Medizinische Vorbeugung

Medizinische Vorbeugung

Aimovig – Verlauf ??

Ansicht von 24 Beiträgen - 241 bis 264 (von insgesamt 264)
  • Autor
    Beiträge
  • Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Hallo Gio,

    ich finde Deine Ausführungen auch sehr interessant. Auch die von Matthias.

    Nun kommt hoffentlich niemand auf die Idee, dass ich bei einer Krankenkasse meinen Lebensunterhalt verdiene … ;-).

    Keine Sorge, Du bist hier in einer seriösen Community, die keinerlei Verschwörungstheorien unterstützt. 😉 Wenn man Medikation einspart, spart man letztlich auch für die Gemeinschaft, für unser gesamtes Gesundheitssystem und diese Ambition sollte jeder Einzelne von uns haben.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 317

    Also mal ganz genau genommen, ist es jedes Mal eine Exponentialfunktion, bei der Aufnahme und beim Abbau nur einmal halt viel schneller. Wie wenn man einen Kondensator sehr schnell auflädt und dann gaanz langsam entädt.

    Wenn man jeweils nur den Status nach 28 Tagen anschaut und von einer Halbwertszeit von 28 Tagen ausgeht erhält man plus der neuen Einnahme Folgendes:

    1. 70mg
    2. 70mg + 1/2 70mg
    3. 70mg + 1/2 70mg + 1/4 70mg
    4. 70mg + 1/2 70mg + 1/4 70mg + 1/8 70mg

    usw.

    also auf Dauer 70mg (1 + 1/2 + 1/4 + 1/8 + 1/16…)

    Da diese Reihe dem Wert 2 zustrebt strebt das Ganze dem Wert 140mg zu.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Tagen, 2 Stunden von  Anna.
    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    🙂 Jetzt wollen wir es aber alle ganz genau wissen 🙂
    Die Halbwertszeit ist 28 Tage, die Monate aber 30 oder 31. Das sind immerhin 10% mehr Tage und das spielt exp. eine Rolle. Deshalb wird 140 auch nicht erreicht. Und je höher die Dosis je größer der Effekt. In meinem Excel kann das jeder einfach simulieren und genau sehen was der taggenaue Effekt ist.
    LG

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 317

    Das stimmt.

    Mir war jetzt das genaue Verfahren nicht bekannt, ob es monatlich oder alle 4 Wochen gespritzt wird.
    Man könnte es jetzt natürlich auch mit Hilfe einer Exponentialfunktion ansetzen.
    Bei einer Halbwertszeit von 28 Tagen sind nach 30 Tagen nur noch ca. 47,6% nach 31 Tagen noch ca. 46,2% der Ausgangsmenge vorhanden.

    Aber ich glaube so genau braucht ihr es nicht?! 😉

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Tagen, 1 Stunde von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Tagen, 1 Stunde von  Anna.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Tagen, 1 Stunde von  Anna.
    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Und bedenkt auch, Ihr lieben Rechenmeister, dass der menschliche Körper keine Maschine ist, die sich exakt auf Excel berechnen lässt. 😀 Da gibts nun mal Variablen, die sich nicht kalkulieren und voraussagen lassen. 😉

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 317

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das jeder genau gleich abbaut.
    Bei Alkohol ist das ja auch nicht so.

    LG Anna

    Gio
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Liebe Anna
    Das hast du aber wirklich schön erklärt!. Gefällt mir 🙂
    @matthias: Ich mache die Injektion alle 4 Wochen (ich meine mal so ist das auch gedacht), nicht jeden Monat. Sonst hat man ja nie die gleichen Abstände.
    LG Gio

    Matthias
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 33

    Gio, du hast Recht in den neuen EU-Beipackzetteln wird von 4 Wochen gesprochen, bei der Kalkulation immer von „Monatsdosen“ und ich kann mich erinnern bei den USA Versionen und auf der Webseite steht auch once/month.
    Das macht dann natürlich einen Unterschied. Man muß vor allem gut aufpassen, weil es nicht dann nicht immer der gleiche Tag im Monat ist und im Jahr kommt dann auf 13 Spriten statt 12.

