Aimovig – Verlauf ??

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  • Tamalina
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    Beitragsanzahl: 5

    Lieben Dank für deine schnelle Antwort und die Info! Ich werde dir danach berichten😉

    Leilani
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Liebe Tamalina,

    es sollte lt. meinem Arzt möglichst ein Rhythmus von ca. 4 Wochen sein, in dem Aimovig injiziert wird, aber nicht peinlichst genau.

    Ich hatte nach den 70 mg Aimovig zwei Tage mittelschwere Migräne, aber keinen schlimmen Anfall, denn er war mit einer Sumatriptantablette zu behandeln. Bei den nächsten 140 mg Aimovig hatte ich einige Tage ‚komische‘ Migräne-Kopfschmerzen, nicht schlimm und nicht mit vorherigen Migräneanfällen zu vergleichen. (Nach dem 3. Mal Aimovig ähnlich) Und man weiß ja auch nie ganz genau, ob die Migräne jetzt ausschließlich von der Aimoviginjektion kam, also keine Sorge. Ich hoffe und wünsche dir, dass dir Aimovg gut hilft! Bei mir gab’s im 1. und 2. Monat mit Aimovig eine deutliche Besserung, im 3. Monat war die Wirkung zwar nicht mehr ganz so gut, aber es ging mir immer noch besser als ohne Aimovig (es kann auch stressbedingt gewesen sein, jeder Monat war ja auch vor Aimovig nicht gleich).

    Liebe Grüße
    Leilani

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo, lieben Dank dass du deine Erfahrungen mit mur teilst! Ich werde es auf jeden Fall versuchen und hoffe das beste. Wie lange nimmst du das Aimovig schon? Und warum bist du auf die stärkere Dosis umgestiegen? Lg tamalina

    Leilani
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 18

    Ich bekomme das Aimovig seit Anfang November und mein Arzt meinte gleich, ich werde aufgrund meiner schweren chronischen Migräne sicher 140mg Aimovig benötigen, aber er wollte im 1. Monat zunächst mit 70mg anfangen, um zu sehen wie es überhaupt bei mir wirkt. Lg Leilani

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo, ich wollte ja mit meiner ersten Aimovig Spritze am Wochenende beginnen…jetzt bin ich leider krank geworden…Husten Schnupfen und Fieber, fühl mich auch ziemlich matt. Jetzt weiß ich nicht, ob ich lieber noch warten soll??? Bis ich wieder fit bin? Was meint ihr dazu, die ihr schon Erfahrung habt mit Aimovig? Lg tamalina

    Babsi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Liebe Tamalina
    Ganz offiziell gibt es, glaube ich, keine Empfehlung, ob man Aimovig nur in „gesundem“ Zustand spritzen darf. Auf dem Beipackzettel steht nichts in diese Richtung.
    Ich persönlich würde mir die Spritze aber nicht in fiebrigem Zustand injizieren. Das sagt mir aber nur grad mein Bauch… Wahrscheinlich ist es aber total unproblematisch und du kannst dir die Sprize machen…sonst würde dies im Beipackzettel sicher stehen.
    Ich wünsche dir ganz gute und schnelle Besserung und viiiiiiiiel Erfolg mit Aimovig!
    Liebe Grüsse
    Babsi

    Tamalina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Liebe Babsi, vielen Dank für deine Info. Mir selbst sagt mein Bauchgefühl dasselbe und ich warte lieber bis der Infekt vorbei ist!
    Liebe Grüße Tamalina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27350

    Liebe Tamalina,

    es gibt keine Kontraindikation, Erkältung wäre also kein Grund fürs Warten. Das nur mal als allgemeine Information. Da Du aber eh erst startest und damit keine verlängerte Pause hast, kannst Du durchaus auch in einigen Tagen erst starten. Gute Besserung.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Achim
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Hallo zusammen,
    ich bin neu im Forum und möchte euch kurz über meine Aimovig- bzw. Erenumaberfahrungen
    berichten.
    Ich habe ca. 8 Migränetage / Monat, alle 11 -12 Monate leider auch mal 8 -10 Tage ohne Unterbrechung.
    Bisherige unwirksame Prophylaxen: Fluranizin, Topimarat, Magnesium. Akutmedikation: Sumatriptan, Zolmitriptan – Nasenspray.
    Ich habe 2 Jahre an einer klinischen Studie zu Erenumab (Aimovig) teilgenommen. Anfangs kam es zu einer geringen Besserung, welche aber nicht von Dauer war. Daraufhin vor 1 1/2 Monaten Abbruch der Studie, seitdem deutlicher Anstieg der Schmerztage (12 Tage im Januar, bis jetzt 4 im Feb.). Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Ist das evtl. normal nach Studienabbruch ?
    Gruß und schmerzfreie Tage
    Achim

