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Medizinische Vorbeugung

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Nortrilen genauso wirksam wie Amitriptylin (6 Antworten)

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  • Profilbild susisonne vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Hallo,

    ich hatte ja geschrieben, dass ich überlegt habe von Nortrilen (trizykl. Antidepr., derzeit 25 mg) auf Amitriptylin zu wechseln. Nun habe ich mit meiner Freundin telefoniert (sie ist Pharmazeutin). Sie hat in einem dicken Wälzer nachgelesen, dass Nortrilen u. Amitriptylin zusammenhängen (ihre genaue Erklärung konnte ich mir nicht merken:) ).
    Nun habe ich im Internet geschaut:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nortriptylin

    Ich bin jetzt etwas überrascht, weil ich meine, das im Forum mal gesagt wurde, dass für Nortrilen keine Wirksamkeit bewiesen wäre … Vielleicht kann Prof. Göbel sich hierzu noch mal äüßern? (Danke, Prof. Göbel, für die Antwort zur Gewichtszunahme; ich habe auch schon festgestellt, dass häufige Migräne wie (eine nicht zu empfehlende) “Diät” wirkt:( ).

    Viele Grüße!

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Liebe Susi,

    ich habe Deine Frage weitergeleitet. Was mich persönlich interessieren würde, ist, warum Du wechseln willst. Eigentlich hast Du ja schon eine positive Wirkung festgestellt, als Du es begonnen hattest und auch beim Absetzen wieder. Die Verträglichkeit ist auch gut, also könntest Du doch eigentlich dabei bleiben? ;)

    Jeder Mensch reagiert unterschiedlich und es ist längst nicht garantiert, dass Dir z.B. Amitriptylin helfen würde, nur weil es vielen anderen hilft. Bedenke dies bitte auch bei Deinen Überlegungen.

    Never change a winning team! ;)

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild susisonne vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    … ich bin halt nicht so ganz sicher, ob die Besserung durch Nortrilen oder die reduzierte Stundenzahl bei der Arbeit kam. Zwischenzeitlich habe ich wieder mehr Migräne. Und: Amitriptylin wird ja als “das” Antidepressivum in der Prophylaxe von Migräne immer wieder genannt.

  • Profilbild Hartmut Göbel vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Danke für den Hinweis. Wikipedia ist nicht richtig informiert, Nortriptylin ist nicht für die Migräne zugelassen. Die zugelassene Anwendung lautet: “Depressive Zustandsbilder jeder Ätiologie, vor allem, wenn sie durch vitale Hemmung und Antriebsverarmung gekennzeichnet sind.”
    Mir sind keine Studien bekannt, die die Wirkung bei Migräne belegen. Es wirkt antidepressiv, macht nicht so sehr müde und wird deshalb bei Depression mit Antriebsminderung eingesetzt.

  • Profilbild susisonne vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Hallo Prof. Göbel,

    Danke für Ihre Antwort und entschuldigen Sie bitte, dass ich noch mal nachfrage:

    In wikipedia steht ja “Nortriptylin ist der aktive Metabolit des trizyklischen Antidepressivum (TZA) Amitryptilin”. Ähnliches oder (evtl. sogar das gleiche) hatte mir meine Freundin (Pharmazeutin) mir auch aus einem Ihrer dicken Wälzer am Telefon vorgelesen.
    Wenn Nortriptylin nun also irgendwie mit Amitriptlin zusammenhängt (Metabolit) hat es also nicht zwangsläufig die gleiche oder ähnliche Wirkung?

  • Profilbild Hartmut Göbel vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Ein Metabolit ist ein Zwischenprodukt in einem Stoffwechselvorgang. Dabei ergibt sich nicht zwangsläufig die gleiche oder ähnliche Wirkung.