Aimovig – Verlauf ??

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  • sternchen
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    Hallo Beate,

    ich persönlich finde es gut, dass hier ALLES geschrieben wird. Auch deine Überlegungen kann ich nachvollziehen. Jeder hat die Möglichkeit individuell für sich und seine persönliche Situation zu entscheiden.

    Wie Heika schon schreibt, konnte man in den Medien allerdings nur Positives über die Antikörper lesen. Es wurde dargestellt, wie eine Impfe, nach der man beschwerdefrei ist. Es wurde suggeriert, dass sie bei manchen nicht anschlägt und das es nur sehr wenige NW gibt. Nur ganz, ganz selten wurde darauf hingewiesen, dass man Spätfolgen und Folgen auf andere Organe noch gar nicht abschätzen kann.

    Da es aber bei den Betroffenen große Unterschiede, was die Intensität und Häufigkeit der Attacken angeht gibt, ist es aus meiner Sicht enorm wichtig ALLES auf den Tisch zu legen.

    Jeder kann dann für sich entscheiden. Bin ich derart häuftig und intensiv betroffen, fälle ich eine andere Entscheidung für mich und kann auch mit den gegebenen Folgen viel besser umgehen, als wenn ich vielleicht nur ein paar Mal Migräne habe aber mir trotzdem nichts sehnlicher wünsche, als dass auch diese Attacken für mich verschwinden. Diesen Wunsch verstehen wir glaube ich alle nur zu gut. Denn für jeden ist jeder Anfall ein Anfall zu viel.

    Meistens setzten sich weniger Betroffene mit dem Thema nicht so sehr auseinander. Der Leidensdruck wächst mit der Intensität und Häufigkeit der Anfälle. Die großen Überschriften in den Medien werden von jedem Betroffenen aufgesogen. JEDER hofft für sich die „Heilung“. ….und es schien so leicht zu sein.

    Wenn ich mich dann mit dem Thema wirklich gut auseinandergesetzt habe, für mich abgewogen habe und mich entschieden habe, dann sollte auch keine Verunsicherung mehr greifen. Liegt es dann nicht an der eigenen Entscheidungsfindung, wenn Verunsicherung entsteht? Jedenfalls wäre es für mich fatal, wenn aus diesem Grund manche Wahrheit und manches Ungeklärte nicht geschrieben würde.

    Ich freue mich über jeden Tag, an dem jeder einzelne Betroffene von den Antikörpern profitieren kann.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Einen Gesichtspunkt, den man, ganz unabhängig von den Nebenwirkungen, auch nicht vergessen darf:
    Wenn man gerade eine gut wirkende Prophylaxe z.B. mit Betablockern hat, wirft man die dann hin und behauptet gegenüber der Kasse, sie sei unwirksam?!
    Und wenn dann Aimovig nicht wirkt, was dann? Dann kann man nicht mehr zu meiner gut wirksamen Prophylaxe zurück.

    Das gilt natürlich nicht für all die Verzweifelten, die schon alles durch haben, deshalb ist da die Entscheidungsschwelle sicher auch deutlich niedriger. Aber alle, die gerade in einer Prophylaxephase sind, sollten schon abwägen, was jetzt am besten zu tun ist.

    LG Anna

    AndreaClaudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 117

    Warum sollte man nicht zurück dürfen? Ist meiner Meinung nach nicht logisch. Wenn s weniger kostet, sagte die KK nicht Nein!LG AndreaClaudia

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Warum sollte man nicht zurück dürfen? Ist meiner Meinung nach nicht logisch. Wenn s weniger kostet, sagte die KK nicht Nein!LG AndreaClaudia

    Hier kannst Du die Logik nicht so wirklich nachvollziehen, liebe Andrea. 😉 Aimovig wird nur dann von den Kassen übernommen, wenn man glaubhaft versichern kann, dass diese und jene Prophylaxe keine Wirkung hatte. Nun testet man also Aimovig, hat keine Wirkung und möchte wieder zurück zur vorigen Prophylaxe – die ja angeblich keine Wirkung hatte. Merkst Du selbst, wo der Haken ist? 🙂

    Nebenwirkungen, die mir u. a. auch in der Migräne Community geschildert werden, sind:

    Verstopfung
    Bauchschmerzen
    Übelkeit
    Hautprobleme (starkes Jucken, Pusteln, Ausschlag)
    Schwindel
    vermehrte Kopfschmerzen
    heftigere Kopfschmerzen direkt nach der Spritze
    Triptane wirken nicht mehr so gut
    Erkältungssymptome
    depressive Verstimmungen

