Fluraninzin zur vorbeugenden Behandlung

Ansicht von 26 Beiträgen - 1 bis 26 (von insgesamt 26)
  • Autor
    Beiträge
  • AnjaS
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo,
    ich habe schon einige Medikamente zur Vorbeugung durch, die mir entweder nicht halfen o deren Nebenwirkungen zu stark waren.
    Im Mai hatte mir meine Neurologin Fluranizin empfohlen, mit sehr niedriger Dosis sollte ich anfangen. Da ich im Laufe der Zeit vorsichtig geworden bin, was ich so schlucken soll, habe ich auf eurer Seite eine Tabelle gefunden, die nebst Nebenwirkungen Kontraindikationen aufweist: u.a. wird Parkinson in der Familie angegeben und mein Vater hat starkes Parkinson!
    Leider wollte die Neurologin mit mir nicht telefonieren u ließ über ihre Helferin ausrichten, dass ich das Mittel ohne Bedenken nehmen könne, da ich selber nicht an Parkinson leide (wer weiß das schon?). Ich habe sogar darauf hingewiesen, dass diese Kontraindikation auf eurer Seite erwähnt wird, aber das schien sie nicht zu interessieren?! Jedenfalls habe ich daraufhin nur geantwortet, dass ich das Medikament nicht nehmen werde, ich dann den Sommer bis zu unserem nä. Termin ohne alles überstehen müsse, hoffentlich…es kam von ihr keine Alternativmedizin. Wem ich auch davon erzählt habe, hätte genauso entschieden, was mich sehr bestätigte.
    Ich möchte wissen, ob mir mein Bauchgefühl recht gab bzw wie ihr dazu steht, das Fluranizin wg der Kontraindikation nicht einzunehmen.

    AnjaS
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Und danke für eure Antworten
    Anja

    heika
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5460

    Liebe Anja,

    wir sind hier alle keine Ärzte und können da schlecht etwas dazu sagen. Jede Medikation muss immer individuell angepasst und mit dem Arzt unter Abwägung aller Aspekte besprochen werden.
    Ich selber nehme auch ein Medikament, das ich aufgrund einer Vorerkrankung eigentlich nicht nehmen dürfte. Dennoch wurde in meinem Fall dafür entschieden.

    Vielleicht könntest du dir bei einem anderen Arzt eine Zweitmeinung dazu einholen.

    Lieber Gruß
    Heika

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Herzlich willkommen bei uns, liebe Anja. 🙂

    Wie Heika schon erwähnt, muss die Medikation natürlich mit dem Arzt abgesprochen werden. Meine persönliche Meinung allerdings ist, dass das Gefühl entstehen könnte, dass Deine Ärztin Deine berechtigten Sorgen nicht ernst nimmt. Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich nicht ausgerechnet eine Prophylaxe einnehmen, die Risiken für mich in sich bergen „könnte“. Es gibt genug andere Prophylaxen, da ist mit gutem Willen sicher was zu finden. 😉

    Nimmst Du schon hochdosiertes Magnesium und Vitamin B2 ein? Wenn nicht, könntest Du doch schon mal damit starten.

    Welche Prophylaxen hattest Du denn schon versucht?

    Liebe Grüße
    Bettina

    AnjaS
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo zurück,
    danke für`s schnelle Antworten!
    Hab mich ja gar nicht vorgestellt, aber manchmal hat man ja nichts im Kopf, weil einfach nichts geht wg Kopfschmerzen..

