Hallo, Jule,
da wünsche ich dir sehr, dass du etwas Geeignetes findest,
und dass du tapfer ablehnst, wenn du bemerkst, dass es auch mehr belastet als hilft (vielen Prophylaxen muss man aber eine Chance geben und drei Monate beobachten,ob sie was taugen).
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es viele Ärzte durchaus schätzen, wenn man selbstbestimmt auftritt und klar sagen kann, was man erwartet und was man nicht tolerieren kann. (andere Ärzte habe ich verlassen, die das nicht mochten).
Bei mir war es jegliches Medikament, was Depressionen fördern könnte, habe ich strikt abgelehnt, habe ich sowieso genug.
NEBEN all diesen Medikamenten und depressiven Zuständen hilft es mir ganz besonders, dass ich mich in dem Bereich der Nicht-medikamentösen Prophylaxe umgeschaut habe.
Diese Maßnahmen haben allesamt die Nebenwirkung, dass sich die Lebensqualität erhöht, auch schon lange bevor sie auf die Krankheiten direkt einwirken:
ich gehe jeden Tag eine Stunde stramm spazieren (nicht bummelnd und lustwandelnd sondern eher wandern) obwohl ich voll berufstätig bin und einen Haushalt mit 4 Personen manage,
und ich setze mich jeden Tag eine Stunde hin und schalte alle Außenreize ab, über die ich Macht habe, kein Fernsehen, keine Musik, keine Action
und lasse alles sacken, was der Tag so bis dahin gebracht hat.
DAS tut richtig gut.
Andere Freizeitaktivitäten, Kino, Konzerte, Parties . . . bleiben auf der Strecke, aber das sind meistens auch richtige Migränemacher. Da ist es nicht schade drum.
Vielleicht ist für dich eine gute Idee dabei.
Ich wünsche dir viel Erfolg! ! !
Gruß
Gisela