    Bei einigen waren die Nebenwirkungen so stark, dass sie absetzen mussten.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Karin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Liebe Forummitglieder, bislang war ich nur stille Mitleserin, doch nun möchte ich hier über meine Erfahrungen mit Aimovig berichten. Zu meiner Person: 52 Jahre alt, selbständig, arbeite seit 2 Jahren 50%. Seit dem 16 Lj. Migräne, aber nur 1 mal im Monat. Seit dem 40 Lj. Verschlimmerung auf ca. 6 Attacken. Vor 5 Jahren Herpes Zoster in der linken Gesichtshälfte: seitdem Steigerung der Attacken auf ca. 10 im Monat. Zusätzlich ein migräneartiger, trigeminoautonomer Kopfschmerz. Es gab Monate, in denen ich täglich (!) Attacken hatte, die nur durch Kortison oder ein bestimmtes Antibiotikum gestoppt werden konnten. Viele Prophylaxen (Betablocker, ACE-Hemmer, Topiramat, Amitriptylin, Venlafaxin, Botox…) Entweder waren die Nebenwirkungen nicht tolerabel, oder die Mittel haben nichts gebracht. Ende November habe ich Aimovig 70mg gespritzt. Seitdem habe ich nur ein Triptan gebraucht. 2 kleinere Attacken konnte ich mit Vomex behandeln. Der trigeminoautotome Kopfschmerz ist zur Zeit vollkommen weg. Unfassbar!!! Bin bislang sehr zufrieden und hoffe, es bleibt so.
    Nebenwirkungen: etwas Verstopfung. Was ich noch wichtig finde: Vorab habe ich mich natürlich auch über Aimovig informiert und bin im Netz auf diverse Einzellfallberichte gestoßen, die von schlimmen Nebenwirkungen berichtet. Ich persönlich habe versucht dies auszublenden, da ich die Hoffnung hatte, dass es bei mir nicht so ist. Und außerdem gibt es nicht nur den Placebo-Effekt, sondern auch den Nocebo-Effekt. Wünsche Euch allen alles Gute, vielleicht bis bald.

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 369

    Zum Thema Nebenwirkungen kann ich auch noch etwas beisteuern:
    Ich habe am 19.11. und 17.12. Aimovig gespritzt, alle anderen Prophylaxen waren ausgereizt (unwirksam, nicht mehr wirksam oder unverträglich).
    Im ersten Zyklus hatte ich neben der verbreiteten Verstopfung nach vielen Jahren wieder sehr häufig meine Krampfadern gespürt, über längere Zeit und ich ahnte schon böses, habe das betroffene Bein so oft es ging hochgelagert. Nun im zweiten Zyklus der Spritze spüre ich nichts mehr.
    Ebenfalls hatte ich anfangs lange anhaltende Übelkeit, die ich allerdings auch schon vor Aimovig eine Zeitlang hatte und wie ich es häufig in Phasen mit relativ viel Triptanverbrauch habe. Nun ist es seit kurzem weg, hatte heute gerade eine Gastroskopie o.B.

    Wie bereits an anderer Stelle mitgeteilt, hatte ich im ersten Zyklus Aimovig die 1. und 4. Woche normal häufig Migräne, dazwischen nur eine Attacke ohne die übliche Übelkeit mit Erbrechen. Seit der 2. Spritze trotz wirklich heftigem Trubel um Weihnachten herum, (ausnahmsweise mal echtem) Sekt Ruhe im Kopf, außer einem Tag mit ein paar Std., in denen ich kämpfte, ob ich ein Triptan nehme oder nicht, ist ohne verschwunden – ich bin völlig perplex über diese Wirkung!!!!
    Ein schlechtes Gewissen wegen der Kosten, was hier einige von sich schrieben, habe ich keine Sekunde – ich weiß schließlich, was ich in 35 Jahren alles ausprobiert habe, wie oft ich (teils jahrelang) gezögert habe, Medikamente wie Triptane, später Botox auszuprobieren. Oft wäre ich am liebsten vor Qualen aus dem Fenster gehüpft.
    Wenn ich nun damit immerhin auch die KK vor weiteren Klinikaufenthalten bewahren würde (sofern das Ganze kippt nicht wieder…), die ja nicht unerheblich ins Geld gehen, halte ich das für vertretbar.
    Ich wünsche all denen, die noch auf der Suche oder in der Warteschleife sind, alles erdenklich Gute – auf dass der nächste Antikörper besser wirken möge!

    Herzliche Grüße
    Jasmin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Willkommen, liebe Karin. 🙂

    Vorab habe ich mich natürlich auch über Aimovig informiert und bin im Netz auf diverse Einzellfallberichte gestoßen, die von schlimmen Nebenwirkungen berichtet. Ich persönlich habe versucht dies auszublenden, da ich die Hoffnung hatte, dass es bei mir nicht so ist. Und außerdem gibt es nicht nur den Placebo-Effekt, sondern auch den Nocebo-Effekt.