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 317

    @Gio Danke. Freut mich, dass es Dir gefällt.
    Das ist mein Job. 🙂

    LG Anna

    Juniper
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 9

    Hallo Matthias, Gio und Anna,

    vielen Dank, dass Ihr das Thema kumulative Wirkung von Aimovig so schön erklärt habt,
    dass sogar ich es verstehe :-)! Aus der Praxis kann auch ich das nur bestätigen:
    Nach meiner zweiten Aimovig-Gabe vor 9 Tagen (beide Male 140mg) stelle ich jetzt eine
    noch bessere Wirkung als schon beim ersten Mal fest. Und das ganz ohne Nebenwirkungen.

    Ich habe eben nachgesehen: Bei den beiden nächsten Antikörpern, die bereits in den
    USA auf dem Markt sind, liegen die Halbwertszeiten bei 31 Tagen (Ajovy/Fremanezumab)
    und bei 27 Tagen (Emgality/Galcanezumab). In der Praxis wird Ajovy als 225mg-Dosis
    für die monatliche Anwendung und als dreifache Dosis für die quartalsweise Anwendung
    eingesetzt.

    So weit ich gehört habe, scheint Ajovy sowohl besser wirksam als auch noch verträglicher
    zu sein als Aimovig. Aber das sind noch keine offiziellen statistischen Erkenntnisse,
    sondern Informationen aus einer großen Neurologenpraxis, die sich auch an allen Studien
    aller vier Antikörper beteiligt hat. Teilweise auch mit Langzeitstudien, wo die Antikörper
    seit bis zu sechs Jahren gegeben werden.

    Bei Emgality/Galcanezumab wird mit einer 240mg-„Loading“-Dosis begonnen und dann zunächst
    mit 120mg weiterbehandelt. Die Patienten haben aber die Option, dann gleich wieder auf
    240mg zu steigern, falls nötig. So lässt sich auch dieses Schema durch die kumulative
    Wirkung erklären.

    Schönen 2. Advent für alle,
    Juniper

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 317

    Hallo Juniper,

    das ist doch schön zu hören.

    Dann tut sich da doch was. Dann wird doch hoffentlich irgendwann für uns alle was Wirksames, Nebenwirkungsarmes und Bezahlbares dabei sein.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 4 Tagen, 1 Stunde von  Anna.
    biko
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 162

    Hallo ,ihr alle.
    Habe mich jetzt grade durch dieses komplette Forum gelesen ,da ich auch überlege mir Aimovig verschreiben zu lassen.
    Zur Zeit lasse ich mir von meinem Neurologen ,Botox spritzen ,welches eine Verbesserung von ca 1/3 weniger Schmerztage brachte. Die Betonung liegt auf „brachte“
    Die letzte Behandlung war eher eine Nullnummer.
    Bevor ich aber auf Aimovig umsteige ,werde ich noch einen Zyklus testen.
    Daher wollte ich mal vorsorglich meine KK anrufen um zu sehen ,was die zu einer Kostenübernahme vom Aimovig sagen.

    Hier die Antwort:
    Da noch keine NORMGRÖSSE vorgeschrieben ist, wird meine GKV dieses Medikament noch nicht übernehmen.
    Ich kann es leider nicht genau erklären was das bedeutet ,aber evtl kann das ja jemand von euch?

    Wünsche euch allen, einen Tag mit Sonne im Herzen und einem klaren Kopf…..

    LG Biko

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 37

    Hallo ihr Lieben,

    Hatte vor 6 Tagen die zweite Spritze 70mg. Mir geht’s wie nach der ersten Spritze seitdem sehr schlecht. Dauer Gesichtsschmerz und das sehr stark.
    War gestern sogar beim Notdienst. Kein Schmerzmittel hilft etwas.

    Bin nun am überlegen ob ich mir die dritte Spritze überhaupt noch geben lasse…
    Bei der ersten ging es mit 7 Tage sehr schlecht. Danach hatte ich aber 11 Tage erträglich (ohne triptan).

    Werden die NW besser? Kennt sich jemand aus?
    Mein Neurologe weiss selber nicht mehr wie er mir noch helfen kann. Selbst Kostison iV schlägt nicht an 🙁
    Letzter Ausweg wäre jetzt ins KH zu fahren, aber die machen auch nichts anderes.

    Hat mir jemand einen Rat?

    Grüsse Tini

    Tini
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 37

    Hallo ihr Lieben,

    Hatte vor 6 Tagen die zweite Spritze 70mg. Mir geht’s wie nach der ersten Spritze seitdem sehr schlecht. Dauer Gesichtsschmerz und das sehr stark.
    War gestern sogar beim Notdienst. Kein Schmerzmittel hilft etwas.

