Aimovig – Verlauf ??

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  • Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Überschnitten Jasmin. 🙂

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 374

    Ja, danke, Bettina 😉
    Liebe Grüße

    Nina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 15

    Hallo Bettina,

    unser Beiträge haben sich auch überschnitten 🙂
    Ich hatte mich auf die Antwort von SteffiN an Jasmin bezogen und nicht auf Deine Antwort. Deswegen sah das komisch aus.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 3 Monate, 2 Wochen von  Nina.
    Ruth
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 62

    Hallo Nina,
    ich kann auch sehr gut verstehen, daß das ein angstbesetztes Thema ist.
    Wenn man mit Ämtern und Gutachtern zu tun haben soll, kommt sicher selten Freude auf,wenn man das schon mal erlebt hat.
    Ich würde das nicht nochmal durchmachen wollen.
    Warum hab ich den Eindruck, daß hier etwas mitschwingt wie: du darfst dem Staat nur auf der Tasche liegen, wenn du halbtot bist ?

    LG Ruth

    Nina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 15

    Danke Ruth 🙂
    Ich bin vielleicht etwas empfindlich, was das Thema angeht.

    Ich bin selber nicht berentet, war aber mal längere Zeit krank geschrieben und bin dadurch mit den Thema Reha, Rente, Gutachtern und so weiter sehr nah in Berührung gekommen und auch mit vielen anderen Leidensgenossen, die diese Themen beschäftigen. Die hatten alle so viele Sorgen und Ängste, da fand ich das immer schlimm, wenn jemand in die Richtung argumentiert hat, man würde vielleicht absichtlich nicht arbeiten wollen.
    Aber ich weiß, dass das hier im Forum keiner jemals machen würde, das wollte ich damit natürlich nicht sagen.
    Es geht eher darum, dass es nicht heißt, dass man nicht arbeiten möchte, nur weil man sich vor den Behörden gruselt 🙂 Wenn man damit schlechte Erfahrungen gemacht hat, bleibt das leider hängen.

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 374

    Ihr lieben,
    Ich wollte nicht noch Stress verbreiten 😉
    Meine Erfahrungen mit den Amtsärzten sind leider wirklich nicht so toll, hatte mehrere Gelegenheiten in den letzten Jahren. Da hoffe ich nun auf wasserdichte Atteste der Ärzte, die mich seit Jahren kennen und mich für bekloppt hielten, weil ich so gern wieder arbeiten wollte.
    Nun ist es einfach so, dass ich morgens viel längerer Anlaufzeiten habe, auch an Tagen mit wenig oder ohne Schmerzen öfter Schwindel habe o.ä.
    Soll heißen, Aimovig krempelt nun nicht alles total um, macht es mir momentan aber wesentlich erträglicher. Es gab zuvor viele Zeiten, in denen ich mehr Angst vor dem Leben (mit den dollen Schmerzen und Übelkeit) hatte als vor dem Sterben.
    Insofern bin ich vllt eines der realistischen Beispiele für Grund zur Hoffnung auf ein besseres Leben.
    Herzliche Grüße
    Jasmin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Warum hab ich den Eindruck, daß hier etwas mitschwingt wie: du darfst dem Staat nur auf der Tasche liegen, wenn du halbtot bist ?

    Warum wird es wirklich schwer Betroffenen so schwer gemacht, die Rente zu erhalten? Weil nicht wenige Menschen sich Rente erschleichen. Es gibt auf FB Gruppen, in welchen man Anleitung gibt, wie man sich beim Gutachter zu verhalten hat. Das sind oft junge Menschen gerade mal 20 Jahre alt und haben einfach keinen Bock auf Arbeit. Seit man auch für Migräne Rente erhalten kann, wird das auch teilweise ausgenützt auf eine Art und Weise, dass es einem die Haare aufstellt. Ich bin halt sensibilisiert auch in die andere Richtung, da ich es fast täglich erlebe. Übrigens nicht nur bei jungen Leuten, sondern auch dann, wenn man eh schon kurz vor der Rente ist und einfach nicht mehr will. 😕

    Gäbe es diesen Missbrauch nicht, müssten sich Menschen, die die Rente wirklich verdienen, nicht demütigen und „quälen“ lassen – denn nichts anderes ist es manchmal.

