Aimovig – Verlauf ??

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  • Aneta
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3

    Liebe Anna, liebe Bettina,

    danke für die freundliche Aufnahme und herzliche Grüße von Aneta

    Karin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 155

    Hallo liebe Forenteilnehmer,

    Ich nehme Aimovig schon seit August letzten Jahres anfänglich mit 70 mg monatlich, dann 140 mg monatlich und seit kurzer Zeit alle zwei Wochen 70 mg, das mir letztendlich eine Reduzierung der Migränetage um rd. 30 Prozent brachte. Ich hatte vorher 18 Tage im Monat Migräne und bin eigentlich sehr zufrieden über den Erfolg mit den reduzierten Migränetagen und der verminderten Stärke der Migräne. Was ich aber bei mir beobachtete waren folgende Auffälligkeiten: anfänglich starke Verstopfungen, die sich zwischenzeitlich ohne etwas zu tun verbessert haben, eine wesentliche Zunahme der Schmerzen meiner Trigeminusneuralgie, die ich mit Bacöofen derzeit wieder einigermaßen im Griff habe, Zunahme der Muskelschmerzen, heftigen sehr lauten Tinnitus, den ich erst seit Matthias Beitrag im Zusammenhang mit Aimovig sehe. Ich friere ständig. Das war ganz interessant zu lesen, dass es auch anderen so geht. Aber was jetzt ganz neu bei mir ist, ist sichtbaren Blut im Urin. Hat das auch jemand bei sich feststellen können? Ich bin ein Stück beunruhigt habe hier aber im Forum nichts zu solch einer Nebenwirkung gehört. Ist solch eine Nebenwirkung bereits aufgetreten? Möglich wäre ja auch eine andere Ursache, die es dann noch herauszufinden gilt.
    Für alle die von Aimovig profitieren freue ich mich mit. Und allen anderen wünsche ich viel Erfolg mit den anderen Profilaxen.
    Liebe Grüße
    Karin

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Liebe Susanne ,
    danke für deine Antwort.
    Hast du den Blähbauch auch erst seit du Aimovig nimmst?
    Vorher kannte ich es gar nicht.
    Zwischen den Mahlzeiten lasse ich eh immer etwas länger Pause. Aber es macht fast keinen Unterschied, ob ich was gegessen habe ,oder nicht.
    Wäre halt echt schade ,wenn es vom Aimovig käme ,wo es mir so gut hilft. Aber das ist ja auch echt unangenehm, mit dem permanenten Druck auf dem Bauch.
    Liebe Grüße, Biko

    Aneta
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 3

    Liebe Karin,

    zu Deiner Feststellung:

    Aber was jetzt ganz neu bei mir ist, ist sichtbaren Blut im Urin.

    Dies ist ein Symptom, was ich unbedingt ärztlich abklären lassen würde. Blut im Urin kann viele Ursachen haben, muss aber untersucht werden. Das würde ich dir empfehlen.

    Ansonsten herzlichen Glückwunsch, dass Du guten Erfolg hat mit dem Medikament. Ich habe meine erste Spritze vor 2 Wochen genommen und warte noch ab, wie es sich auswirkt, habe aber auch relariv gravierende Nebenwirkungen. Also alles Gute für Dich.

    Herzliche Grüße
    Aneta

    Susanne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Liebe Biko,

    den Blähbauch hatte ich schon vor der Anwendung mit Aimovig, allerdings nicht so stark.

    Hast du den Blähbauch den ganzen Tag?

    Liebe Grüße und einen schönen Abend, Susanne

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27629

    Habt Ihr schon mal bedacht, dass so ein Blähbauch auch die Folge von Verstopfung sein kann? Auch dann, wenn sie als nicht so gravierend wahrgenommen wird.