    Richtig! Damit kann man nur einen Noceboeffekt generieren und schadet sich damit oft selbst. Zumal ja auch viele Nebenwirkungen gar nicht eintreten müssen. Vernünftiges Informieren ja, aber wenn man sich zur Therapie entschlossen hat, nicht noch extra nach Nebenwirkungen suchen. 😉
    Schön, dass Du so guten Erfolg hast. 🙂

    Schön, dass Du so einen Erfolg hast, liebe Jasmin. 🙂

    Ein schlechtes Gewissen wegen der Kosten, was hier einige von sich schrieben, habe ich keine Sekunde

    Das wäre auch völlig fehl am Platz. Man ist krank und hat daher das Recht auf adäquate Therapie.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Hallo zusammen,
    ich wollte auch noch kurz etwas zu Thema Nebenwirkungen beisteuern – also ich bin mir einfach nicht sicher …
    Mir ist manchmal schwindelig – das ist aber auch ohne Aimovig gelegentlich der Fall gewesen – mal schlimmer, mal nicht so schlimm. Ich könnte es nicht einwandfrei dem Aimovig zuordnen.
    Ebenso verhält es sich bei mir mit Hautjucken, der Verstopfung und auch erkältungsähnlichen Symptomen.
    Die Wirkung meines Triptans hat sich bei unter Aimovig auftretenden Anfällen nicht verändert.
    Was ich aber mit absoluter Sicherheit sagen kann, ist dass meine Migräne um so Vieles besser geworden ist, dass ich es auch so sehe, dass die gute Zeit, die ich jetzt hatte / habe mir Keiner mehr nimmt.
    Offengestanden finde ich die Aussage „an Migräne stirbt man nicht “ grenzwertig, wenn auch sicher wahr.
    Mir hat es gereicht, dass ich mir oft gewünscht habe, nicht mehr aufzuwachen, weil Aufwachen sehr sehr oft mit heftigen, das ganze Bewusstsein ausfüllenden Kopfschmerzen verbunden war, und ich kann Jeden verstehen, der hoffnungsvoll nach diesem Strohhalm greift.
    Ich persönlich fand/finde es immer schwierig, nach diversen fehlgeschlagenen Prophylaxeversuchen noch den Mut zu etwas Neuem aufzubringen und auch bei Aimovig war es eine Entscheidung, die nicht leichtfertig getroffen wurde.
    Schwierig finde ich auch Aussagen in denen darauf hingewiesen wird, dass man noch nicht sicher etwas über die Wirkung auf den gesamten Organismus sagen kann, weil das Medikament noch zu neu ist.
    Dem ist sicher so -aber wie lange soll denn gewartet werden und wer soll denn wie die Erkenntnisse gewinnen ?
    Ich für mich bin froh, dass dieses Medikament zum jetzigen Zeitpunkt verfügbar ist – NICHTS hat mir bisher so gut geholfen.
    Bitte versteht mich nicht falsch – ich möchte hier niemanden angreifen, das ist einfach nur meine persönliche Sicht der Dinge.
    Ich wünsche Allen ein schmerzfreies ( Träumen darf man ja 😉 )2019

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Hallo Vicky,

    Offengestanden finde ich die Aussage „an Migräne stirbt man nicht “ grenzwertig, wenn auch sicher wahr.

    Diese Aussage geht noch weiter und zwar so: „… aber sie nimmt trotzdem das Leben.“ Und das ist doch tatsächlich eine „wahre“ Aussage. 😉

    Schwierig finde ich auch Aussagen in denen darauf hingewiesen wird, dass man noch nicht sicher etwas über die Wirkung auf den gesamten Organismus sagen kann, weil das Medikament noch zu neu ist.

    Kann ich schon verstehen, dass manche Aussagen für den ein oder anderen „schwierig“ sind. Aber wir sprechen hier in Headbook alles an und lassen nichts aus. Ich finde das sehr wichtig und auch richtig, dass hier nicht nach Belieben offengelegt oder verdeckt wird.