    Wenn das Thema in unserer FB-Gruppe aufkommt, versuche ich den jungen Leuten immer zu erklären, dass der vermeintliche Vorteil sie ins Aus schießen kann. Wenn sie nach der Ausbildung nicht schnell Fuß fassen können im Arbeitsleben, kann es für manche schlecht ausgehen und sie sind nicht mehr Teil einer Gemeinschaft, zu der im Grunde jeder gehören will. Manche brechen auch die Ausbildung ab und legen ihre gesamte Energie in den Kampf für die Rente.

    Das bekommen die meisten nicht mit, die sich nicht mit Selbsthilfe und Aufklärung beschäftigen.

    Liebe Jasmin, Dir wünsche ich, dass es so läuft, wie es für Dich persönlich das Beste ist. 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 464

    Und dann gibt es so Dumme wie mich, die freiwillig Teilzeit arbeiten, damit sie das Arbeitspensum mit ihrer Migräne schaffen und dem Staat (bzw. Land) nicht auf der Tasche liegen und dann gesagt bekommen, sie müssten Vollzeit arbeiten.

    LG Anna

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4550

    Das finde ich ganz und gar nicht dumm, liebe Anna.

    Bei allem was hier auch zu recht geschrieben wurde, sollten wir nicht vergessen, dass es in diesem sozialen System auch Einzahler gibt.

    Alleine um auch denen gerecht zu werden, um das System aufrecht zu halten, sollte aus meiner Sicht 1. alles getan werden um wieder arbeitsfähig zu werden, und 2. die Möglichkeit einer adäquaten Überprüfung, gewährt werden.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 464

    Hallo Sternchen,

    das Verrückte dabei ist doch, dass ich mir jetzt vom Arzt bescheinigen lassen soll, dass ich krank bin und deshalb Teilzeit arbeiten möchte, weil mich mein Arbeitgeber eigentlich dazu zwingen will, Vollzeit zu arbeiten.

    Und ich bin deshalb dumm, weil ich mir wie ein Schmarotzer vorkomme, weil ich meinen Arzt nun darum bitten muss, obwohl ja eigentlich genau andersrum ein Schuh daraus wird.

    Ich könnte ja auch einfach Vollzeit arbeiten, dadurch deutlich besser verdienen und halt einfach immer fehlen, wenn es eben nicht geht.

    LG Anna

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4550

    Na klar Anna, verstehe ich! Das ist ja eine ganz besondere Situation.

    Aber ich wollte dich eigentlich ermutigen. Nein, du bist nicht dumm. Man muss sich irgendwann entscheiden, bin ich eigenverantwortlich und stehe für unser tolles soziales System mit ein, oder

    bin ich dumm, und schaffe durch Schmarotzen dieses System mit ab.

    Ersteres findet meine Hochachtung.

