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Medizinische Vorbeugung

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Opipramol (40 Antworten)

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  • Profilbild elvira vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Hallo zusammen,

    ich befinde mich momentan in einem Arztwechsel und werde von meinem Hausarzt “zwischenbetreut”. Ich habe aber jetzt doch noch ein paar Fragen und es ist nie schlecht, als Patient auch noch eine Zweitinfo-Quelle zu haben.

    Ich wechsel seit letzter Woche mein trizykl.AD von Stangyl nach Opipramol. Ab heute abend nehme ich nur noch 100mg Opipramol.
    Kiel sagte, dass man das Opipramol bei Bedarf noch höher dosieren kann.
    Was ist die übliche höchste Dosierung von Opipramol für Schmerzpatienten?
    Wann nimmt man es? Alles abends? (Habe Ärger mit Harndrang…, bin aber auch auf das Opipramol zur Nachtzeit angewiesen, weil ich ziemliche Schlafstörungen habe)

    Wann wird höher dosiert?
    Am Sonntag fing mein SpannungsKS nach 26 Tage endlich an zu schwächeln (bzw. am 6. Tag nach Opipramol-Einnahme).
    War ich ja schon wieder Königin… Heute kam gleich die Ernüchterung, wieder stärker und ich am Boden.
    Ich schlafe nachts auch noch nicht durch. (Aussage aus meiner Kielzeit: Sie müssen durchschlafen!)
    ISt es ratsam höher zu dosieren oder abzuwarten?

    LG
    Elvira

  • Profilbild Tomi vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Habe seinerzeit 3 Tbl. genommen, eine morgens und zwei abends.
    Ich glaube, man kann bis zu 6 Tbl. nehmen.
    Solange Du nicht zu starke NW hast…150mg ist Normaldosis.
    Du nimmst es ja noch nicht lange, warte doch erstmal ein paar Wochen ab, erhöhen kannnst Du immer noch.

  • Profilbild elvira vor 2 Jahre, 1 Monat:

    Hallo Tomi,

    danke!

    LG Elvira

  • Profilbild Lola vor 9 Monaten:

    Hallo zusammen,
    tut mir leid, dass ich mich hier melde und ausschließlich jammere ohne etwas Positives beizutragen. Die letzten 4 tage waren nicht so gut, obwohl ich keine starke Migräneattacke hatte. gestern habe ich nichts genommen, aber heute und die tage davor Aspirin bzw Ibuprofen höher dosiert. Damit war es auszuhalten. Wohlmöglich liegt es daran, dass ich nochUrlaub habe, sonst wäre es wohl schlimmer geworden. trotzdem bin ich echt depri, weil ich noch nicht mal Im Urlaub (6 Wochen) längere Phasen Schmerzfreiheit genießen darf. Ich habe auch das Gefühl, dass meine kompletten Gedanken sich nur noch um diese Kopfschmerzen drehen und ich tausende Ängste habe, es könnte immer schlimmer werden. ich komme gar nicht mehr aus dem Gedankenwirrwarr raus. Ich nehme jetzt seit circa 10 Tagen Opipramol und auch da frage ich mich, wann ich mit einer Wirkung rechnen darf und ob ich überhaupt damit rechnen kann. Hat denn irgendjemand schon einmal gute Erfahrungen damit gemacht? Ich bin so müde und irgendwie total deprimiert und ängstlich, weil ich diese Situation so unerträglich finde. Gerade heute musste ich wieder bei einem schönen Event absagen…. Sorry Leute, dass ich nicht so positiv bin wie viele hier, die trotz Schmerzen und Schmerzgeschichte immer ein nettes Wort finden…vielleicht schaffe ich das ja irgendwann…gute Nacht und liebe Grüße, eine frustrierte Lola.

  • Liebe Lola,

    dass es Dir psychisch nicht gut geht, ist doch mehr als verständlich. Denke jetzt bitte nur an Dich selbst und nicht daran, wie andere es auffassen könnten, dass Du über Deine Probleme sprichst. Dies ist in erster Linie ein Migräneforum und dafür gedacht, dass man sich zu Wort meldet, wenn es einem nicht gut geht. Dass wir den Humor und die Freude nicht aus den Augen verlieren, gehört mit zur “Therapie”. Um diese Freue aber wieder empfinden zu können, muss man erst pysisch wieder stabil sein oder werden. Das wirst Du ganz sicher, mach Dir da keine Sorgen.

    Einer Prophylaxe sollte man ca. 12 Wochen Zeit für die Wirkung lassen. Vorher kann man wenig beurteilen, also noch ein wenig Geduld. Versuche es einfach mal aus, denn diese Erfahrung kann Dir keiner abnehmen. Dem einen hilft es gut, dem anderen nicht. Zu welcher Gruppe Du gehören wirst, ist leider nicht vorherzusagen. Aber es gibt ja noch genug andere Möglichkeiten, sollte dieses jetzt nicht Deines sein. ;)

    So wie Du Deine Situation jetzt schilderst (Ängste, Depression, viel Grübeln) kann ich mir vorstellen, dass Du gut profitieren könntest.

    Nimmst Du auch Triptane?