    Dir wünsche ich weiterhin so eine gute Wirkung und Freude an der neu gewonnenen Lebensqualität. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sopapa
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Auch ich möchte zum Thema Aimovig Wirkung und Nebenwirkungen folgendes Beisteuern.
    Mein Verlauf in Kurzform:
    10. Oktober 2018: Meine erste Injektion (70ml): Super Wirkung, fast keine Kopfschmerzen mehr, konnte viele andere Schmerzmittel einsparen.
    -Nebenwirkungen: noch keine
    11. Nov.die 2. Injektion: Wieder super Wirkung gegen Migräne.
    -Nebenwirkung: Die ersten 3 Tage nach der Injektion extreme Müdigkeit und Schlappheit.
    12. Dez. die 3. Injektion: Jetzt nur noch Nebenwirkungen, die ich zuerst gar nicht als solche erkannt hatte. Ich dachte ich hätte eine „Magen-Darmgrippe“
    1 Tag nach der Injektion wieder diese extreme Müdigkeit
    2. Tag: Ich musste mich für 10 Tage krank schreiben lassen wegen folgender Nebenwirkungen: Übelkeit, Magenbrennen, Darmschmerzen, extremes Schwächegefühl wie bei einer Grippe mit Gelenksschmerzen, mein Blutdruck war 98 zu 65 und jeden Tag starke Kopfschmerzen, die sich wie typische Grippekopfschmerzen angefühlt haben. Ich war kaum fähig vom Bett bzw vom Sofa aufzustehen.
    Irgendwann erkannte ich, dass es keine banale Magen Darmgrippe sein konnte, da ich nicht erbrechen musste und auch keinen Durchfall hatte, wie sonst, und da eine Magen-Darmgrippe normal nach 3,4 Tagen vorbei ist. Auch Fieber hatte ich keines.
    Mein Fazit: Ich meine dass für mich das Intervall von 1 Injektion pro Monat zu kurz ist. Ich würde es gerne trotzdem nochmal versuchen, aber vielleicht im 1,5 oder gar 2 Monatsintervall. Werde das mit meinem Neurologen besprechen.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Uijeh du Ärmste(r), das klingt ja ganz unerfreulich.

    Ist aber schon interessant, das alles zu lesen, nachdem man doch anfänglich den Eindruck hatte, dass diese Prophylaxe gegenüber den bisherigen den Vorteil hätte, so nebenwirkungsarm zu sein.

    Ich drücke dir die Daumen, dass es bald besser wird und dass vielleicht tatsächlich ein größerer Abstand etwas bringt.

    LG Anna

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Richtig! Genau das wollte ich damit sagen.
    Man könnte ja aber versuchen, die Voraussetzungen, zu erreichen, indem man behauptet, die Prophylaxe sei unwirksam, um an Aimovig zu kommen.

    Ich meinte eben, dass es nicht zu einem Hype ausarten sollte.
    Weißt du, weil man in den Nachrichten von einem Flugzeugabsturz in Hintertimbuktu informiert wird, oder weil über jeden Terroranschlag groß berichtet wird, ist hier die gefühlte Gefahr viel größer als die reale.

    Und weil eben viele gerade berichten, wie toll das Medikament wirkt, und wie nebenwirkungsarm es doch ist, ist eben die Versuchung groß, es ausprobieren zu wollen, eben auch dann, wenn man gerade eine gut wirksame Prophylaxe hat.
    Gerade weil die einen vielleicht auch mit der einen oder anderen Nebenwirkung quält.

    Deshalb ist es schon richtig, dass es nun genau die versuchen, die sonst bisher erfolglos waren und ich gönne es jedem, bei dem es super klappt.
    Und dass man, wenn man schon so viel durchgemacht hat, erst mal nicht wissen will, was vielleicht übermorgen kommt, ist auch vollkommen verständlich. Schließlich kann das hier jeder nachvollziehen.

    Andererseits finde ich auch gut, dass auch die berichten, bei denen es nicht so reibungslos klappt, damit wir, die wir vielleicht noch nicht alles durchhaben, oder mit den Nebenwirkungen unserer augenblicklichen Prophylaxe hadern, auf dem Boden der Tatsachen bleiben.

    Und schließlich finde ich es super, dass auf diesem Gebiet geforscht wird und ich bin froh, dass Aimovig noch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, sondern dass noch weitere Mittel kommen sollen. Außerdem hoffe ich, dass die Forschung nicht aufgibt und dass danach auch noch weitere Möglichkeiten erschlossen werden.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  Anna.
    Elfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Liebe Forenmitglieder,
    heute habe ich schon unter meinem persönlichen Schmerzverlauf geschrieben, dass ich mich auch über jetzt sechs schmerzfreie Tage durch Aimovig nicht recht freuen kann. Seit die gefühlte Wirkung da ist ( 1 Woche nach der Injektion), habe ich auch mögliche Nebenwirkungen:
    – mittelschwere Depression
    – Niesanfälle, von denen ich nicht weiß, ob sie erkältungsbedingt oder eher allergischer Natur sind
    – Frösteln
    – Schlafstörungen, besonders beim Einschlafen
    – zwei kleine Furunkel an dem Oberschenkel, in den ich gespritzt habe (stört mich am wenigsten)
    – nicht heilende Stellen auf der Haut
    Es erinnert mich schon ein bischen an die Nebenwirkungen, die ich von Betablockern, Topiramat und den Sartanen her kenne. Wenn das so bleibt, traue ich mich nicht, in zwei Wochen die nächste Spritze zu setzen.
    Insofern stimme ich Anna zu, seid nicht ZU euphorisch!