    SteffiN
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 38

    Ich sehe das zwiegespalten. Es ist gut, dass es die Möglichkeit der Verrentung gibt, das ist klar. Ich bestreite auch nicht, dass das in einigen Fällen der einzig gangbare Weg ist. Mir fällt allerdings auf, und das bestätigen einige Meinungen hier sehr gut, dass eine Art Empörung vorherrscht, wenn dann nach einigen Jahren die Idee bei anderen aufkommt, dass man doch vielleicht irgendwann wieder arbeiten könne. 12 Jahre verrentet sein ist eine lange Zeit. Die entsprechende Finanzierung wird von der Gemeinschaft getragen. Natürlich ist es da legitim, das regelmäßig zu hinterfragen. Anders wäre es, wenn jemand als Privatier das nötige Geld selbst aufbringen würde. Ich leide auch unter Kopfschmerzen, teilweise sehr schwer. Ich gehe dennoch arbeiten. Und somit bin ich der Meinung, hier mitreden zu dürfen, denn wo manche sagen, ich setze aus, gehe ich hin. Nun ist jeder unterschiedlich belastbar und hat auch unterschiedliche Belastungen im Job und unterschiedliche Schmerzbilder – ganz klar. Aber mir will nicht ganz in den Kopf, wie man es nach 12 (!) Jahren ohne Arbeit als überraschend und stressend empfinden kann, wenn die Arbeitsunfähigkeit überprüft werden soll. Bei einer solch langen Zeit der Arbeitsunfähigkeit hätte man doch auch eine Umschulung zu einem weniger fordernden Job machen können, sich einen Nebenererwerb suchen können, da gibt es doch viele Möglichkeiten, die dann stundenreduziert möglich sind. Und wenn es die Mitarbeit in einem Blumenladen ist, den man 5 Stunden die Woche aushilft. Ich glaube nämlich, dass es auch nicht gesund ist, nur zuhause zu sitzen und alles dem Schmerzbild unterzuordnen. Wo bleibt da die Ablenkung, die Struktur, die Normalität? Manchmal hilft es auch, in ein anderes Umfeld zu kommen, gezwungen zu sein, stundenweise mal an etwas anderes zu denken. Ich spreche hiermit aber vor allem diejenigen an, die sich darüber empören, wie man es wagen kann, überhaupt anzumerken, dass das Ziel irgendwann wohl doch die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit sei und nicht die unbegrenzte Rente auf Staatskosten.

    Jasmin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 374

    Liebe Steffi,
    ich fühle mich jetzt mal persönlich angesprochen, gebe dir in einigen Punkten Recht, z.B. dass es sinnvoll ist, sich eine Beschäftigung zu suchen, die einen von dem Schmerzgeschehen ablenkt, vor allem aber, dass es ok ist, die Arbeitsfähigkeit überprüfen zu lassen.
    Vllt hast du die Beiträge von gestern nicht alle gelesen, da hatte ich nämlich erwähnt, dass ich bislang anfangs jedes Jahr, dann alle 2 J. überprüft wurde. Ich glaube, so lange wird heute niemand mehr auf Dauer früh berentet.
    Und wie du auch geschrieben hast, jeder Fall ist anders. Bei mir war es auch so, dass ich jahrelang oft mit Schmerzen gearbeitet habe, zunehmend lange gefehlt habe, mehrmals für 3-4 Wochen, so dass die Kollegen meine Arbeit mitmachen mussten und es nachher für alle Beteiligten von Vorteil war, als durch meinen Komplett-Ausfall (übrigens damit ich meinen krebskranken Mann mehrere Jahre zum Sterben begleiten und pflegen konnte) eine junge gesunde Kollegin meinen Job übernehmen konnte. Meine Belastbarkeit ist offensichtlich mit mehreren Paketen behaftet leider nicht wieder herstellbar.
    Natürlich muss ich mich hier nicht persönlich rechtfertigen, aber es trifft genau meinen Nerv, dass ich mich zu allem persönlichen Leid auch noch schuldig für meine Krankheit fühle…

    Und um wieder zum Thema Aimovig zurückzukommen – wenn es so weiter geht, ermöglicht es mir nach vielen Jahren hoffentlich wieder die Teilnahme am ganz normalen Leben – nur nicht mit mehr Arbeitsstunden, als ich nun ehrenamtlich mache, zum einen weil es mir Spaß macht und mir ein Gefühl von „Dazugehören“ gibt, zum anderen weil ich einigen Kindern damit weiterhelfen kann und mir nicht so als Sozial-Schmarotzer vorkomme. Da gehen unsere Meinungen also gar nicht auseinander;)

    Liebe Grüße
    Jasmin

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Ich denke, jeder vernünftige und rücksichtsvolle Mensch sieht das so. Der Sozialstaat hat die Pflicht, in Notsituationen zu unterstützen, aber auch nur dann.