    Versuche mich kurz zu fassen (ob`s gelingt?):
    seit 15J Migräne ohne Aura, Sportlerin (u.a.Übungsleiterin im Verein, Sport spielt für mich eine gr Rolle, aber nicht übertrieben, Entspannungsmethoden bekannt), Ernährung gut (ergänzende Hinweise der Schmerzklinik mit eingebaut), NRaucherin, kein Alkohol
    in 2/14 in der Schmerzklinik gewesen, wurde in meiner Lebensführung/weise bestärkt
    Ich kann auch sagen, dass ich achtsam mir gegenüber bin, ich kann genießen soweit die Migräne es zulässt, manchmal sogar mit Migräne
    Bisher durchgeführte ohne Erfolg geprägte Maßnahmen:
    Osteopathie, Akupunktur, manuelle Therapie (trotzdem jede Woche, auch zum-sich-besser-fühlen), cranio-sakrale Therapie
    Medikamente:
    Amitriptylin (seit Kiel bis jetzt Ende Mai ausklingend, aber Schlaf seitdem wieder schlechter, werde ich nach Rücksprache wohl wieder nehmen)
    Migravent
    Topiramat
    Pestwurz
    Lipigesic (aus USA)
    = alle ohne Erfolg, bzw mit Nebenwirkungen
    Magn + B2 seit Dez.15: bisher keine Veränderung/Besserung, aber nehme ich auf jeden Fall weiter
    Betablocker werde ich nicht nehmen, da niedriger Blutdruck, was bei Fluranizin auch fraglich wäre
    Triptane:
    Sumatriptan über Jahre
    seit 3 Wo Rizatriptan (auch gute Wirkung)

    Seit Mai hat sich zu den akuten Attacken eine Art Dauerkopfschmerz entwickelt, fast jeden Tag pochend, besonders rechts, re. Auge, kaum noch schmerzfreie Zeit,
    gut 8-10 Tage Voll-Attacken, reagiere nun auch auf Wetterwechsel (besonders Schwüle)
    Bis Anfang des Jahres meist 2 Wo Kopfschmerzpause – wie sehne ich mich danach zurück!!
    Die Triptane wirken unterschiedlich schnell, hängt von der Stärke der Attacke ab

    Nach den bisher vergeblichen Prophylaxeversuchen merke ich, dass ich Respekt vor den Nebenwirkungen bekommen habe u wenig Vertrauen in eine kleine echte Besserung – doch da sich die Attackenfrequenz/-Stärke erhöht hat, habe ich wohl keine and. Wahl.

    So, kurz ist´s nicht gerade geworden…
    Vlt habt Ihr ja noch einen Tipp für mich, bin für alles offen!

    Liebe Grüße
    Anja

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Liebe Anja,

    könntest Du im MÜK sein, hältst Du die „erlaubten“ 10 Behandlungstage im Monat ein? Führst Du einen Kopfschmerzkalender?

    Betablocker regulieren nur zu hohen Blutdruck, senken niedrigen in aller Regel nicht weiter ab. Wenn Du wegen des Sports Bedenken hast, wären vielleicht Sartane eine Überlegung wert.

    Sonst lebst Du eh schon sehr vorbildlich, da gibts wohl nicht viel zu optimieren. 😉 Wenn die Situation trotz allem noch nicht zufriedenstellend ist, wirst Du wohl über kurz oder lang nicht um eine Prophylaxe herumkommen.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Sigrid
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 140

    Guten Morgen Anja,
    auch mir geht es in diesem Frühjahr/Sommer viel schlechter als sonst, vielleicht liegt es ja auch an diesem unsäglichen Wetter 🌦⛈.
    Wegen der Prophylaxe wollte ich Dir noch sagen, dass ich seit Jahren Beta-Blocker nehme, obwohl ich ganz niederen Blutdruck habe. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit habe ich sie gut vertragen, mein Blutdruck ist zwar immer niedrig, aber das beeinträchtigt mich nicht weiter.
    Wenn ich hier im Forum über die Nebenwirkungen der anderen Mittel lese, bin ich froh, dass mir mein Arzt seinerzeit das Metoprolol verschrieben hat.
    Herzliche Grüße und alles Gute
    Sigrid

    AnjaS
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4

    Hallo,
    es ist so schön zu erfahren, dass ihr da seid, dass ihr so schnell antwortet – vielen Dank!