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Ich habe den Blähbauch erst seit ca 4 Wochen. Das Aimovig nehme ich seit Dezember. Klar können Nebenwirkungen erst später auftreten.
    Und ich sehe das ähnlich wie du , Bettina . Die Nahrung bleibt länger im Darm ,daher können sich mehr Gase entwickeln. Auch wenn ich keine wirkliche Verstopfung habe.
    Nun werde ich in drei Wochen entscheiden, ob ich die, sehr unangenehme Nebenwirkung tolerieren kann, oder mit dem Aimovig aufhöre. Dann mit sehr schweren Herzen.
    Schlaft alle gut ,Biko

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27629

    Könntest Du nicht richtig vorgehen gegen die Verstopfung? Mehr Magnesium, Flohsamen, Movicol, mehr Trinken, mehr Bewegung …

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Liebe Bettina!
    Außer Movicol (was ist das?) ,habe ich schon alles probiert um dem Blähbauch entgegen zu wirken. Super Verdauung ,aber trotzdem der aufgeblähte Bauch. Das ist ja was ich so merkwürdig finde.
    Aber ich werde nochmal alles zusammen versuchen ,vielleicht hat es ja einen positiven Effekt.
    Bis bald, Biko

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27629

    Hm, wenn die Verdauung gut ist, dann kann man ja nicht von Verstopfung ausgehen. Wenn es nicht eine neu aufgetretene Unverträglichkeit ist (hast Du mehr Probleme direkt nach den Mahlzeiten?), könnte natürlich schon Aimovig als Verursacher in Betracht kommen.

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Ich merke schon ,dass es nach den Mahlzeiten doller ist. Um etwaige Unverträglichkeiten auszuschließen, habe ich jetzt mal Laktose und Fruktose weggelassen. Keine Veränderung.
    Ich denke ,dass ich das Aimovig mal kurz unterbrechen wetde und schaue wie es ohne ist. Sollte es nicht weggehen ,muss ich weiter forschen.
    Schlaf gut, Bettina

    Elfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 53

    Liebes Forum,
    nach meinem Glücksgefühl, dass das Aimovig so gut gegen die Migräne wirkt, kommt seit gestern leider doch die gleiche Depression wie nach der ersten Anwendung von Aimovig. Übrigens auch wieder am 8. Tag zeitgleich mit massiver Verstopfung, der ich diesmal wirklich mit Voraussicht entgegengewirkt habe. Es friert mich, ich muss niesen und fühle mich einfach nur schrecklich.
    Es ist ein Dilemma. Endlich, wie auch mit Betablocker, hatte ich gehofft schmerzärmer leben zu dürfen und jetzt DAS. Ich vertrage auch dieses Medikament nicht, das als so nebenwirkungsarm gilt. Demütigend!
    Ich fürchte, Depressionen müssen jetzt tatsächlich in den Nebenwirkungskatalog von Aimovig aufegenommen werden. Denn die zweite Depression kann jetzt beim besten Willen kein Zufall mehr sein.
    Es ist sooo schade.
    Viele Grüße von,
    Elfe

    Biene Maja
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 11

    Liebe Alle

    Ich möchte euch noch ein kurzes Feedback geben nach dem Desaster meiner 1. Aimovig Spritze. Trotz der nicht einfachen Erfahrung liess ich mich zu der 2. Spritze „überreden“. Schlussendlich dachte ich dann immer; wenn du es nicht nochmals versuchst, dann weisst du nie, ob es geholfen hätte….und das wollte ich nicht. Also 2. Spritze vor 2 Wochen. Seither 8 Migräne Tage zwischen 6-10 Schmerzskala. Aber da kam noch ganz was anderes. Seit 7 Jahren habe ich das 1. Mal wieder meine Monatsblutung für 7 Tage gekriegt und das obwohl ich Hormon (Endometriose) nehme. Mein Gyni meint, dass für ihn der Zusammenhang zwischen Aimovig und dieser Blutung höchstwahrscheinlich ist. Es scheint, als reagiert mein Körper mehr mit Chaos als mit weniger Migräne. Was ich auch bestätigen kann, sind Müdigkeit so wie man sich bei Grippe fühlt und Blähungen. Verstopfung ist nicht so extrem, neige ich sowieso dazu. Aber mir fällt auch auf, das mein Bauch sehr oft gebläht ist. Klar kann das nun auch mit der Periode zusammenhängt sein. Keine Ahnung. Allerdings hatte ich die Müdigkeit und die Blähungen schon nach der 1. Spritze aber mit den ganzen Schmerzen war das zur Nebensache geworden.