    Von Jasmin weiß ich z. B. durch jahrelange Kontakte auch per PN, dass sie sehr ungern ihren Beruf aufgegeben und wirklich daran gehangen hatte. Nun hatte sich die Diskussion entwickelt aufgrund einer vielleicht etwas ungünstigen Formulierung, aber ich denke, das ist nun ausdiskutiert. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sunny
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Hallöchen in die Runde,

    als normalerweise eher stille Mitleserin möchte ich Euch nun meine Erfahrungen aus meinem ersten Aimovig-Monat berichten.
    Noch mal kurz meine Ausgangslage: seit 30 Jahren Migräne (bin jetzt 47), seit einigen Jahren regelmäßig 12-14 Migränetage im Monat (auch schon mal 16), die ich immer alle mit Triptan behandle. Es ist mir unmöglich, die 10/20 Regel einzuhalten, da ich berufstätig bin und leider eine Krankmeldung eine Riesenhürde ist, die ich nicht bereit bin zu nehmen. Laut meinem Neurologen gibt es bei mir keine Anzeichen für einen Mük, deswegen habe ich aufgehört, mir darüber dauernd Gedanken zu machen ;-). Ich bewundere aber alle, die diese Regel trotz weit häufigerer Migränetage einhalten können.
    Prophylaxen habe ich eigentlich alles durch (Metoprolol, Amitriptylin, Topiramat, Flunarizin, Cefaly, Pestwurz, Magnesium, Akupunktur, Bioresonanz, Homöopathie, Ernährung, Botox, Venlafaxin, Candesartan…), nichts hat geholfen aber vieles hatte sehr starke Nebenwirkungen. Nun also meine große Hoffnung Aimovig.
    Die Spritze (1x 70mg) habe ich gar nicht gemerkt, ca. 20 Minuten später ein leichtes Brennen an der Einstichstelle, nichts dramatisches. Ich war eh den ganzen Tag schon leicht migränig, die Migräne ist dann durchgekommen und hat wie für mich normal, gut drei Tage angehalten. Verstopfung hatte ich gleich am 2. Tag nach der Spritze mit zu kämpfen.
    Wirkung hatte ich leider gar keine. In den letzten 28 Tagen mit Aimovig hatte ich 14 Tage Migräne. Mit ein bisschen gutem Willen könnte ich sagen, dass in Woche 2 und 3 die Migräne angenehmer war ;-). Und die Tage wo ich keine Migräne hatte habe ich mich sogar ausgesprochen gut und energiegeladen gefühlt. In Woche 4 war das dann schon wieder vorbei. Morgen gibt es die nächste Spritze, vermutlich noch einmal 70mg. Wenn der nächste Zyklus wieder so mau ausfällt, möchte ich noch wenigstens einmal 140mg ausprobieren.
    Aber ich hatte außer der Verstopfung keinerlei andere Nebenwirkungen und die Triptane haben genauso geholfen wie immer. Das hatte ich mich doch im vorhinein sehr verunsichert, weil ja doch so einige davon berichtet haben, dass ihre Triptane nicht mehr so gut anschlagen.
    Ich freue mich riesig für alle, bei denen Aimovig Erfolg bringt und habe für mich noch ein klitzekleines Fünkchen Hoffnung :-).
    Liebe Grüße,
    Sunny

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo, ich bin ganz neu hier und kenne mich noch nicht 100 prozentig aus….also ich bekomme in ein paar Tagen meine erste Spritze und mich würde interessieren in welchem genauen Abstand muss ich die nächste bekommen? 4 Wochen oder 30/31 Tage?? Oder ist das nicht so genau? Und hattet ihr wirklich gleich nach der Spritze einen schlimmen Anfall? Das macht mir ja richtig Angst…. LG

    AndreaClaudia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 117

    Keine Angst, mir ging es nach der 1. Spritze super. Nur ein bisschen Verstopfung. Ich nehme im 28 tage Rhythmus. LG und viel Glück AndreaClaudia

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Lieben Dank für deine schnelle Antwort und die Info! Ich werde dir danach berichten😉

    Leilani
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Liebe Tamalina,

    es sollte lt. meinem Arzt möglichst ein Rhythmus von ca. 4 Wochen sein, in dem Aimovig injiziert wird, aber nicht peinlichst genau.