    Ich glaube nicht, dass ich im MÜK bin, achte immer darauf, die èrlaubten Tagenicht zu überschreiten... manches Mal muss ich halt Attacken ohneDrogen` überstehen – und ihr wisst ja, was das heißt 🙁
    Einen Kopfschmerzkalender führe ich schon seit Jahren, auch mit Ergänzungen wie das Wetter war, welcher negativer o gar positiver Stress mich ummantelt haben könnte etc – fällt mir gelegentlich schwer, immer u immer wieder zu schreiben, wäre halt schön, wenn man das alles nicht müsste.
    Ich werde meine Neurologin die Tage anrufen, in der Hoffnung auch, dass sie zumindest Zeit für ein Telefonat hat und ihr Eure Prophylaxe-Vorschläge unterbreiten.
    Werde berichten, es kann ja nur besser werden!

    Euch auch alles Gute, genießt die Sonne, so weit es geht
    Anja

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Liebe Anja,

    ich führe den Kalender auf der Handy-App (Migraine) und empfinde dies als überhaupt nicht belastend. Schreibst Du noch auf Papier? 😉 Ich mache allerdings nur Minimalangaben und halte mich mit eventuellen Triggerangaben schon längst nicht mehr auf. Bringt ja nichts, hat im Grunde kaum Konsequenz.

    Alles Gute fürs Gespräch und liebe Grüße
    Bettina

    svenja76
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo liebe Community,

    ich hoffe, der Beitrag ist hier richtig…
    Seit August 2018 nehme ich Flunarizin 10mg (Metoprolol, Topiramat, Venlafaxin und Amitrypilin habe ich schon erfolglos ausprobiert). Seit Dezember 2018 beginnt es seine prophylaktische Wirkung zu entfalten und ich habe statt 15-20 nur noch etwa 8 Migräneanfälle im Monat. Das ist richtig schön – aber hier komme ich zu meiner Frage:

    Wie viele Nebenwirkungen muss man hinnehmen?
    Ich habe seit August ca 15 kg zugenommen, hab einen extrem trägen Darm (ohne Abführmittel geht da gar nichts mehr), bin sehr oft müde, fühle mich träge und kann mich nur schwer zu etwas aufraffen. Ist das „normal“ ? Lassen die Nebenwirkungen irgendwann nach? Ich bin total verunsichert…. Hat vielleicht jemand Tipps für mich?
    Danke

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Willkommen liebe Svenja. 🙂

    Du kannst die Frage ruhig mal hier stellen. Möchtest Du mehr über Dich erzählen, wäre ein eigener Schmerzverlauf sinnvoll. http://www.headbook.me/groups/mein-persoenlicher-migraeneverlauf/forum/

    Ich habe seit August ca 15 kg zugenommen, hab einen extrem trägen Darm (ohne Abführmittel geht da gar nichts mehr), bin sehr oft müde, fühle mich träge und kann mich nur schwer zu etwas aufraffen. Ist das „normal“ ? Lassen die Nebenwirkungen irgendwann nach? Ich bin total verunsichert…. Hat vielleicht jemand Tipps für mich?

    Nein, das sind keine zu tolerierenden Nebenwirkungen mehr. So eine starke Gewichtszunahme in so kurzer Zeit kann auch weitere Probleme nach sich ziehen. Sprich zeitnah mit Deinem Arzt, damit man die Prophylaxe überdenkt. Vielleicht reicht ja eine Dosisreduktion aus.

    Liebe Grüße
    Bettina

    Anonym
    Beitragsanzahl: 15

    Liebe Svenja

    Ich habe das Flunarizin jetzt nach 4 Wochen wieder abgesetzt. Es war schon mein zweiter Versuch. Den ersten beendete ich nach 3 Wochen wegen Alpträumen jede Nacht. Dieses Mal gings die ersten 3 Wochen gut, nur leichte Muskelschmerzen in den Beinen. Ich hatte mich schon gefreut. Dann gings los mit starken Kopfschmerzen (nicht Migräne), ständiger Appetit, und noch stärkeren Muskelschmerzen. Nach 4 Wochen habe ich dann gesagt „nein danke“. Was bei mir eben ist, ich habe die Diagnose atypische Anorexie. Und ich fühle mich immer etwas verarscht von Ärzten, die mir ein Medi verschreiben, wo als häufigste NW Gewichtszunahme steht. Meinen die ich bin blöd und merke das nicht? Und auch wenn ich keine Migräne mehr hätte, gegen 15 kg Gewichtszunahme würde ich sie nie eintauschen. Das geht für mich gar nicht.
    Letzten Endes ist das alles einfach nur Gift, was wir da unserem Körper zumuten sollen.