    Bin nun am überlegen ob ich mir die dritte Spritze überhaupt noch geben lasse…
    Bei der ersten ging es mit 7 Tage sehr schlecht. Danach hatte ich aber 11 Tage erträglich (ohne triptan).

    Werden die NW besser? Kennt sich jemand aus?
    Mein Neurologe weiss selber nicht mehr wie er mir noch helfen kann. Selbst Kostison iV schlägt nicht an 🙁
    Letzter Ausweg wäre jetzt ins KH zu fahren, aber die machen auch nichts anderes.

    Hat mir jemand einen Rat?

    Grüsse Tini

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Liebe Biko,

    Normgröße ist sicher nur eine nichtssagende Variante der vielen Antworten, die gegeben werden, wenn man fragt und niemand Nix weiß. Die Verhandlungen zwischen den Kassen und dem Hersteller sind noch am Laufen. Und so lange die sich nicht geeinigt haben, gibt es auch keine verbindlichen Verträge, die es den Ärzten ermöglichen, das Aimovig rechtssicher zu verordnen. Die Folge könnte nämlich ein Regress für die Ärzte werden, so dass sie letztendlich auf den Kosten sitzenbleiben.

    Wenn das Botox mal nicht sooo gut wirkt wie bisher, würde ich abwarten, denn das gibt es immer mal. 1/3 weniger finde ich sehr gut, wesentich anders wird es wohl auch für viele von uns beim Aimowig nicht werden.

    Liebe Grüße zurück,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Tagen, 6 Stunden von  Julia.
    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7068

    Liebe Tini,
    wofür möchtest du den Rat haben? Für oder gegen Aimowig oder zur Behandlung des Gesichtsschmerzes?

    Gegen die Schmerzen, wenn es keine Migräne ist, könntest du deinen Neurologen bitten, dir ein Antiepileptikum wie Prägabalin/Lyrica oder Gabapentin zu geben. Man kann die Mittel nicht nur als Prophylaxe, sondern auch als Akutschmerzmittel nehmen. Vom Lyrica z.B initial 75 mg. Oder ganz kurzzeitig sogar ein Opioid versuchen, wenn es gar nicht auszuhalten ist. Aber das ist Sache deines Arztes, ich hoffe er kann dir doch noch schnell helfen.

    Alles Liebe,
    Julia

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4354

    Hallo Biko,

    das tut mir leid, dass es grad so schlecht bei dir ist.

    Eine Reduzierung der Attacken um ein Drittel ist wirklich schon ein gutes Ergebnis.

    Gut, dass du das Botox noch weiter ausprobierst. Es kann immer mal vorkommen, dass die Prophylaxe mal nicht greift. Das kann bei der nächsten Behandlung schon wieder anders sein.

    Das Almovig ist ja noch ein sehr, sehr junges Medikament. Da müssen noch eine Menge Erfahrungen gesammelt werden. Aber das hast du ja sicher alles schon gelesen.

    Für mich pers. kommt Almowivg noch nicht in Frage, es ist noch zu vieles offen. Davon mal abgesehen, würde es jetzt mit noch wenig Erfahrung, vielleicht nicht ganz optimal eingesetzt, verfehlt es u.U. seine Wirkung. Damit wäre das Medikament dann für mich sozusagen verbrannt. Wie es ja eben auch nicht zu selten passiert, wenn man ein Prophylaxemittel zu früh absetzt.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Hallo Biko,

    wenn Du „umsteigen“ willst, bedeutet das, dass Dein Arzt bestätigen müsste, dass Botox nicht wirkt. Wirkt dann Aimovig nicht, oder nicht zufriedenstellend, wird ein Zurück zu Botox (das Dir ja gut hilft) kaum mehr möglich sein. Das müsste man dann alles der Kasse erklären und sie werden Fragen stellen.