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27350

    Hallo Achim, herzlich willkommen bei uns. 🙂

    Es gibt mehrere Möglichkeiten:
    1. Du hattest doch tatsächliche Wirkung.
    2. Die Migräne hat sich unabhängig von dieser Prophylaxe jetzt verschlechtert. Migräne ist eine progredient verlaufende Erkrankung.
    3. Der Körper reagiert auf das Absetzen, da etwas wegfällt, an das er in den letzten Jahren gewöhnt war.
    4. Es ist einfach nur Zufall.

    Beobachte und stresse Dich nicht zu sehr, wenn möglich.

    Schnelle Besserung!

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo,

    Nachdem ich nun die letzten Wochen/Monate fleißig mitgelesen habe, möchte ich heute meine Erfahrung mit Aimovig mit euch teilen.
    Angefangen habe ich Anfang Dezember und in der Zwischenzeit habe ich schon die 3. Dosis 70mg Aimovig bekommen.
    Eigentlich war ich fest davon überzeugt dass es mir bestimmt nicht helfen wird und wollte eher beim Botox bleiben, aber meine Ärztin hatte mich zumindest zu einem Versuch ermutigt, da sie so gute Erfahrungen damit gemacht hat.
    Die ersten zwei Wochen nach der ersten Injektion war ich migränefrei. Das hielt ich zunächst für einen Zufall…das kommt so ca einmal jährlich vor. Aber selbst danach hielt sich die Migräne stark in Grenzen. Tatsächlich ist es jetzt so, dass ich zwar nach wie vor Migräne bekomme, allerdings nur mit leichten bis mittleren Schmerzen, so dass ich seit Dezember! keine Triptane mehr gebraucht habe! Ausruhen, etwas Essen oder Schlafen reicht häufig. Im „Extremfall“ hält die Migräne 2 Tage an, ist aber gerade noch so ohne Medikamente auszuhalten.
    Alles in allem bin ich von 15-18 Schmerztagen im Monat auf 6-8 runter und bin wirklich schwer beeindruckt und begeistert von der Wirkung des Aimovig! Zumal sämtliche Prophylaxen bisher ziemlich wirkungslos waren.
    An Nebenwirkungen kann ich nur über Verstopfung berichten, die sich aber dank Magnesium in Grenzen hält. Selbst nach den Injektionen habe ich keine Migräne bekommen. Eventuell bin ich die erste Woche nach der Injektion etwas müde…könnte aber auch Zufall sein.
    Ich wünsche euch viele schmerzfreie Tage, und denen die mit Aimovig keinen Erfolg hatten, dass es mit dem nächsten Antikörper besser klappt!

    Viele liebe Grüße,

    Anna

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5408

    Hallo Anna,

    das freut mich riesig für dich, dass du derart ausgeprägt von Aimovig profitierst. Da hast du ja einen großen Batzen an Lebensqualität zurückgewinnen können.
    Danke, dass du diese ermutigenden Zeilen für uns geschrieben hast.

    Lieber Gruß
    Heika

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 407

    Hallo Anna,

    das klingt wirklich toll.

    Ich finde es wirklich ermutigend, dass es doch immer wieder etwas neues gibt, das Grund zur Hoffnung gibt.

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27350

    Hallo Anna, danke für Deinen ermutigenden Bericht! Weiter alles Gute. 🙂

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Hallo Anne- Mone, bin froh, dass du das mit den Schmerzen ansprichst. Habe vor einer Woche meine erste Aimovig Spritze in den Oberschenkel bekommen. Die Nadel habe ich beim Einstich und beim Rausziehen kaum gespürt. Kurz nach dem Einstich hat es so arg gebrannt. Das war echt schlimm. Ich werde es bei der Zweiten mal am Bauch versuchen. Ich habe nach der Spritze 2 Anfälle hintereinander gehabt. Ich hoffe weiter, dass sich etwas tut.