    LG Conny

    Julia
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 7209

    LiebeConny,

    ich möchte dir mit deiner Aussage, „alles was wir da unserem Körper antun sollen“ sei einfach nur Gift ganz eindeutig widersprechen. Natürlich sollte Svenja die enorme Gewichtszunahme mit ihrem Arzt besprechen, da sich dadurch evtl. andere gesundheitliche Probleme ergeben könnten. Generell haben wir durch die von dir so genannten „Gifte“ aber die Möglichkeit, unsere Lebensqualität und unseren Gesundheitszustand deutlich zu verbessern.
    Dafür lohnt es sich sicher, auch mal kleinere Einschränkungen durch die Nebenwirkungen zu ertragen.

    Du hast sicher durch deine Anorexie und anderen psychischen Probleme eine ganz andere Sichtweise auf dieses Thema, eine Verallgemeinerung finde ich aber für einen großen Teil der von starken Schmerzen geplagten Menschen eher nicht zielführend, da man schnell verunsichert werden kann und sich so neue Probleme schafft.

    Dir wünsche ich, dass deine Ärzte immer noch ein für deine besondere Situation geeignetes Medikament finden, damit auch du dich besser fühlen kannst,
    Julia

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 1 Woche von  Julia.
    svenja76
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo und danke, für die Antworten 🙂

    ich mir heute einen Termin bei meinem Neurologen geholt. Der ist allerdings erst am 9. Mai…
    Ich habe mich hier im Forum schon ein bißchen schlau gelesen und werde mal probieren, das Flunarizin nur noch jeden zweiten Tag zu nehmen, vielleicht werden die Nebenwirkungen dann ja erträglicher.
    @ Conny: manchmal nervt es mich auch, auf diese „Chemie“ angewiesen zu sein, denn irgendwelche Nebenwirkungen gibt es immer. Auch dieses Herumprobieren nervt. Dennoch geht es mir ähnlich wie Julia: Die „Chemie“ (wenn sie wirkt, wie sie soll) gibt mir doch einen Teil meiner Lebensqualität zurück und ich nehme einiges an Nebenwirkungen in Kauf, damit ich weniger Migräneanfälle habe. Aber ich denke, da muss jeder seinen eigenen individuellen Weg finden.

    Danke noch mal und liebe Grüße
    Svenja

    Anonym
    Beitragsanzahl: 15

    Entschuldigt bitte, dass ich euch hier verärgert habe. Ich spüre, dass ich auf dieser Plattform mit meinen Erfahrungen und Gefühlen nicht erwünscht bin. Ich werde nichts mehr schreiben und mein Profil löschen.
    Conny

    Katrin
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 397

    Liebe Conny,

    ich hoffe, dass du dein Profil hier im headbook noch nicht gelöscht hast und meinen Beitrag noch lesen kannst und magst.

    Ich habe nicht alle deine Beiträge gelesen, nur die in diesem Forum. Aber keinesfalls habe ich den Eindruck, dass du jemanden verärgert hast oder dich entschuldigen müsstest! Es sind „nur“ unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen geschildert wordej. Und die darf hier jeder in angemessener Form kundtun.

    Es wäre schön, wenn Mitglieder (weiterhin) von deine Erfahrungen und denen der anderen profitieren können bzw. sich mit deren Hilfe eine eigene Meinung bilden können und umgekehrt.

    Zum Thema Medikamenteneinnahme (akut oder vorbeugend) wird keiner von uns 100% freiwillig etwas einnehmen wollen, wenn es auch anders ginge. Aber das ist nun mal nicht in jedem Fall der Fall. Und auch deshalb habe ich vor einiger Zeit meine Einstellung zu den Medikamenten, die mir helfen können, geprüft und fühle mich auf einem guten Weg, es so zu sehen, wie Heika es einmal beschrieben hat: dass sie uns eben auch Freunde sein können. Und die kann man sich immer in Absprache mit dem Arzt, dem man vertraut, aussuchen. Ob du ein Medikament nimmst oder nicht, entscheidest du, nicht der Arzt. Er sollte dir Begleiter und Helfer sein.