    Ich wünsche allen ein möglichst schmerzfreies Weekend und grüsse euch
    Biene Maja

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Liebe Biene Maya ,
    das hört sich nicht gut an. Du wirst ja wahrscheinlich keine nächste Spritze nehmen.
    Werde selbst auch überlegen ob ich weitermache ,trotz guter Wirkung.

    Liebe Susanne ,
    habe dann doch die letzten Tage gemerkt, dass ich morgens noch nicht so stark mit dem Blähbauch zu tun habe. Erst nach dem ersten Essen geht es los. Heute habe ich noch eine interessante Beobachtung gemacht. Habe beim Frühstück jeden Bissen seeeehr lange gekaut (quasi dem Darm etwas Verdauungsarbeit abgenommen) und bis jetzt ist es etwas besser. Werde weiter berichten.

    Eure Biko

    SteffiN
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 35

    Liebe Elfe, als soooo nebenwirkungsarm gilt Aimovig doch gar nicht. Das könnte man auch gar nicht sagen, da es doch gerade erst neu erprobt wird und sich viele Nebenwirkungen jetzt erst zeigen. Und was man hier so liest, scheint es mir, als ob nach und nach die meisten so einige Nebenwirkungen haben.

    Tanni
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2015

    Liebe Biko,

    Hast du es zufällig schonmal mit Lefax oder SabSimplex versucht? Ich habe nach bestimmten Lebensmitteln immer wieder einen üblen Blähbauch und das hilft mir wunderbar…

    Liebe Grüße, Tanni

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Liebe Tanni ,
    jau ,Sapsimplex habe ich auch schon genommen. Bringt tatsächlich ein bisschen was.
    Aber leider nur etwas.
    Heute geht es einigermaßen. Versuche eher kleine Portionen zu essen und die laaange zu kauen. Ganz viel trinken und Flohsamen nehmen.
    Es ist total lieb ,wie ihr euch um mein Problem kümmert. Ich halte euch auf dem Laufenden.
    Gruß, Biko

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 440

    Ihr lieben „Aufgeblähten“,

    da ich bedingt durch einen Reizdarm und eine Fruktosemalabsortion häufig Blähungen habe, esse ich möglichst wenig und/oder keine blähenden Lebensmittel.
    Mir verschafft außerdem ein Blähungstee Linderung, den ich mir selbst zusammenstelle und täglich morgens und bei Bedarf trinke.
    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Rezept (aus einem Buch) hier einfach öffentlich weitergeben kann. Wer es ausprobieren möchte, kann sich ein Foto der Rezeptur (Teemischung 1) in meinem Album (einloggen!) ansehen!

    Liebe Grüße und eine fröhliche „Entlüftung“ wünscht euch

    Katrin 😉

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 3 Tagen von  Katrin.
    Susanne
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 17

    Liebe Katrin,

    vielen Dank für das Entlüftungsrezept😉

    Schönes Wochenende, Susanne

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7266

    Hallo an alle Geplagten.
    Es gibt von Sab Simplex auch Kapseln mit 240mg oder vom Lefax deutlich mehr als empfohlen nehmen, da können auch mal 6 Tabletten auf einmal helfen. Und schaden tut beides nicht.
    Wünsch euch auch gutes Entlüften!
    Julia

    Sam
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 2

    Liebe Mitversuchende,

    nach drei Monaten kann ich sagen, dass ich zum ersten mal seit 15 Jahren einen ganzen Monat migränefrei war. Das ist schon ein Grund zu feiern und bei 10-15 Tagen im sonstigen Schnitt ein riesen Erfolg für mich. Meine Nebenwirkungen sind immer noch recht handhabbar.

