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Medizinische Vorbeugung

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Betablocker & Schlaflosigkeit?? (17 Antworten)

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  • Profilbild Lotti vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo,
    ich nehme seit kurzem zur Migräne-Prophylaxe einen Betablocker. Z.Zt. 50mg vor dem Schlafen (soll gesteigert werden). Seitdem ich das Medikament einnehme habe ich massive Schlafstörungen- ich kann einfach nicht einschlafen. Kann das sein? Muss das sein? Hört das auf? Wird es mit höherer Dosis noch schlimmer?
    Danke für Eure Erfahrungen
    müde Grüße
    Lotti

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Lotti,

    zu Beginn einer Prophylaxe können solche Nebenwirkungen auftreten. Wie wäre es denn, wenn Du den Betablocker versuchsweise morgens nimmst? Frage mal Deinen Arzt danach, denn das wäre eine Möglichkeit. Hilft er Dir denn gegen die Attacken?

    Mit der Zeit lassen die Nebenwirkungen nach, denn der Körper gewöhnt sich an das Medikament. Wie lange das dauert, kann man schwer voraussehen. Die ersten Wochen kämpfen viel, egal um welche Prophylaxe es sich handelt. Sollten die Probleme bestehen bleiben, gibt es ja auch noch andere Betablocker, die man versuchen könnte.

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild alchemilla vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Lotti,
    ich mache das auch immer so, wie Bettina empfiehlt: wenn die Einnahmeempfehlung zu meinem Körper nicht passt, dann ändere ich das. Nich ohne Weiteres die Menge, aber wohl den Zeitpunkt.
    Ich habe die Betablocker auch morgens genommen, denn ich bekam ganz heftige Alpträume davon. Da standen nachts böse finstere Verbecher an meinem Bett und haben mich entführen wollen und selbst das rettende Aufwachen war nicht schön, weil es so real erschien.
    Ich nehme beispielsweise auch das Kortison abends, allen Empfehlungen zum Trotz, kann dann gut schlafen und die direkten Nebenwirkungen sind bis zum Morgen überstanden und ich kann den Tag gut meistern.
    Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Medikament.
    LG
    alchemilla

  • Profilbild papu64 vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo zusammen,
    ich bin zur Zeit bei meinem zweiten Anlauf das Metoprolol langfristig auf 50-0-50 zu steigern und nehme gerade 25-0-50 ein…
    Gar nicht gut….mir geht es ähnlich wie dir lotti,- ich schlafe viel unruhiger ( gott sei dank ohne Alpträume) und bin total müde tagsüber, da ja dann morgens weitere 25mg dazu kommen.
    Ich hatte durch den Betablocker im September nur 7 und im Oktober 8 Migräneattacken( davon allein drei im Urlaub…), von denen nur eine mit heftigem Erbrechen und alle anderen viel moderater als sonst waren und ich überwiegend mit einer halben Ascotop 5mg hinkam. Das ist prima.:-)
    Ich bin überzeugt, dass mir der Betablocker und die Greendoc Kapseln zu so “angenehmen” Migräneattacken verholfen haben,- nur es klappt einfach nicht mit der höher Dosierung.
    Da bin ich völlig erledigt dann.:-(
    Ich weiß auch nicht, ob die 50mg am Morgen gut platziert wären…unter der Woche im Arbeitsrhytmus könnte es klappen, was aber ist am WE, wenn ich einfach weniger mache?
    Morgen habe ich eine FB, da lsasse ich das lieber.
    Freitag versuche ich es mal mit 50mg morgens und 25mg abends.
    Welchen Betablocker hast du denn genommen, alchemilla? Und warum hat dieses Zeug so eine fatale Wirkung auf den Schlaf? Der Blutdruck sinkt doch, ergo müsste man doch schlafen wie ein Baby….
    Versteh ich net.:P
    Liebe Grüße
    papu

  • Profilbild alchemilla vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Ich hatte auch Metoprolol.
    Ich denke, dass gerade WEGEN des niedrigen Blutdrucks der Schlaf unruhig wird. Er ist vielleicht ZU niedrig und das Gehirn ist entsprechend irritiert.
    Es gewöhnt sich aber irgendwann daran.
    Leider auch an den Betablocker und wenn man nicht eisern zusätzlich zu dieser Prophylaxe ein sehr migräneorietniertes Leben führt (keine Überlastunf, regelmäßig Pausen mit echter Entspannung, Ausdauersport usw.), dann nützen die Betablocker irgendwann auch nichts mehr.
    Das war bei mir nach 2 Jahren so.
    Daraus habe ich gelernt, wie wichtig die Lebensführung ist.