    Vielleicht ist es dir und deinem Arzt doch möglich, ein offenes und ehrliches Gespräch in dieser Richtung zu führen, falls das nicht schon erfolgt ist. Dann bliebe die Möglichkeit, sich einen neuen Arzt zu suchen, was sicher nicht einfach aber auch nicht unmöglich ist.

    Alles Gute
    Katrin

    Viva la Vida! 🍀

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Hallo Conny,

    nun reagiere bitte nicht gleich über, das wäre nämlich schade. 😉 Es ist wichtig, Sozialkompetenz zu erwerben und auch mal zu sagen: „Hört mal, ich sehe das aber anders.“ Oder: „Ok, vielleicht habe ich das zu drastisch ausgedrückt, aber lasst uns mal in Ruhe darüber reden.“

    Das ist ja der Sinn und Zweck einer Community, die wirklich unterstützt und auch mal zum Nachdenken anregt, aber nicht nur die eigene Meinung bestätigt. Und wenn Du Dir das mal durch den Kopf gehen lässt …

    Letzten Endes ist das alles einfach nur Gift, was wir da unserem Körper zumuten sollen.

    … wirst Du nach ruhigem Durchlesen sicher auch feststellen, dass so ein Denken destruktiv ist und eine negative Erwartungshaltung entstehen lässt zudem den Nocebo-Effekt bedient.

    Also, starten wir einfach neu durch und „reden“ wir darüber. Ok? 🙂

    Liebe Grüße
    Bettina

    svenja76
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo Conny,

    ich fühle mich durch deinen Beitrag absolut nicht verärgert und es tut mir leid, dass bei dir Gefühl der Unerwünschtheit entstanden ist, das war nicht meine Absicht.

    Liebe Grüße
    Svenja

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Also Conny ließ sich leider nicht überreden, der Account soll gelöscht werden. Persönlich finde ich das immer schade, da all die Überlegungen, die Mühe, die man in Antworten investiert hatte, all das Engagement mit einem Strich weg sind. Das ist im Grunde nicht im Sinne einer Community, da die gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen sollte und auch eine gewisse Art von „Dankbarkeit“ für diejenigen, die sich für einen fremden Menschen eingesetzt hatten. Das nur mal kurz als Gedanken geteilt, später wird hier alles weg sein.

    Collien2019
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Hallo an Alle,
    ich finde das Ausscheiden von Conny auch sehr schade. Sie hätte hier noch viel Hilfe finden können. Aber man muss auch in der Lage sein, sie anzunehmen. Vielleicht findet sie ja nochmal den Weg zu uns. Wir müssen hier nicht immer einer Meinung sein. Manches kann zum Nachdenken anregen und manches kann man auch einfach mal so stehen lassen. Wichtig ist eine freundliche Kommunikation. Und die ist hier mehr als gegeben, finde ich.

    Durch die vielen Erfahrungsberichte hier, kann ich mich dadurch, dass ich mich in so Vielem wiederfinde, viel besser akzeptieren, so wie ich bin.
    Die Migräne/Kopfschmerzen beinhalten ja nicht den Auftrag, sie so gut es geht, zu überspielen und der Umwelt Normalheit vorzugaukeln.

    Letztens erzählte mir ein Kollege, dass er einen Bericht über Migräne im Fernsehen gesehen hat. Er war erstaunt, wie viele Menschen diese Erkankung haben. Er dachte immer, ich sei die einzige, die komisch ist. Ja, das war seine Bezeichnung. Komisch.

    In einem anderen Beitrag fiel mal der Begriff „Freak-Status“. Finde ich sehr treffend. Den zu umgehen, hat bestimmt schon jeder von uns mehr oder weniger versucht.
    Aber da scheixxx ich jetzt drauf. Dann bin ich eben ein Freak. Für die, die mich mögen, bestimmt ein liebenswerter Freak 😉
    Zufällig hab ich ein Tattoo auf dem „Mindfreak“ steht. Hab ich zwar nicht aus dem Grund stechen lassen, aber es rundet die Sache irgendwie ab (lach).