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Guten Morgen Euch Allen,

    …mir ist ein Missgeschick passiert – ich hoffe hier ist der richtige Faden dafür ?
    ich habe mir versehentlich das Aimovig eine Woche zu früh injiziert – hatte mich beim Eintragen der nächsten Termine in meinen Kalender vertan…
    Ich gehe mal nicht davon aus, dass das allzu schlimm ist, weiss jetzt aber nicht so recht was ich im nächsten Intervall machen soll.
    Besser 5 Wochen mit der nächsten Injektion warten oder ab dieser wieder 4 Wochen ?
    Was würdet Ihr raten ?

    Honigbiene
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Hallo Sopapa…
    Irgendwie war ich erleichtert,als ich deinen Bericht las.Natürlich nicht darüber ,wie schlecht es dir ging. Aber ich war schon verunsichert ,weil ich wenig über Übelkeit gelesen hatte .Ich dachte schon, warum habe ich es nur so extrem erlebt ?Sehr interessant finde ich, das dieser schlechte Zustand erst nach der 3.Injektion eintrat. Aber es war genau wie bei mir ,halt nur schon nach 10 Tagen .Mutig finde ich ,dass du weiter machst .Mir geht es erst jetzt nach knapp 7 Wochen wieder gut und ich kann mir nicht vorstellen noch mal sowas durchzustehen.
    Berichte doch mal, wie es weiter ging nach der 4.Injektion. LG und gedrückte Daumen von der Honigbiene

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4475

    Hallo Vicky P. Dia,

    nun ist es eh zu spät. Hast du NW? In der Packungsbeilage steht, dass man es mit seinem Arzt besprechen soll. Dieser muss dir das Medikament eh zur Verfügung stellen. Wenn du sowieso vor hattest, bei der nächsten Injektion auf 70mg zu reduzieren und die Ärztin kein Problem sieht, würde ich pers.es weiter im 4 Wochenrythmus einnehmen.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Liebe Vicky,

    …mir ist ein Missgeschick passiert – ich hoffe hier ist der richtige Faden dafür ?
    ich habe mir versehentlich das Aimovig eine Woche zu früh injiziert – hatte mich beim Eintragen der nächsten Termine in meinen Kalender vertan…
    Ich gehe mal nicht davon aus, dass das allzu schlimm ist, weiss jetzt aber nicht so recht was ich im nächsten Intervall machen soll.
    Besser 5 Wochen mit der nächsten Injektion warten oder ab dieser wieder 4 Wochen ?
    Was würdet Ihr raten ?

    normalerweise sagt man, dass man danach im gewohnten Rhythmus weitermacht. Das würde in Deinem Fall normalerweise bedeuten, dass Du die nächste Injektion in 28 Tagen setzt.

    Hier ist die Sache aber etwas anders, da ich denke, dass sowohl Kasse als auch der verschreibende Arzt „mitzählen“. Das Medikament ist teuer und die Verschreibung nur für die 28 Tage genehmigt. Sprich mit Deinem Arzt darüber, aber ich denke, dass Du die nächste Spritze erst in fünf Wochen verabreichen solltest. Dann bist Du auf der sicheren Seite, für Dich selbst dürfte diese eine Woche ohne Aimovig auch nicht so tragisch sein.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Nela
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7

    Hallo miteinander,
    auch ich möchte hiermit zum Verlauf meiner Therapie mit Aimovig berichten.
    Ich leide seit meinem 12. Lebensjahr an Migräne. Ich habe bereits 40 Jahre lang Medikamente einnehmen müssen und habe bereits viele Therapien ausprobiert. Im Laufe der Zeit fühlte ich mich immer mehr erschöpft. Als ich am Limit meiner Kräfte angelangt war, fiel mir die Entscheidung, die Spritze zu nehmen, nicht schwer. Ich bekam die volle Unterstützung meiner Klinik.

    29.11.2018: Mir wurde die Erste Spritze mit 70 mg. injiziert.
    Für mich war der Erfolg direkt spürbar. Ich bin von ca. 15. Migräne-Tagen im Monat auf nur 2 Migräne-Tage herunter gekommen.
    27.12.2018: Ich habe mir die Zweite Spritze mit 70 mg. Injiziert.
    Der Erfolg der Spritze hält immer noch an. Bis jetzt habe ich keine Migräne mehr gehabt.
    Jedoch verspüre ich an manchen Tagen Migränesymptome ohne Schmerzen, Kraftlosigkeit und eine leichte Verstopfung.

    Für mich ist dies ein guter Erfolg. Diesen Erfolg wünsche ich auch den anderen.

    Viele liebe Grüße
    Nela

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Hallo Zusammen,

    erstmal vielen lieben Dank Sternchen und Bettina für die Antworten.