    Ich hatte nach den 70 mg Aimovig zwei Tage mittelschwere Migräne, aber keinen schlimmen Anfall, denn er war mit einer Sumatriptantablette zu behandeln. Bei den nächsten 140 mg Aimovig hatte ich einige Tage ‚komische‘ Migräne-Kopfschmerzen, nicht schlimm und nicht mit vorherigen Migräneanfällen zu vergleichen. (Nach dem 3. Mal Aimovig ähnlich) Und man weiß ja auch nie ganz genau, ob die Migräne jetzt ausschließlich von der Aimoviginjektion kam, also keine Sorge. Ich hoffe und wünsche dir, dass dir Aimovg gut hilft! Bei mir gab’s im 1. und 2. Monat mit Aimovig eine deutliche Besserung, im 3. Monat war die Wirkung zwar nicht mehr ganz so gut, aber es ging mir immer noch besser als ohne Aimovig (es kann auch stressbedingt gewesen sein, jeder Monat war ja auch vor Aimovig nicht gleich).

    Liebe Grüße
    Leilani

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo, lieben Dank dass du deine Erfahrungen mit mur teilst! Ich werde es auf jeden Fall versuchen und hoffe das beste. Wie lange nimmst du das Aimovig schon? Und warum bist du auf die stärkere Dosis umgestiegen? Lg tamalina

    Leilani
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Ich bekomme das Aimovig seit Anfang November und mein Arzt meinte gleich, ich werde aufgrund meiner schweren chronischen Migräne sicher 140mg Aimovig benötigen, aber er wollte im 1. Monat zunächst mit 70mg anfangen, um zu sehen wie es überhaupt bei mir wirkt. Lg Leilani

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Hallo, ich wollte ja mit meiner ersten Aimovig Spritze am Wochenende beginnen…jetzt bin ich leider krank geworden…Husten Schnupfen und Fieber, fühl mich auch ziemlich matt. Jetzt weiß ich nicht, ob ich lieber noch warten soll??? Bis ich wieder fit bin? Was meint ihr dazu, die ihr schon Erfahrung habt mit Aimovig? Lg tamalina

    Babsi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 13

    Liebe Tamalina
    Ganz offiziell gibt es, glaube ich, keine Empfehlung, ob man Aimovig nur in „gesundem“ Zustand spritzen darf. Auf dem Beipackzettel steht nichts in diese Richtung.
    Ich persönlich würde mir die Spritze aber nicht in fiebrigem Zustand injizieren. Das sagt mir aber nur grad mein Bauch… Wahrscheinlich ist es aber total unproblematisch und du kannst dir die Sprize machen…sonst würde dies im Beipackzettel sicher stehen.
    Ich wünsche dir ganz gute und schnelle Besserung und viiiiiiiiel Erfolg mit Aimovig!
    Liebe Grüsse
    Babsi

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 22

    Liebe Babsi, vielen Dank für deine Info. Mir selbst sagt mein Bauchgefühl dasselbe und ich warte lieber bis der Infekt vorbei ist!
    Liebe Grüße Tamalina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Liebe Tamalina,