    Nun zu dem, was ich eigentlich schreiben wollte: Flunarizin
    Nehme ich seit einer Woche. Ich scheine es schon mal zu vertragen, was mir nach Aimovig auch psychisch gut bekommt. Die letzte Woche war mit herrlich wenig Kopfschmerzen verbunden. Das kann aber nach der kurzen Einnahme nur der Placeboeffekt sein, oder?
    Ich nehme 5 mg abends. Wenn es so bleibt, gut. Wenn nicht, würde ich aufstocken wollen.

    sternchen
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 4475

    Hallo Collien 2019,

    ich habe aufgehört drüber nachzudenken, ob Placebo grad eine Rolle spielt oder nicht. Es ist doch egal. Selbst wenn jetzt erst Placebo wirkt, und etwas später Flunarizin. Hauptsache es wirkt, und das genieße einfach. 🙂 Klar, ggf. kann man über ein Aufstocken nachdenken.

    Alles Liebe
    Sternchen

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Hallo Collien 2019,

    dann werde ich mich hier mal einreihen.

    Ab nächsten Monat werde ich auch mit Flunarizin anfangen.
    Hoffentlich kann ich dann auch so Positives berichten wie du.

    LG Anna

    Bettina Frank – Admin
    Keymaster
    Beitragsanzahl: 27504

    Hallo Collien,

    Das kann aber nach der kurzen Einnahme nur der Placeboeffekt sein, oder?

    wie Sternchen schon schrieb – alles mitnehmen. 🙂 Und ja, es kann bereits Wirkung sein. Manchmal geht es recht schnell, ein anderes Mal kann es einige Wochen dauern.

    Weiter alles Gute – Dir auch, Anna! – und liebe Grüße
    Bettina

    svenja76
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 5

    Hallo Collien und Anna,

    ich drück euch die Daumen, dass es mit dem Flunarizin klappt! Was die Migräne angeht wirkt es bei mir wirklich gut… nur rutsche ich inzwischen stimmungsmäßig total ab und komme kaum noch aus dem Bett. Ich werde es absetzen müssen. Leider.

    Viele Grüße
    Svenja

    Anna
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 430

    Liebe Bettina, liebe Svenja,

    danke für die guten Wünsche und fürs Daumendrücken.

    Davor dass es mich extrem müde macht, habe ich auch ein bisschen Bammel, denn das Topiramat hat mich schon fast narkotisiert.
    Aber ich will mir jetzt nicht schon vorher was einreden.
    Und da ja irgendwann auch mal die anderen Präparate noch auf den Markt kommen werden, bei denen man sicher auch vorher alles andere ausprobiert haben muss, ist es gut, wenn ich es jetzt zumindest mal ausprobiere.

    LG Anna

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von  Anna.
    Collien2019
    Teilnehmer
    Beitragsanzahl: 14

    Danke für die Wünsche!
    Müde macht es mich grad gar nicht. Obwohl ich das erwartet habe, weil ich Müdigkeit und Gewichtszunahme als Nebenwirkungen grundsätzlich im Abo habe.
    Topiramat hat mich damals auch nicht müde gemacht. Im Gegenteil – ich fühlte mich antriebsgesteigert. Musste es allerdings wegen anderer Nebenwirkungen absetzen, z.B. hatte ich Schwierigkeiten flüssig zu sprechen. Hab mich gefühlt, wie ein PC mit zu wenig Arbeitsspeicher, der sich ständig aufhängt.
    Von der Müdigkeit her am Schlimmsten war für mich Cymbalta. Das musste ich deshalb auch absetzen. Ging gar nicht. Ein reines Narkosemittel für mich. Am Türrahmen anlehnen und mit offenen Augen schlafen.

    So neue Woche, neues Glück . . .

Ansicht von 26 Beiträgen - 1 bis 26 (von insgesamt 26)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.