    Ich hab mal wieder mit Migräne flach gelegen
    ( dieses sabbelwarme Winterwetter ist für mich ganz ganz schlimm ),weshalb ich erst jetzt antworte.
    Natürlich werde ich mein Missgeschick meiner Schmerztherapeutin mitteilen.
    Nebenwirkungen konnte ich jetzt nicht feststellen, Alles wie gehabt.

    Anfälle sind nach wie vor deutlich milder, weniger lang andauernd und erheblich seltener als vor der Zeit mit Aimovig und ich hoffe auch, dass das noch lange oder generell so bleibt.
    Auch glaube ich , dass mir wohl die 70mg / 28 Tage reichen um diesen Effekt zu haben. Bin mir aber nicht sicher, ob komplette Anfallsfreiheit mit 140 mg zu erreichen wäre – das wäre natürlich das Größte !!
    Auch das werde ich sicher beim nächsten Termin mit meiner Schmerztherapeutin ansprechen.

    Ja, ich gebe zu, ich sehe, wie vielleicht noch der/die Andere, im Moment ein bisschen durch die rosarote Brille und möchte natürlich die Nebenwirkungen nicht kleinreden, kann mich aber natürlich auch nur auf meine eigenen Erfahrungen verlässlich stützen.
    im Vergleich zu Valproat ( erhebliche Gewichtszunahme, machte mich aggressiv und zugleich traurig, brachte überhaupt nur in den ersten 5 Wochen Erleichterung mit der Migräne)
    oder Amitryptilin ( extreme Tagesmüdigkeit, Gleichgültigkeit, keine nennenswerten Effekte auf die Migräne)
    oder Metoprolol ( Antriebslosigkeit, dauerhafter Druck im Kopf, heftiges Schwindelgefühl beim Aufstehen oder auch Blickrichtungswechsel)
    um nur ein Paar zu nennen, finde ich die Bei mir unter Aimovig auftretenden Nebenwirkungen (leichtes Hautjucken, ab und an Verstopfung, die ich aber auch im Falle von Migräne habe,) tolerierbar.

    Keinesfalls aber möchte ich hier „Werbung“ machen. Hätte bei mir eine andere Prophylaxe gegriffen, wäre ich nicht diesem Hype hinterher gerannt und bin mir sicher, dass das auch bei anderen so ist.
    Ein bisschen habe ich schon das Gefühl mich verteidigen zu müssen, lese das auch bei Anderen, die gute Erfolge haben heraus.
    Wahrscheinlich ist nichts dran , vielleicht kann ich es einfach noch nicht fassen, dass es mir tatsächlich besser geht.
    Ich wünsche Allen hier gute Erfolge egal mit welcher Prophylaxe / Akutmittel
    Viele liebe Grüße
    V.

    Amei
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 28

    Liebe Vicky,

    es muss sich doch niemannd dafür entschuldigen, rechtfertigen oder verteidigen, dass es ihm/ihr jetzt besser geht!

    Du hast offensichtlich eine für dich gute Entscheidung getroffen. Sollte es irgendwann mal nicht mehr gut sein, kannst du neu entscheiden.

    Ich wünsche dir weiterhin viele schöne und migränefreie Tage. ☺👍

    Liebe Grüße
    Amei

    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 51

    Liebe Vicky,
    vielen Dank für deinen positiven Bericht!
    Ich hatte zwischenzeitlich schon etwas Angst vor Almovig, das ich jetzt auch bald probieren werde.
    LG Ruth

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Vicky,

    eine Prophylaxe ist dafür da, dass man sie nutzt. Dem einen hilft sie, dem anderen nicht, der eine hat schlimme Nebenwirkungen der andere nicht.
    Das ist hier so und bei anderen Prophylaxen auch.

    So ist es halt. Da gibt es weder was schön zu reden noch was zu entschuldigen.
    Wenn es dir hilft, dann freu dich und genieße es.
    Alles andere wäre vergeudete Energie.

