Hallo ihr Mitleser/Innen,
hab eine erbärmliche Nacht hinter mir, konnte nicht schlafen hing über der Schüssel, muss aber sagen, dass es Dank des Cortisons nicht zum Gau kam. Heute morgen bin ich dann gut versorgt worden, nachts stand ich mir selber im Weg und hab nicht bei der Nachtschwester geklingelt,weil mir so übel war, dass ich mir nicht vorstellen konnte am Tropf zu hängen. Im Laufe des Tages wurde es besser, aber ich merke doch, dass der Schlaf sehr wichtig ist, deshalb gibts nachher eine Doxepininfusion , die macht müde und bringt Schmerzdistanz.
Kennt ihr das auch, dass ihr auf keinen Fall für ein Weichei bzw.Memme gehalten werden wollt? Deshalb finde ich es dann oft schwierig mich auf die Hilfe, die ich bekommen kann einzulassen und fühle mich sehr ausgeliefert.
Momentan geht es mir seelisch ganz gut, ich hab jetzt eine Dauerzugang an der Hand, da sind die Infusionen einfacher.
Ich schaue viel Arte und Dokus und hab schon wieder eine Menge spannender Sachen dabei gelernt. Als Schmöcker habe ich den “Schwarm” dabei, sehr spannend.
Vielleicht kann ich ja morgen wieder mal raus, das wäre schön, heute war ich zu beduselt. Ich mache an meinem Tisch ein bisschen Reklame fürs headbook.
Machts gut eure Miggy