    Daher gut überlegen, ob Du eine wirkende Prophylaxe gegen etwas tauschen möchtest, das wirken kann – aber nicht muss. 😉

    Liebe Grüße
    Bettina

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Hallo Tini,

    man kennt längst noch nicht alles möglichen weiteren Effekte des Aimovig, daher wird Dir Dein Arzt auch keine ausreichende Antwort auf Deine Fragen geben können. Man muss noch abwarten und eventuell ausprobieren, was nun Zufall ist oder doch eine Nebenwirkung. Niemand kann Dir voraussagen, ob diese Schmerzen nach der nächsten Behandlung wieder auftreten. Wenn es für Dich machbar ist, würde ich aber trotzdem einen dritten Versuch wagen. Denn Wirkung hast Du ja.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Vicky P. Dia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo zusammen,

    ich hatte nun nach der ersten Dosis Aimovig knapp 20 Tage keinen Bedarf an Zolmitriptan 5mg !!!
    der relativ starke Anfall der dann kam, ließ sich gewohnt gut mit Zolmitriptan behandeln und war, ganz anders als sonst, bereits nach 24 Stunden nahezu ausgestanden.
    Ich hatte sonst bis zu 20 Migränetage mit bis zu 15 Triptantagen im Monat, fast jeden Monat einen Status von mehr als 5 Tagen und wusste zeitweise nicht, wie ich das noch aushalten soll.
    Nun – der November ist mit 10 Schmerztagen, davon 6 mit Medikament schon deutlich anders, der Dezember mit bisher 5 Schmerztagen und einer Medikamenteneinnahme erst recht.
    Am Freitag steht nun die zweite Dosis, diesmal nur 70mg, an und ich bin gespannt, ob die Wirkung so gut bleibt, wie sie derzeit ist.
    Eine derart lange, gute Phase hatte ich bei allen bisher getesteten Prophylaxen nur unter Valproat, das aber schon rasch nach dem Ende der „guten“ Phase so üble Nebenwirkungen zeigte, dass es abgesetzt werden musste.
    Vielleicht ist es noch ein wenig früh, das zu sagen, aber zum jetzigen Zeitpunkt empfinde ich das Aimovig als wahren Segen, bin aber doch auch überrascht, wie unterschiedlich zum Teil hier die Erfahrungen bisher sind.
    Was mir allerdings aufgefallen ist, dass ich, obwohl deutlich weniger Schmerzen zu bewältigen sind, nicht so belastbar bin, wie ich es sonst bei so geringem Schmerzpegel wäre. Das ist jetzt richtig schwer zu beschreiben – aber ich habe das Gefühl, dass mir eher bewusst ist, wann meine Leistungsgrenze erreicht ist.
    Ich hoffe hier ist noch jemand, der grob versteht, was ich meine – es ist wirklich schwer zu beschreiben.
    Viele liebe Grüße euch allen
    Vicky

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 26983

    Liebe Vicky,

    ich verstehe alles und freue mich mit Dir mit. 🙂

    Ich würde allen raten, eine Beurteilung der Gesamtsituation erst in einigen Monaten vorzunehmen. Dann hat man einen besseren Überblick und kann Prophylaxe-„Honeymoon“ und Placebo besser ausschließen oder halt auch bestätigen.

    Was mir allerdings aufgefallen ist, dass ich, obwohl deutlich weniger Schmerzen zu bewältigen sind, nicht so belastbar bin, wie ich es sonst bei so geringem Schmerzpegel wäre. Das ist jetzt richtig schwer zu beschreiben – aber ich habe das Gefühl, dass mir eher bewusst ist, wann meine Leistungsgrenze erreicht ist.

    Vielleicht, hoffentlich ist das nur ein Zufall.

    Liebe Grüße
    Bettina

    chr9ma
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Guten Tag,
    kurz und knapp zu mir, ich leide seit ich denken kann an chronischer Migräne. Besuche alle 4 Wochen den Neurologen und habe alles mögliche an Medikamenten probiert, um die Migräne vorzubeugen.
    Alles ohne Erfolg.

    So ging es nun weiter zu einer Schmerzpraxis, da alle Medikamente um Migräne vorzubeugen, unwirksam waren ( Beta Blocker, Amitryptilin etc ) gingen wir direkt zur Botox Behandlung.

    Dies war leider auch ohne Erfolg.

    Heute habe ich das Rezept bekommen für 2x 70mg Aimovig ( KEIN Privatrezept ), Krankenkasse übernimmt volle Kosten – laut dem Dr. je 70mg 700€. Ich habe nur 2x 10€ Rezeptgebühren gezahlt.
    Der Dr. sagte mir das er lieber direkt bei 140mg starten möchte, jedoch bei Bedarf die Dosis senken würde. Viele fangen erst bei 70mg an und gehen dann hoch auf 140mg, jedoch wie gesagt, will er das umgekehrt machen.

    Montag morgen gehe ich das Aimovig abholen und bekomme es dann auch direkt vom Dr. gespritzt.
    Häufige Nebenwirkung laut Dr. sei etwas Verstopfung, womit ich leben kann.