    LG Anna

    Collien2019
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo,
    ich verfolge dieses Forum schon seit geraumer Zeit und finde mich in vielem Geschriebenen wieder. Außerdem freut es mich sehr für diejenigen, denen Aimovig gut hilft.
    Bei mir ist das leider nicht der Fall:
    Meine letzte Prophylaxe Trimipramin versagte im letzten Jahr immer mehr. Da ich schon sehr viel andere Medikamente zur Vorbeugung durch hatte (seit über 20 Jahren Migräne und andere Kopfschmerzen), wartete mein Neurologe genauso erwartungsvoll auf die Zulassung und Verfügbarkeit von Aimovig, wie ich.
    Nach so vielen Jahren schmerzbedingtem Teilzeitleben glaubt man an kein Wunder oder Heilmittel mehr. Aber ich war verhalten optimistisch, weil mir die Wirkweise von Aimovig sehr logisch erschien.
    Am 11.11.18 gab es also die erste Spritze. Einen Tag danach hatte ich auf der Arbeit ein Migräneerlebnis, dass ich bislang nicht kannte. Um 10.30 Uhr gings mir noch ganz gut, und 20 Minuten später war die Migräne bereits voll entwickelt. Ich fühlte mich echt wie angeschossen.
    Dennoch hat es mich nicht verunsichert, ich hielt es für eine Initialverschlimmerung. Die Tage darauf vergingen solala. Die Nebenwirkungen setzten sofort ein: mittelstarke Verstopfung und immer wieder spontane heftige Übelkeit. Am Schlimmsten bei Tee. Normalerweise trinke ich im Winter 1-2 Kannen davon im Büro. Jetzt hätt ich schon nach ner halben Tasse speien können.

    Vier Wochen später die zweite Spritze. Und dann ging der Horror los, aus dem ich bis jetzt noch nicht raus bin. Erstmal 6 Tage Migräne am Stück. Meine Akutbehandlung (Triptan, Ass, Novaminsulfon) wirkte kaum. Auch als ich mich wieder einigermaßen berappelt habe, musste ich feststellen, dass mein Sumatriptan sehr viel schlechter wirkt, seit Aimovig im Körper ist.

    Ich war mir eigentlich sicher, dass ich keine 3. Spritze nehmen werde. Dann dachte ich aber – komm – einmal noch. Es hätte letzten Sonntag sein sollen. Aber Samstag Abend kam wieder, so plötzlich wie seit Wochen, üble Migräne die nicht aufhören wollte.
    Das Migräneverhalten hat sich seit Aimovig stark verändert. Ich kann nicht mehr einschätzen wann sie kommt, sie hat keinen Rhytmus mehr und überfällt mich wie ein Löwe eine Antilope.

    Die 3. Spritze liegt noch im Kühlschrank. Ich werde sie nicht nehmen. Ich habe ein unsagbar schlechtes Gewissen deshalb. So ein teures Medikament liegt bei mir unbenutzt. Viele wollen es und bekommen es nicht.
    Ich würde es ja gern zurückgeben. Nur glaubt man mir, dass ich die Kühlkette penibel eingehalten habe?

    Ich kann es einfach nicht nehmen. Nicht noch vier Wochen mit Aimovig im Körper.

    Hoffentlich verunsichere ich niemanden mit meiner persönlichen Erfahrung. Liebend gern hätte ich etwas Positiveres geschrieben.

    AndreaClaudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 117

    Hallo, kleines Update. Am 5.1. die 3. Spritze, vorher 28 Tage ohne Triptan. Am 29. Tag Migräne, Triptan genommen, wirkte schnell und Abends dann die Spritze. Seit dem relative Ruhe. Ich bekomme immer wieder leichte Kopfschmerzne, aber die verziehen sich. Ich traue dem Erfolg aber erst, wenn ich wieder voll arbeite. Viel Stress war auch immer viel Migräne und ich habe seit dem Beginn von Aimovig weniger gearbeitet. Ich spüre aber eine positive Tendenz und hoffe, dass es so weitergeht. Schade für alle, die keinen Erfolg oder sogar eine Verschlechterung erleben. Das ist echt blöd, weil man ja mit der Migräne schon genug zu tun hat. Dieses Jahr kommen die anderen Wirkstoffe sicher auch und dann gibt es einen neuen Versuch! LG Andreaclaudia

    Honigbiene
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 6

    Liebe Collien…
    Bitte hab kein schlechtes Gewissen wegen der Spritze im Kühlschrank .Ich kann dich voll und ganz verstehen .Wenn es einem so elend geht ,kann man sich einfach nicht dazu durchringen ,es weiter zu versuchen .Mir ging es ja ähnlich. Zum Glück wirkte meine Akutmedikation noch zuverlässig ,bis auf einmal und das war Horror …die Vorstellung ,dass du keine gute Wirkung mehr hast ist schrecklich ..es tut mir sehr leid für dich .
    Ich kann dir von mir aus sagen ,dass ich mich jetzt nach 3 Wochen ,die nun nach der nicht genommenen Spritze vergangenen sind ,körperlich endlich wieder gut fühle. Bis auf die olle Migräne natürlich 🤕
    Und du verunsichert auch keinen..jeder der Aimovig probieren möchte ist gut informiert und aufgeklärt und hat sich intensiv damit beschäftigt.Hier sind ja auch viele sehr gute Erfahrungen geschrieben worden .Und jeder entscheidet für sich selbst.Bettina schrieb ja auch ,das positive und negative Erfahrungen wichtig sind in diesem Forum und auch erwünscht .Ich hoffe dir geht es auch bald wieder besser …LG Honigbiene

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4475

    Hallo Collien,

    sei herzlich gedankt für deinen Bericht. Wir alle hier profitieren davon. Es wäre fatal, wenn nur die schreiben würden, die Positives zu berichten haben. Natürlich ließt sich das für alle besser. Aber nur wer alle Daten kennt, kann eine wahre Entscheidung für sich treffen.