    Nach der Injektion bin ich 2-3 Tage extrem erschlagen. Es fühlt sich an wie eine heftige Impfreaktion. Ich bin dazu übergegangen, die Spritze abends zu setzen, sodass mein Körper erstmal ruhen kann. Ich nehme außerdem hochdosiertes Echinacea und vermeide öffentliche Verkehrsmittel und den Umgang mit erkälteten Kollegen. Denn eine deutliche Anfälligkeit in den ersten Tagen ist schon erkennbar. Jetzt, im dritten Monat, hat sich ein Ausschlag am Rücken gebildet, der auch fies juckt. Ich habe keine neuen Waschmittel oder Kosmetika im Gebrauch und auch sonst keine anderen Gewohnheiten. Da ich normalerweise sehr unempfindlich bin und keinerlei Allergien habe, gehe ich davon aus, dass dies eine Immunreaktion durch Aimovig ist.

    Hat damit noch jemand zu kämpfen und hat jemand Empfehlungen? Immunsystem stärken, denke ich mir. Vielleicht eine Kur mit Symbioflor/lact oder sowas? Ich möchte deswegen nicht absetzen, aber es nervt schon arg und ganz ohne zu kratzen, geht es nicht. Kortison möchte ich ungern nehmen, wenn höchstens als Salbe. Aber das ist ja nie eine Dauerlösung.

    Am Donnerstag kommt die vierte Spritze. Ich hoffe, Ostern fällt nicht flach und dass mein Körper eigene Kräfte entwickelt.
    Ich freue mich über Tipps, falls da jemand schon was gefunden hat!
    Ansonsten wünsche ich allen, dass es besser wird und wir keine blauen Wunder erleben im Langzeittest.
    Und natürlich schöne Ostern!

    Viele Grüße,
    Sam

    Elfe
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 53

    Liebe Sam,
    toll, dass das Aimovig eine so gute Wirkung hat! Nur das ABER würde man gerne weglassen.
    Anflüge von Erkältung habe ich jetzt auch zweimal erlebt. Ich härte mich schon lebenslang gut ab, indem ich heiß und eiskalt dusche und nach der Sauna für bis zu 2 Minuten ins Eisbecken gehe. Das bringt sehr viel!!! und hat mir wohl einen stärkeren Infekt erspart.
    Der Juckreiz ist natürlich gar nicht schön und wird höchstwahrscheinlich auch bei den nächsten Spritzen anhalten. So kenne ich das zumindest von anderen Antikörper Therapien.
    Fazit: So Nebenwirkungsarm, wie die Firma das Mittel anpreist, ist es leider doch nicht.
    Ich kämpfe auch weiterhin mit einer depressiven Verstimmung, aber die schmerzfreien Tage verhelfen mir zu einer Medikamentenpause und anderweitig ein bischen Kraft zu tanken.
    Es gilt eben abzuwägen.
    Ich drücke die Daumen, dass sich die Nebenwirkungen bei dir nicht verschlimmern!
    Liebe Grüße,
    Elfe

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 292

    Hallo Ihr Lieben,

    ich kann kurz von meinen Aimovig-Nebenwirkungserfahrungen berichten. Ich bekomme Aimovig seit Mitte Dezember, erst 70 mg, jetzt 140 mg. Bei mir war die stärkste (eigentlich auch die einzige) Nebenwirkung immer die Neigung zu verstärkter Infektanfälligkeit. Und die Infekte haben sich zunächst fast nach jeder Spritze eingestellt, meist mit einigen Tagen Verspätung. Sie waren bei mir auch recht heftig, teilweise mußte ich wochenlang husten und hatte schon Angst vor einer Chronifizierung.

    Aber dann, einige Wochen später, war Schluss mit dem Spuk. Inzwischen habe ich nach dem Spritzen nur noch das Gefühl, da ist wieder eine Erkältung, die durchkommen möchte, es aber nicht schafft.