    Anne-Mone
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 8

    Hallo Swantje,

    mittlerweile bin ich etwas schlauer geworden. In der Apotheke hat man mir eine Creme empfohlen. Sie heißt Emla und betäubt die Einstichstelle. Man gibt eine Stunde vorher einen dicken Klecks auf die geplante Stelle (ich hatte sie mir vorher mit einem Stift markiert), wischt die Creme ab und dann kann man den Aimovig-Pen verwenden.

    Ich habe es ausprobiert und bin zufrieden. Mit der Creme fühlte sich die Injektion so an, wie sich eine Spritze eben anfühlen sollte, ein kurzer Piks, ein leichter Druck und das war`s. Die Creme kostete knapp 10 Euro. Das ist vielleicht mal einen Versuch wert.

    Liebe Grüße
    Simone

    Swantje
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Hallo Simone,

    danke für den Tipp! Hat bei dir der Einstich weh getan oder der Moment danach, als das Medikament einlief? Bei mir war es das Zweite.

    Hatte gestern dann Infusionen wegen einem Status. Die Nadel hat mir garnichts gemacht.

    Wäre es nicht schön, einmal nicht an die Migräne denken zu müssen? Sich mal nicht zu fragen: Oh, da drückts, da ziehts, könnte da was kommen? Muss ich was nehmen? Darf ich noch was nehmen?

    Das nervt mich manchmal mehr als die Migräne an sich.

    Hoffen wir weiter 😉

    Grüße Swantje 🙋🏻‍♀️

    Anne-Mone
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 8

    Hallo Swantje,

    ich glaube, solche Gedanken kennen wir alle. Sie sind präsent . . . mal mehr, mal weniger und in guten Zeiten vergesse ich, dass ich diese Krankheit habe. Ich drücke Dir die Daumen, dass es Dir bald besser geht und dass Dir das Aimovig hilft. Und da sind wir auch schon beim Thema. Mir hat der Einstich sehr weh getan und anders als bei Spritzen die ich kenne, hat der Schmerz auch so schnell nicht nachgelassen. Nach zwei Injektionen hatte ich richtig Angst vor der nächsten Spritze und das, wo wir nun wirklich Schmerzen gewohnt sind. Ich kann Dir daher echt empfehlen, die Creme einmal auszuprobieren.

    Liebe Grüße & alles Gute
    Simone

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Hallo an Alle,

    auch von mir ein kleiner Bericht. Ich bin 57 Jahre alt, habe vor allem hormonell bedingte Migräne (seit der Menstruation mit 12 Jahren angefangen, in 2 Schwangerschaften null Tage, Mütterlicherseits das gleiche Phänomen). Bin sehr spät in die Wechseljahre gekommen, die Migräne hat sich über die Jahre verstärkt und war jetzt bei 8-12 Schmerztagen im Monat. Ich habe aber versucht, die M so oft, wie nur möglich ohne Triptane auszuhalten und habe daher ca. 4 Triptane im Monat genommen. Meine Mutter übrigens hatte bis Ende 50 Migräne und sie hörte dann auf.

    Ich nehme Aimovig 70 mg seit dem 08. Januar 2019 und bin gegenwärtig bei der zweiten Dosis.
    Ich hatte zwei Tag nach der ersten Spritze Kribbeln in den Beinen, fühlte mich, als wollte ich in Ohnmacht fallen, psychisch ging es mir nicht gut und ich habe sehr schlecht geschlafen. Dies hat einen Tag angedauert. Danach hörte es auf.

    Weiterhin habe ich, für gewöhnlich eine sehr gute Verdauung, hier Einbußen hinnehmen müssen. Ich würde sagen, der ganze Vorgang ist verlangsamt und habe verstärkte Blähungen. Ist aber aushaltbar. Dem wirke ich u.a. mit viel Trinken in bestimmten Abständen zum Essen, entgegen. Ich mache ohnehin viel Sport und ernähre mit sehr bewusst (vollwertig) und ballaststoffreich. Auch geholfen hat mir dieser Artikel XXXX Link von der Moderation entfernt

    Ich schlafe etwas schlechter, bin aber eh eine schlechte Schläferin.

