war wieder wunderbar. Man hat mir wieder so gut geholfen. Alle geben dort ihr Bestes, um Dir zu helfen. Nimm das Angebot an, um Deiner selbst Willen. Bzgl. Deiner Angst vor einem Doppelzimmer kann ich nur sagen, dass die meisten Patienten in Kiel positve Erfahrungen machen. Ich würde es einfach auf mich zukommen lassen. Nur Mut.
    Mit den besten Wünschen
    liebe Grüße
    Sternchen

    geli357
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Vielen Dank für die tollen Antworten. Ich weiß Ihr wollt mir alle Mut machen. Ich war schon in vielen Kliniken. Auch Schmerzkliniken und Psychosomatische Kuren. Da ich schon überall war soll es jetzt die Schmerzklinik in Kiel sein da sie die beste sein soll. Ich habe alles früher abgebrochen weil ich nicht schafen konnte und mein Tinitus treibt mich in den Wahnsinn. Geli

    Johanna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2809

    sie ist die beste!…., lass dich drauf ein, mir helfen Schlafbrille, Ohropax und Stirnlampe zum lesen.

    LG Johanna

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Liebe Geli,

    mir hat der Klinikaufenthalt in Kiel sehr gut getan, alles war super und ich wurde gut betreut. Ich hatte bei meinem Klinikaufenthalt nur nette Mitbewohnerinnen. Die erste Dame wurde nach ein paar Tagen entlassen, dann war ich sogar ein paar Tage allein und dann kam die zweite, die war auch sehr nett. Und wir sitzen ja alle in einem Boot, da erntet man doch viel Verständnis gegenseitig. Also freu Dich darauf!

    Liebe Grüße
    Christiane

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3751

    Sprich die Probleme sachlich an, Du bist nicht die Einzigste, die damit zu kämpfen hat. Ich weiss von vielen, für die es in Kiel eine Lösung gab. Mit Mut und gutem Willen ist fast alles machbar.
    Alles Gute
    Sternchen

    lwin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 20

    Liebe Geli,
    ich kann so gut nachempfinden, wie Du Dich fühlst. Ich leide auch unter starkemTinnitus und Schlafstörungen. Ich war im November letzten Jahres in Kiel. Die Behandlung war sehr hilfreich für die Migräne. Ich kann Dich nur ermutigen dort hinzugehen, damit Dir geholfen wird, die Migräne zu ertragen.

    Liebe Grüße
    Gabi

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 25147

    Liebe Geli, liebe Gaby,

    Tinnitus verstärkt sich im Laufe einer chronischen Schmerzerkrankung. Das Gute ist aber, hat man eine funktionierende Prophylaxe für die Migräne, wird auch der Tinnitus besser. Irgendwie hängt doch einiges hier zusammen. Im Forum Migräne und Tinnitus wurde schon einiges geschrieben, wenn Ihr nachlesen wollt. Mein Tinnitus ist hochfrequent und stört mich nur bedingt. Irgendwie „ignoriere“ ich ihn so gut es geht.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Happy
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1826

    Hallo,

    ich glaube auch, dass bei mir Migräne und der im März neu aufgetretene Tinnitus zusammenhängen. Ich habe immer stärkeren Tinnitus, wenn ich Migräne habe, manchmal auch schon vorher in der Vorbotenphase. Mein Tinnitus ist auf einer Seite und ein tiefer Ton, hört sich an wie eine Maschine, wenn ich meinen Kopf drehe, bewegt sich auch der Tinnitus im Ohr… hört sich komisch an, aber fühlt sich so an.
    Meistens kann ich das auch ignorieren.

    Liebe Grüße
    Christiane

    Semi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 811

    Hallo Geli,

    ich kann dich auch sehr gut verstehen mit den Ängsten, war ich ja gerade auch in Kiel und habe mir diesen rettenden „Ruck“ gegeben, weil ich hier im Forum sehr gut unterstützt wurde, ich wäre sicher heute noch nicht dort.

    Ich habe große Vorbehalte Kliniken gegenüber, bin nun auch nach Kiel u.a. mit massiven Schlafstörungen und Tinnitus, dachte, dass das gar nicht gehen wird und gehen kann.

    Zur Praxis: den Tinnitus habe ich mit den Entspannungs-CDs, die du am Aufnahmetag bekommst, in den Hintergrund gedrängt, die drei Jahre penetrant währenden Schlafstörungen gingen mit den ersten Nächten weg (warum, na ja, da habe ich so einige Ansätze über die ich nachdenken kann, weil sie derzeit wieder zurückkommen) und die Zimmergenossin, da hatte ich ja auch so meine Mühe mit bei dem Gedanken, nicht alleine zu sein – ich schnarche ja auch noch, wie peinlich – sie hat mich geruhigt, dass das Schnarchen lange nicht so dolle ist, wie das von ihrem Mann, war ein sehr netter Mensch, der mir auch noch eine Spuckschale wie Kühlpads organisierte, als ich im Umstellungskopfschmerz war.

    Ist das nicht schön, einen solchen Menschen auf dem Zimmer zu haben? Oh ja, waren wir auch gemeinsam spazieren, Eis essen, Kaffee trinken…….

    Na und wenn du für dich sein willst, dann drehst du dich einfach zur Wand, hörst in die CDs und die Welt ist bei dir alleine…..