    LG
    alchemilla

  • Profilbild papu64 vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo alchemia,
    meine Lebensführung habe ich schon sehr verändert….und halte mich auch dran (aufstehritual, Entspannungspausen auf Arbeit, 1,5 liter trinken, immer zur gleichen zeit aufstehen bzw schlafen gehen und zur Zeit einen Kurs progressive Muskelentspannung…)
    Nur mit dem Metoprolol bin ich verunsichert.Reichen vielleicht 25-0-25?
    wie war es bei dir mit der Dosis? Wie häufig hattest du noch Migräne?
    Danke :-)
    LG
    papu

  • Profilbild Louise vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo Papu,

    ich hatte ja auch Metoprolol (Belok zok) genommen. Anfangs hatte ich auch 100 mg genommen, da standen aber auch nachts böse Männer in meinem Schlafzimmer – sehr realistische Träume, sodass ich dauerhaft auf 75 mg reduziert hatte. Damit bin ich dann mehrere Jahre recht gut klar gekommen. Nur das Gewichtsproblem . . .
    Migräne hatte ich damals recht überschaubar, im Schnitt brauchte ich ca. 5 bis 6 Triptantabletten im Monat.

    Ist denn der Urlaub schon wieder zu Ende???

    LG
    Louise

  • Profilbild alchemilla vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Mir ging es so wie Louise.
    Ich habe nur 50mg genommen und zwar morgens.
    ” Jahre hatte ich weniger Migräne als vorher und war über “nur” 6-8 Attacken im monat glücklich.
    Dann aber ließ die Wirkung nach.
    Ich erinnere mich allerdings auch, dass es eine Weile gedauert hat, bis sich mein Körper mit den Betablockern “angefreundet” hat und die Nebenwirkungen nachließen. Auch dass der Schlaf so schlecht war, hörte irgendwann auf.
    Nur Geduld!
    Ob diese oder jene Dosierung “reicht”, dass kannst du bei niemandem erfahren. Das ist bei jedem anders und muss austariert werden.
    Diese Versuchsphase fand ich ziemlich ätzend, bis sich alles mal eingespielt hatte.
    LG
    alchemilla

  • Profilbild papu64 vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Hallo Louise,
    was meinst du mit dem “Gewichtsproblem”??Ich wohne ja so schon gelegentlich im Kühlschrank ;-)
    Wann hast du die Dosis genommen?
    Was machst du heute?
    Ich bin froh, dass ich bei 7-8 im Monat bin und hoffe, dass es noch weniger wird.Nehme Metoprolol seit Ende August und im Augugst hatte ich fast 20 Mal Migräne :-(
    LG
    papu

  • Profilbild Ronja vor 6 Monaten, 3 Wochen:

    Liebe Papu,

    dann hast du deine monatlichen Migränetage halbiert, herzlichen Glückwunsch! Das ist eine 100%ige gute Wirkung deiner Prophylaxe. Vielleicht bleibst du bei dieser Dosierung, dein Körper gewöhnt sich noch besser daran, so dass die Nebenwirkungen nachlassen – perfekt. Und dann bist du entspannter – durch Muskelentspannung und durch häufigere ruhige migränefreie Tage – , so dass die Migräne noch weiter zurückgeht. Das wünsche ich dir! Was sagt dein Schmerzarzt zum Dosis-Nebenwirkungs-Problem?
    Ich habe den Beta-Blocker leider wieder absetzen müssen, da ich sogar mit einer ganz niedrigen und unwirksamen Dosis wie eine Schlaftablette war, nicht mal den gewohnten Ausdauersport schaffte.
    Wieviele Migränetage hattest du vor diesem schlimmen August?
    Viel Erfolg weiter mit deinem Beta-Blocker.