    Ich möchte Euch daher ermutigen, wenn Ihr die Nebenwirkungen aushalten könnt, ruhig etwas länger durchzuhalten. Ich würde sagen, was wir hier schon öfter gelesen haben, gibt es wirklich – einen Gewöhnungseffekt, vielleicht stellt sich auch wirklich etwas um, wenn die CGRP-Rezeptoren im Körper dauerhaft blockiert werden. Wie wir ja auch schon gelernt haben, kann es bis zu 5 Monate dauern, bis die Dosis sich voll auf ihrem Level etabliert hat. Es kann also auch so lange dauern, bis die volle Wirksamkeit erreicht ist und eben der Körper auch gelernt hat, sich mit den Nw zu arrangieren. Ich bin kein Arzt, ich kann es nicht besser formulieren. Wenn sich eine hilfreiche Wirkung zeigt, rate ich jedenfalls zum geduldigen aushalten. Die Chancen, dass sich die Nw verziehen, scheinen ganz gut zu sein.

    Frohe Ostern allerseits – ich wünsche einen fleißigen Osterhasen!

    Liebe Grüße
    MiRi

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 440

    Guten Morgen lieber Miri und liebe „Aimovigler“,

    danke für deine ermutigenden Worte und eure zahlreichen und vielfältigen Erfahrungsberichte. Ich habe meinen Termin für Aimovig Anfang Mai und fühle mich aufgrund euer Beiträge ein wenig besser vorbereitet und kann eventuell notwendige Vorsorgemaßnahmen ins Auge fassen.

    Ich stimme dir zu, lieber Miri, dass man möglichst „am Ball bleiben“ sollte, wenn man durch Aimovig eine für sich gute, akzeptable Wirkung hat und sofern die Nebenwirkungen tolerierbar sind und sich in Grenzen halten.

    Dir und allen „Testlern“ alles Gute!
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Tagen, 4 Stunden von  Katrin.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Tagen, 4 Stunden von  Katrin.
    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Auch von mir ,guten Morgen.

    Ichhabe grade auch die Erfahrung gemacht, dass Nebenwirkungen (vielleicht war es auch keine/wer weiß) ,auch weg gehen können.
    Bei mir waren es ja ganz massive ,feststeckende Blähungen und damit verbundene Bauchschmerzen.
    Ich prakiziere ja seit ca 6 Tagen ,das gaaaanz lange Kauen. So nehme ich dem Magen/Darm viel Arbeit ab und es hat den Effekt, dass der Blähbauch (zur Zeit/ich klopf auf Holz) ,tatsächlich weg ist.
    Wenn das Aimovig die Verdauung langsamer macht ,dann liegt das Essen länger“rum“ . Wenn vorher schon viel verdaut ist ,dann hat er eben weniger zu tun. Außerdem esse ich weniger ,weil ich schneller satt bin. Gut für die Waage….

    Ich wünsche euch , tolle Ostern.
    Eure Biko

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 292

    Liebe Biko,

    viel Kauen ist eine gute Idee, ich schlinge auch immer alles zu hektisch hinunter und habe auch leichte Verdauungsprobleme deswegen. Toll, dass du das mit der „Entschleunigung“ für dich so gut hinbekommen hast. Ich verstehe auch nicht, warum ich mich so schwer damit tue, ich bin doch Beamter, da müsste es doch auch mal etwas langsamer gehen? 😉

    Liebe Grüße
    MiRi

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Tagen, 2 Stunden von  MiRi.
    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Liebe MiRi,
    und ich als Selbständige bekomme es tagsüber auch nicht immer so gut hin. Wobei ich mir meine Zeit doch eigentlich für mich gut einteilen könnte. ….tja könnte/sollte/wollte….

    🙂

    So ,jetzt geht es weiter mit waschen/schneiden/föhnen!
    Lieber Gruß, Biko

    Noelle
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo Ihr Lieben,

    Mitte Februar hatte ich meine ersten Eindrück von Aimovig geschildert. Da hatte ich die zweite Spritze 70mg genommen. Der Erfolg war bis zum Ende des 3. Zyklus sehr gut. Von 8-12 Migränetage auf ca. 2 runter.

    Nun bin ich seit 16 Tagen im 4. Zyklus. Die bekannte Nebenwirkung der verlangsamten Darmpassage konnte ich zum Einen mit Magnesium und zum Anderen mit Leinsamen ganz gut im Schach halten. Nun habe ich sogar den Eindruck, dass es deutlich besser wird.