    Mach das mal,geh den Schritt auf die Klinik zu, ich kann dir wirklich nur sagen, dass es mir ging wie dir und ich sage weiterhin, es läuft alles besser, als man sich vorab vorstellt.

    Lg Semi

    paula
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Hey ich selbst habe auch große Angst vor meinem bevorstehenden Klinikaufenthalt, weiß nicht was auf mich zukommt, was mit mir gemacht wird.
    Aber man hört ja nur gutes was beruhigt.
    Ist noch jemand nächste Woche da??????

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1663

    Liebe Paula,

    ich war nicht in Kiel, aber ich bin jetzt schon eine Weile hier dabei.
    Es ist interessant, dass fast alle Angst haben und dann alle begeistert sind. Vielleicht nimmt Dir das die Angst.

    Du wirst dort optimal betreut, alle kümmern sich um Dich, Du wirst mit den Medikamenten optimal eingestellt und Du lernst, wie Du besser mit der Migräne umgehst; es gibt viele Kurse. Und dann ist dort auch noch das Meer vor der Tür!
    Es passiert nichts mit Dir. Es ist keine Operation. Und es passiert schon gar nichts mit Dir, was Du nicht willst!

    Da gibt es nichts, wovor Du Dich fürchten musst! Freu Dich, dass Du so eine großartige Unterstützung bekommst.

    Lieben Gruß, Regenbogen

    sternthaler
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 408

    Hallo Paula,

    ich war schon 4 mal in Kiel, Du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Eine bessere Klinik gibt es nicht, es ist alles optimal und auch für Deine Schmerzen und die Angst vor einer Medikamentenpause werden gut verstanden. Von überall bekommst Du Hilfe und man kann auch ganz offen über alles sprechen, denn in dieser steht der Patient wirklich im Mittelpunkt. Hinterher wirst Du sagen, schade das die Zeit vorbei ist.
    Voriges Jahr war eine Freundin dort, die ich überzeugt hatte in die Klinik zu gehen. Mit Händen und Füßen hat sie sich gesträubt. Ich bin sogar noch mitgefahren um sie dort abzuliefern. Nach einigen Tagen hat sie dann gesagt, och jetzt ist die Zeit bald vorbei, ich wäre gern noch länger hier. Ja so ein wandel ging in ihr vor.

    Viele Grüße Pamela

    regenbogen68
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1663

    Ich finde es wirklich ganz wichtig, festzuhalten, dass dort nichts mit einem „gemacht“ wird.
    Es ist eben keine OP, bei der man sich hinlegen muss und die Ärzte schnippeln an einem herum.

    Dieses „Gemacht“ suggeriert, dass man etwas oder jemanden ausgeliefert ist oder etwas eben passiv erlebt. Das Gegenteil ist der Fall.
    Vielleicht entspannt dieser Gedanke auch!

    Lieben Gruß, Regenbogen

    PS: Worte zeigen oft sehr genau, wo unsere Ängste liegen. Aber mit einer anderen Wortwahl kann man auch das Erleben und die Gefühle steuern. Du gehst nach Kiel, damit DU – zusammen mit den Ärztinnen und Ärzten – aktiv einen neuen, einen besseren Weg für Dich erarbeitest.

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3751

    Liebe Paula,
    es ist in den letzten Beiträgen schon so treffend dargestellt worden. Ich möchte alles nur noch einmal unterstreichen. Ich selbst war vor kuzem in Kiel. Dort wird wundervoll mit dem Patienten ZUSAMMEN ein Konzept entwickelt welches medikamentös, nichtmedikamentös, prophylactisch hilft, auch zu Hause den Tag mit der Migräne zu meistern. Viele neuer Erkenntnisse werden gefunden, viele alte Dinge wieder neu in den Tag mit aufgenommen. Aber alles geschieht in harmonischem Einvernehmen. Also, keine Angst, es wird Dir gut tun. Ließ mal das Gästebuch. 🙂
    Alles Liebe
    Sternchen

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3751

    P.S.
    Das Gästebuch: Am linken Rand auf dieser Seite unter „Suchen und finden“ 🙂

    glückdererde
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 415

    Ganz ernst gemeinte Antwort:

    Das was Du in Kiel bei Deinem neuen Aufenthalt am meisten fürchten musst ist das Wetter dieses Jahr.
    Der ‚grüne Winter‘ ist aus Jütland nach Kiel gekrochen.
    Aber die Schwentine wird wohl nicht über die Ufer treten.
    Jedenfalls dürfte das Wetter die einzige Behandlung sein auf die Du keinen Einfluss hast.

    paula
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Danke an alle die mir so lieb geantwortet haben, konnte mich nicht eher melden da ich vor Migräne wieder mal nicht konnte dieses mal wieder sogar mit Bewußtlosigkeit na ja hoffe total auf Kiel,
    Melde mich dann mal wieder, danke tschau

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 25147

    Liebe Paula,

    Du hast schon so viel Zuspruch bekommen und auch ich möchte Dir gerne Mut zusprechen. Man wird alles tut, um Dir zu helfen und für zu Hause eine Anleitung zu erhalten, wir Du künftig besser mit der Migräne leben und umgehen kannst. Lass Dich vertrauensvoll auf alles ein und Du wirst garantiert eine gute und für Dich wertvolle Zeit haben. 🙂

    Alles Gute und liebe Grüße
    Bettina

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