    es gibt keine Kontraindikation, Erkältung wäre also kein Grund fürs Warten. Das nur mal als allgemeine Information. Da Du aber eh erst startest und damit keine verlängerte Pause hast, kannst Du durchaus auch in einigen Tagen erst starten. Gute Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Achim
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo zusammen,
    ich bin neu im Forum und möchte euch kurz über meine Aimovig- bzw. Erenumaberfahrungen
    berichten.
    Ich habe ca. 8 Migränetage / Monat, alle 11 -12 Monate leider auch mal 8 -10 Tage ohne Unterbrechung.
    Bisherige unwirksame Prophylaxen: Fluranizin, Topimarat, Magnesium. Akutmedikation: Sumatriptan, Zolmitriptan – Nasenspray.
    Ich habe 2 Jahre an einer klinischen Studie zu Erenumab (Aimovig) teilgenommen. Anfangs kam es zu einer geringen Besserung, welche aber nicht von Dauer war. Daraufhin vor 1 1/2 Monaten Abbruch der Studie, seitdem deutlicher Anstieg der Schmerztage (12 Tage im Januar, bis jetzt 4 im Feb.). Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Ist das evtl. normal nach Studienabbruch ?
    Gruß und schmerzfreie Tage
    Achim

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27721

    Hallo Achim, herzlich willkommen bei uns. 🙂

    Es gibt mehrere Möglichkeiten:
    1. Du hattest doch tatsächliche Wirkung.
    2. Die Migräne hat sich unabhängig von dieser Prophylaxe jetzt verschlechtert. Migräne ist eine progredient verlaufende Erkrankung.
    3. Der Körper reagiert auf das Absetzen, da etwas wegfällt, an das er in den letzten Jahren gewöhnt war.
    4. Es ist einfach nur Zufall.

    Beobachte und stresse Dich nicht zu sehr, wenn möglich.

    Schnelle Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo,

    Nachdem ich nun die letzten Wochen/Monate fleißig mitgelesen habe, möchte ich heute meine Erfahrung mit Aimovig mit euch teilen.
    Angefangen habe ich Anfang Dezember und in der Zwischenzeit habe ich schon die 3. Dosis 70mg Aimovig bekommen.
    Eigentlich war ich fest davon überzeugt dass es mir bestimmt nicht helfen wird und wollte eher beim Botox bleiben, aber meine Ärztin hatte mich zumindest zu einem Versuch ermutigt, da sie so gute Erfahrungen damit gemacht hat.
    Die ersten zwei Wochen nach der ersten Injektion war ich migränefrei. Das hielt ich zunächst für einen Zufall…das kommt so ca einmal jährlich vor. Aber selbst danach hielt sich die Migräne stark in Grenzen. Tatsächlich ist es jetzt so, dass ich zwar nach wie vor Migräne bekomme, allerdings nur mit leichten bis mittleren Schmerzen, so dass ich seit Dezember! keine Triptane mehr gebraucht habe! Ausruhen, etwas Essen oder Schlafen reicht häufig. Im „Extremfall“ hält die Migräne 2 Tage an, ist aber gerade noch so ohne Medikamente auszuhalten.
    Alles in allem bin ich von 15-18 Schmerztagen im Monat auf 6-8 runter und bin wirklich schwer beeindruckt und begeistert von der Wirkung des Aimovig! Zumal sämtliche Prophylaxen bisher ziemlich wirkungslos waren.
    An Nebenwirkungen kann ich nur über Verstopfung berichten, die sich aber dank Magnesium in Grenzen hält. Selbst nach den Injektionen habe ich keine Migräne bekommen. Eventuell bin ich die erste Woche nach der Injektion etwas müde…könnte aber auch Zufall sein.
    Ich wünsche euch viele schmerzfreie Tage, und denen die mit Aimovig keinen Erfolg hatten, dass es mit dem nächsten Antikörper besser klappt!

    Viele liebe Grüße,

    Anna

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5570

    Hallo Anna,

    das freut mich riesig für dich, dass du derart ausgeprägt von Aimovig profitierst. Da hast du ja einen großen Batzen an Lebensqualität zurückgewinnen können.
    Danke, dass du diese ermutigenden Zeilen für uns geschrieben hast.

    Lieber Gruß
    Heika

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 464

    Hallo Anna,

    das klingt wirklich toll.

    Ich finde es wirklich ermutigend, dass es doch immer wieder etwas neues gibt, das Grund zur Hoffnung gibt.

    LG Anna

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