    Ich schließe mich euch an und werde meine Erfolge oder auch meine Misserfolge hier berichten.

    gruß

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4354

    Herzlich willkommen hier im Forum liebe Chr9ma oder wie darf ich dich anschreiben? 🙂 🙂 🙂

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und freue mich auf deine Berichte.

    Alles Liebe
    Sternchen

    scholzina
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 1

    Ein ´Hallo´ in diese rege, hoffnungsfrohe Runde!
    Mein Aufenthalt in Kiel war 2009 und seither lese ich immer mal wieder in den unterschiedlichen Foren mit. Heute und hier möchte ich mich nun gerne mal zu Wort melden:
    Ich war mittlerweile bei 4 verschiedenen Ärzten jeweils mit dem Ziel, mir Aimovig verschreiben zu lassen. Vor 2 Tagen konnte ich mir die 2. Spritze geben und bin ganz zuversichtlich, dass es mir Erleichterung bringt.

    Was ich aber erlebt habe, ist, dass es total unterschiedliche Meinungen und Vorgehensweisen unter den Ärzten gibt. Mein Rat aus eigener Erfahrung ist deshalb, zu einem/einer Neurologin zu gehen. Meine Hausärztin seit langen Jahren wollte mir das Mittel aufgrund ihrer persönlichen Bedenken nicht verschreiben. Der Neurologe, den ich daraufhin aufgesucht habe, hat meine Situation sofort verstanden und war der Meinung, das mir das Mittel helfen könnte. Er überwies mich aber an eine Kollegin, ebenfalls Neurologin, Frau Dr. K., weil sie viel näher an der Pharmazie dran wäre und es bei ihr am schnellsten gehen würde.
    Die Wartezeit in dieser Praxis war relativ lang und so war ich in der Zwischenzeit bei einer spezialisierten Frau Dr. G.,Schmerztherapeutin. Nachdem sie mir eine Stunde viel erzählt, aber Aimovig/Erenumab bzw. die Möglicheit einer Immuntherapie dabei nicht erwähnt hat, habe ich sie direkt darauf angesprochen. Sie konnte mir ernsthaft versichern, dass es zwar ein super Mittel ist, das ganz vielen Menschen helfen würde und so gut wie keine Nebenwirkungen hätte (sie hatte auch ein Vorführ-Pen da, den sie mir gezeigt und ganz genau erklärt hat). ABER leider sehr teuer und deshalb würden die gesetzlichen Kassen die Kosten in meinem Fall (viele Prophylaxen aber nicht ganz genau die vorgeschriebenen) nicht übernehmen. Eventuell gäbe es in den ersten Monaten ein Schlupfloch, weil die Bedingungen für die Verschreibung noch nicht ganz genau ausgehandelt sind, aber… Das war´s dann von ihrer Seite.
    Die Neurologin Frau Dr. K. jedoch, für die ich die Überweisung hatte, sah bei mir nicht nur die Bedingungen erfüllt (weil sie meine Prophylaxen gutwillig beurteilt hat), sondern ich ging aus ihrer Praxis mit dem gewünschten Rezept. Am gleichen Abend hatte ich den Pen in der Hand und konnte mir die Spritze setzen!

    Warum ich das erzähle? Ihr solltet euch nicht gleich vom ´erstbesten´ Arzt/Ärztin entmutigen oder vertrösten lassen. Klar ist das Mittel teuer, aber das ist relativ. Kommt darauf an, mit was man es vergleicht. Und was dagegen ein Leben mit Migräne wiegt… Ich bin der Meinung, wenn es gesetzlich möglich ist, dann will ich diese Möglichkeit auch nutzen. Der Dumme bei dieser unklaren Sachlage ist nur der schlecht informierte Patient, der gleich klein beigibt und sich ins scheinbar Unveränderliche fügt. Dafür gibt es aber diese Community hier, in der sich die Geplagten gegenseitig informiern. Danke für diese Möglichkeit!
    Also nicht verzagen, lieber gleich zu einem Neurologen gehen, der wahrscheinlich auch ein gut ausgestattetes Budget hat und nicht so rumknapsen muss.
    Nur meine persönliche Erfahrung und Meinung…

    Liebe Grüße – scholzina

Ansicht von 24 Beiträgen - 241 bis 264 (von insgesamt 264)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Zur Werkzeugleiste springen