    Die Migräne – und das ist ja ein wichtiger Punkt – ist sehr stark zurückgegangen. Seither habe ich keine Triptane mehr nehmen müssen. Ich hatte seit der 1. Spritze vor 5 Wochen, 3mal Kopfschmerzen, aber aushaltbar und deutlich kürzer, als gewöhnlich. Des öfteren habe ich allerdings das Gefühl Migräne zu bekommen, was sich dann aber meistens nicht bewahrheitet. Insgesamt, trotz weitestgehender Schmerzfreiheit, kann ich keine Bäume ausreißen und fühle mich nicht sehr leistungsstark. Das führe ich auch auf das Aimovig zurück.

    LG Noelle

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5408

    Liebe Noelle,

    erst einmal nur kurz, weil dein Zeitfenster zum Bearbeiten deines Beitrags begrenzt ist: Könntest du den Link bitte löschen? In Headbook sind Links auf fremde Seiten nicht erlaubt.
    Danke!

    LG Heika

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5408

    Liebe Noelle,

    die deutliche Schmerzverbesserung liest sich wunderbar. Bei den Nebenerscheinungen wünsche ich dir, dass das im Lauf der Zeit noch besser wird.

    Hast du denn vor Aimovig noch irgendwelche medikamentösen Prophylaxen ausprobiert gehabt?

    Weshalb hast du denn so oft versucht, die Migräne ohne Triptane auszuhalten? Bei bis zu 12 Schmerztagen ist eine Triptaneinnahme an nur 4 Tagen äußerst wenig und du hast dich sicherlich oft mit Schmerzen durchgequält.

    Ich bin sehr dankbar um die durchschnittlich 10 erlaubten Triptantage pro Monat und würde mein Leben nicht ohne einen seeeehr triftigen Grund durch Schmerzen unnötig beschweren.

    Lieber Gruß
    Heika

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 12

    Leider hat es mit dem Löschen des Links nicht mehr geklappt… Evtl. ist der ganze Artikel jetzt weg, weiß ich aber noch nicht… 🙂

    Nun zu den Fragen, liebe Heika, ja, ich habe vor Aimovig so ziemlich jede Prohylaxe, die es gibt probiert. Zu den konservativen Methoden, auch andere, Psychotherapie und vieles mehr… Ohne jeden Erfolg.

    Nun zu der Frage, warum ich nicht mehr Triptane genommen habe, da ja 10 erlaubt wären. Ja, aber bei mir wäre das nicht gut ausgegangen. Meiner Beobachtung nach, war meine Triptanschwelle bei max. 6 Tabletten und auch da, denke ich, dass es schon zu viel war. Bei einer Einnahme von 6 Tabletten/Monat (so wurde übrigens ursprünglich die Triptanschwelle mal angegeben), hatte ich schon deutlich das Gefühl, dass die Kopfschmerzhäufigkeit zugenommen hat. Habe ich diese Menge reduziert, wurde es tendenziell besser. Ich habe dann regelmäßig so eine Art Entzug für mich gemacht und nur noch Vomex genommen. Das hilft bei mir auch gelegentlich gegen den Anfall, wenn ich mich dann wirklich hinlege und schlafe.

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5408

    Liebe Noelle,

    kein Problem, Bettina kann das mit dem Link Entfernen zu jeder Zeit machen. Wir selber haben nur ein kleines Zeitfenster für Änderungen, ca. 20 Minuten.

    In diesem Fall verstehe ich deine Vorgehensweise durchaus, so wenig Triptane zu nehmen. Es gibt wirklich Patienten, für die diese 10 Tage zu viel sind. Außerdem kann man im Einzelfall auch schon mit weniger als 10 Tagen in einen MÜK rutschen.

    Ich selber musste mal 3 1/2 Monate ganz ohne Triptane auskommen und bemerkte überhaupt keinen Unterschied in der Attackenfrequen, doch wir reagieren eben sehr unterschiedlich.
    Für dich ist es nun umso erfreulicher, dass du so gut auf Aimovig ansprichst.

    Lieber Gruß
    Heika

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