    Wie gerne würde ich zu einem Erfolg gratulieren. Es tut mir sehr leid, dass die neue Prophylaxe bei dir nicht greift. Deine Entscheidung kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Es geht weiter in der Forschung. Wir werden weiter hoffen.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Collien,

    das ist wirklich gemein. Als ob man nicht schon gequält genug wäre.
    Da hat man so große Hoffnung und dann hat man nicht nur keine Wirkung und Nebenwirkungen, es wird auch noch schlimmer.
    Und dann muss man auch noch abwarten, bis das Zeug wieder aus dem Körper ist.

    Ich kann gut verstehen, dass du das nicht nochmal riskieren willst, Geld hin oder her.
    Ich hoffe, es geht dir bald wieder besser und vielleicht schlägt ja eines der nächsten Mittel bei dir an.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Anna.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Liebe Collien,

    tut mir sehr leid für Dich, aber so kanns halt auch mal gehen. Es sind ja schon neue Antikörper in der Pipeline, vielleicht hilft Dir einer der anderen.

    Die 3. Spritze liegt noch im Kühlschrank. Ich werde sie nicht nehmen. Ich habe ein unsagbar schlechtes Gewissen deshalb. So ein teures Medikament liegt bei mir unbenutzt. Viele wollen es und bekommen es nicht.
    Ich würde es ja gern zurückgeben. Nur glaubt man mir, dass ich die Kühlkette penibel eingehalten habe?

    Sprich unbedingt mit Deinem Arzt und zwar zeitnah! Die Spritze kann sicher zurückgenommen werden, da sie auch nach einer eventuellen Unterbrechung der Kühlkette noch zwei Wochen lang verwendet werden kann. Es wäre zu schade, würde sie nur ungenutzt im Kühlschrank vergammeln. 😉

    Alles Gute und liebe Grüße,
    Bettina

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 369

    Hallo zusammen,
    wie handhaben diejenigen, die von Aimovig profitieren, es eigentlich mit den bisherigen Prophylaxen? Ich setze kommenden Montag meine 3.Spritze und habe besonders nach der 2. enorm positiv reagiert, bislang nur eine Attacke drei Wochen danach, mit Naratriptan behandelt. Nehme bislang weiterhin Doxepin 50mg und Micardis, habe aber eher niedrigen Blutdruck,also dafür brauche ich Micardis nicht. Nun ist die Pckg fast aufgebraucht. Ich dachte bislang, den Erfolg kann man wohl besser beurteilen, wenn ich die Medis wie vorher auch nehme.
    Ich traue mich noch gar nicht so recht, mich zu freuen, kann es kaum glauben, hoffe nur, dass es so bleibt. Dann würde für mich gefühlt ein neues Leben anfangen…

    Für alle diejenigen, die umsonst gehofft haben, tut es mir wirklich leid – doch ihr wisst ja, bald gibt es die nächsten Alternativen 😉

    Herzliche Grüße
    Jasmin

    susisonne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 665

    Hallo Collien und alle anderen,

    ich danke auch allen, die berichten – ob nun Positives oder nicht so erfreuliches.

    Für diejenigen, bei denen sich Aimovig nicht als hilfreich erweist oder sogar die Migräne schlimmer geworden ist oder sogar die Triptane nicht mehr so gut wirken: Womöglich bringt diese „Nebenwirkung“ neue Erkenntnisse. Denn der Antikörper bewirkt ja was – wenn auch nicht das Erwünschte. So können u. a. auf Basis dessen wieder neue Wirkstoffe entwickelt werden. Das ist natürlich nur ein schwacher Trost. Aber wahrscheinlich wird derzeit (nach den ersten Erfolgen mit Aimovig – einem Medikament was speziell als Migräne-Prophylaxe entwickelt wurde – noch intensiver geforscht und entwickelt als schon vor Jahren …

    —-

    Ob die Triptane dann wohl wieder genauso gut wirken wie vor der Aimovig-Spritze, sobald der Antikörper ganz aus dem Körper raus ist?

    —-

    Ich würde mich freuen, wenn diejenigen, die berichten, auch erzählen würden, ob sie zuvor eine Triptanpause eingelegt haben. Wahrscheinlich hatten ja „recht viele“, die Aimovig nun testen, zuvor Probleme mit Einhaltung der 10/20-Regel und waren vielleicht sogar im Triptanübergebrauch.

    Viele Grüße
    Susisonne

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