    Herzliche Grüße
    Ronja

  • Profilbild papu64 vor 6 Monaten, 2 Wochen:

    Hallo Louise,
    ja der Urlaub ist schon wieder drei Wochen her und beinhaltete eine Woche Kreta im Regen… :-(
    War aber schön warm….. ;-)
    Hallo Ronja,
    ich war bis dato nicht mehr bei der Neurologin :-( , probiere da ein wenig alleine rum.
    Ich habe wieder reduziert und bin bei 25-0-25 und nehme die Tabletten jetzt morgens um halb sieben und abends gegen sechs. das geht besser….
    Leider hatte ich heute nacht Migräne,- sehr stechend im Augenbereich….
    Nächste Woche versuche ich nochmal 50-0-25,- wenn ich im Abendsrhytmus bin.
    Im Juli hatte ich 14 und im Juni 10.
    Allerdings hatte ich auch nicht alles aufgeschrieben…..
    Mal sehen, was die nächsten Tage bringen.
    Lg
    papu

  • Profilbild Silvia vor 6 Monaten, 1 Woche:

    Hallo miteinander
    ich nehme auch seit 2 Monaten Inderal 40-0-40 und Topamax 0-0-50 und bin nun mit den Nebenwirkungen am kämpfen. Sind denn bei euch die Kopfschmerzen mit den Betablocker weg und ihr habt die Nebenwirkungen oder habt ihr auch permanent Kopfschmerzen UND die Nebenwirkungen? Ich bin am Zweifeln ob mir die Betablocker etwas nützen denn vorhin hatte ich NUR Kopfweh jetzt ist mir noch permanent übel, kann nicht schlafen und meine Hände schlafen ständig ein.
    lg Silvia

  • Profilbild regenbogen68 vor 6 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Silvia,

    ich habe zunächst über mehrere Monate einen Betablocker probiert. Da das nichts gebracht hat, bin ich dann auf Topamax umgestiegen.

    Ich weiß nicht, welche Erfahrungswerte es hier gibt, wenn man das kombiniert.

    Sollst Du Topamax theoretisch sogar noch weiter aufdosieren?
    Könntest Du den Betablocker auch testweise weglassen? Ich habe den Betablocker in einer sehr geringen Dosis genommen. Das haben auch die Blutdruckmessungen gezeigt, die ich testweise (hinter den Kulissen) gemacht habe.

    Dass Topamax Nebenwirkungen haben kann, ist bekannt. Bei dem einen haben sie Nebenwirkungen, bei dem anderen nicht. Und dann muss jeder entscheiden, ob er sie aushält und wie sich das mit den Kopfschmerzen verhält.

    Wenn es Dir zu viel wird und das über längere Zeit, würde ich Dir persönlich raten, unbedingt mit dem Arzt zu sprechen. Und Topamax auch nicht alleine einfach so abzusetzen. Das kann den Kopfschmerz nochmals verstärken.

    Das ist das, was mir einfällt. Aber, wie gesagt, ich kenne die Kombination nicht. Was gar nichts heisst. Es melden sich bestimmt noch die anderen.

    Herzlich, Regenbogen

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 6 Monaten, 1 Woche:

    Liebe Sivia,

    hattest Du mit beiden Prophylaxen gleichzeitig begonnen? Wenn es so ist, sind manche Nebenwirkungen eventuell nicht so leicht auseinander zu halten. Wobei man sagen muss, dass Schlaflosigkeit, permanente Übelkeit und Einschlafen der Hände eher dem Topamax zuzuordnen sind. Übelkeit ganz sicher, die anderen Symptome gibt es auch mal beim Betablocker.

    Man darf weder Betablocker, noch Topamax schnell absetzen. Beides ganz langsam, aber sowieso nur in Absprache mit dem Arzt.

    Insgesamt ist es besser, man startet mit einer Prophylaxe und wartet mal die Wirkung ab. Reicht sie nicht aus, kann man dann noch mit einer zweiten kombinieren. Zwei Prophylaxen gleichzeitig zu beginnen, halte ich für keine so glückliche Entscheidung. Das meine ich jetzt nur grundsätzlich, denn ich weiß ja nicht, was in Deinem Fall zu dieser Entscheidung geführt hatte.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Silvia vor 6 Monaten, 1 Woche:

    Hallo Bettina
    ich habe mit dem Inderal begonnen vor ca 2 Monaten und da hat dieses permanente übelkeit und der Schwindel begonnen desshalb habe ich die Dosierung nicht erhöht wie vom Artzt empfohlen. Vor 2 Wochen bekam ich noch Topamax dazu das ich auch stetig erhöhen sollte aber das Kopfweh beeinflusst es nicht jedoch die Nebenwirkungen werden für mich immer unerträglicher. Letze Nacht hatte ich 2 Stunden sehr starke Magenschmerzen und auch das einschlafen der Hände ist sehr lästig.
    Liebe Grüsse
    Silvia