    ABER:

    Nachdem Aimovig in den ersten drei Zyklen super gewirkt hat, wirkt es jetzt seit dem 4.Zyklus, Spritze am 2. April, praktisch nicht. 5x Migräne in 10 Tagen .

    Weil ich sicherstellen wollte, dass mit dem Präparat alles in Ordnung ist, habe ich in der Hotline von Novartis angerufen. Dort wurde die Chargennummer kontrolliert . Da ist alles in Ordnung . Man teilte mir mit, dass davon auszugehen ist, dass auch die Kühlkette perfekt eingehalten wird und auch beim spritzen , sofern das gelbe Kontrollkästchen sichtbar wurde und somit der ganze Wirkstoff gespritzt wurde, im Körper das Protein immer sein Ziel findet. Dort also auch kein Fehler liegen kann .

    Auch meinen Arzt habe ich kontaktiert. Er meinte, ich soll einfach abwarten. Keine erneute Gabe oder auch nicht früher. Wenn die restlichen 2 Spritzen auch nicht wirken würden, würden wir auf eines der anderen neuen CGRP Präparate wechseln.

    Habt ihr oder hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht?

    LG Noelle

    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 184

    Hallo, Noelle.

    Auch ich habe seit der 4 ten Spritze das Gefühl es wirkt schlechter. Aber ich denke ,es ist eine normale Schwankung und das Medikament kann auch nicht alles kompensieren. Wir kennen das ja auch , dass im normalen Migräne-Geschehen auch deutliche Veränderungen auftreten.
    Ich würde entspannt diesen Monat abwarten und im nächsten Monat wird es sicher wieder besser.
    Gruß, Biko

    MiRi
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 292

    Liebe Noelle,

    hier war schon öfter zu lesen, dass die Wirkung von Aimovig nicht immer gleichbleibend ist. Wahrscheinlich ist das ähnlich wie bei anderen Prophylaxen, denen auch mal die Puste ausgehen kann.

    Wenn Aimovig von Anfang an gut wirkt und die Nebenwirkungen tolerabel sind, sollte man also erstmal am Ball bleiben. Die 5 Monate für den maximalen Wirkpegelaufbau im Körper hast du ja wohl auch noch nicht zusammen.

    Ich glaube, es war im letzten Chat Prof. Göbel, der geschrieben hat, wenn Aimovig nicht (oder nicht mehr) wirkt, macht es voraussichtlich auch wenig Sinn, andere CGRP-Präparate auszuprobieren, weil ja alle am selben Wirkstoff ansetzen. Ob das CGRP direkt zerstört wird oder „nur“ seine Rezeptoren blockiert werden, nimmt sich vermutlich auch nicht viel. Ich warte da auch gespannt auf erste Erfahrungsberichte mit Emgality.

    Bei mir ist es so, dass Aimovig besser wirkt, als durch die Studien vorhergesagt. Ja, die Reduzierung der Migränetage ist eher überschaubar, aber dafür sind alle Attacken leichter im Verlauf und – besonders segensreich für mich – auch schweres Dauererbrechen bleibt fast immer aus. Das ist Lebensqualität pur.

    Aber auch bei mir kommt es immer mal wieder vor, dass durch das häufige erfolgreiche kupieren der Attacken doch noch so viel Migräne-Power übrig bleibt, dass sich doch eine Monsterattacke über 3 Tage unaufhaltsam Bahn bricht. Dann ist auch das Erbrechen nicht mehr zu bremsen (war letztes Wochenende bei mir wieder mal so weit), aber auch in dem Fall war der eigentliche Migränekopfschmerz geringer als vor Aimovig.

    Ich finde, wir sollten hier weiter fleißig Erfahrungen sammeln, denn gerade Langzeiterfahrungen fehlen ja noch. Dass die Menschen sehr individuell auf Medizin reagieren, das ist aber ganz bestimmt auch mit Aimovig nicht anders, wie die Berichte meiner VorschreiberInnen ganz eindrucksvoll zeigen.

    Ich hoffe, das war irgendwie hilfreich 🙂

    Liebe Grüße
    MiRi

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