    Lass den Kopf nicht hängen, es kommen wieder bessere Zeiten – ganz sicher! :D

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Lola vor 9 Monaten:

    Liebe Bettina,
    ja, die nehme ich auch, aber jetzt schon 3 Wochen keine mehr, wobei ich nicht weiß, ob das die Lösung ist, weil mein Kopf immer noch nicht im Lot ist. Hatte heute Mittag nach einem schmerzfreien tag wieder angefangen, totales Druckgefühl im Hinterkopf und beim Gehen als wäre der Kopf zu klein für das Gehirn. ich weiß ja irgendwie nie, was ich dann nehmen soll, weil es sich halt wie ein Spannungskopfschmerz anfühlt. Vor Mittwoch diese Woche hatte ich 12 Tage gar kein Schmerzmittel genommen.
    Ich versuche auf deine letzten Zeilen zu vertrauen, vielleicht gelingt es mir ja zumindest ein bisschen. Danke…
    Lola

  • Liebe Lola,

    warst Du denn im MÜK? 12 Tage keine Triptane ist doch gut, aber wenn Du dann andere Schmerzmittel einnimmst, ist es natürlich keine Pause. Hier sind einige Checklisten, mit deren Hilfe man besser differenzieren kann. Einfach die PDFs öffnen oder herunterladen: Checklisten.

    Gute Besserung rundum und liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Lola vor 9 Monaten:

    Huhu Bettina,
    ich habe in den 12 Tage gar nichts genommen, jetzt aber schon drei Tage Schmerzmittel und es ist ja nicht weg. Ob ich im MÜK bin, das frage ich mich auch oder darf ich mich beruhigen, weil ich es 12 tage ohne ausgehalten habe….waren größtenteils schmerzfrei, aber nicht komplett. Lade mir die Listen mal runter, danke für den Hinweis und deine schnellen Antworten:)

    Liebe Grüße zurück,
    Lola

  • Diese 12 Tage sind doch super! Du darfst und sollst Dich beruhigen, so oder so. ;)

    Vielleicht könntest Du es ja auch mal mit Vomex, Diazepam oder Melperon versuchen, die Schmerzen ein wenig zu dämpfen. Damit sparst Du auch mal “echte” Schmerzmittel ein.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Lola vor 9 Monaten:

    Guten Morgen,
    danke für den Tipp Bettina. Hier ist heute wettertechnisch die Welt untergegangen. Vielleicht lag es ja am Wetter? Bekomme ich alle Mittel ohne Rezept?
    Dein Spruch von Erich Fromm gefällt mir total gut!! Schönen Sonntag noch allen…Herzliche Grüße, Lola.

  • Liebe Lola,

    freut mich, wenn Dir der Spruch gefällt, denn es steckt so viel Wahres drin. :)

    Vomex erhältst Du ohne Verschreibung, die anderen beiden sind verschreibungspflichtig.

    Wünsche Dir für heute einen besseren Tag.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Ronja vor 9 Monaten:

    Liebe Lola,

    ich kann dich gut verstehen, ich hatte im Juli in meinen 3 Wochen Urlaub auch oft Migräne. Wie schön, dass du 6 Wochen Urlaub hast, da beneide ich dich! Die Migräne im Urlaub zeigt aber auch, dass diese nicht nur immer der vielgenannte “Stress” getriggert wir,. der durch die beruflcihe Anforderung entsteht, sondern die Migräne eben auch oft kommt, weil sie kommt – also aus keinem besonderen Grund.
    Hast du denn eher Migräne oder Spannungskopfschmerzen?
    Meine Erfahrung ist es auch wie Bettina sagt: Es kommen immer wieder auch bessere Zeiten!

    Alles Gute und schöne Woche,
    Herzlich grüßt Ronja

  • Profilbild Lola vor 9 Monaten:

    Liebe Ronja, irgendwie hab ich leider nicht gesehen, dass du mir geantwortet hast. Ja, tut gut zu wissen, dass es nicht der Job ist, was alle vermuten. Ich bin Lehrerin und mache das echt sehr gerne. Ich freue mich, wenn meine Schüler vorankommen und auch noch mal ein bisschen Spaß dabei haben. Trotzdem macht mich die Kopfschmerzsache krank, vor allem weil ich ein unheimlich schlechtes Gewissen habe, wenn ich mal fehle (kaum Vertretungslehrer). Ich denke, dass ich einen Mischkopfschmerz habe und gerade psychisch labil bin. Deshalb hoffe ich so, dass das Opipramol anschlägt. Ich würde auch so gerne die Pille absetzen (Ceracette), weil ich auch kein gutes Gefühl mehr dabei habe, aber die Angst vor noch mehr Beschwerden lässt es nicht zu im Moment. Je mehr Gedanken und Sorgen ich mir mache,umso paranoider werde ich und desto schlimmer werden auch die Beschwerden. Ich mache jetzt einfach mal weiter und warte ….:) Was machst du denn, damit die Angst vor Anfällen nicht Überhand gewinnt?
    Gute Nacht und liebe Grüße, Lola.

  • Profilbild Lola vor 9 Monaten:

    Liebe Ronja, irgendwie hab ich leider nicht gesehen, dass du mir geantwortet hast. Ja, tut gut zu wissen, dass es nicht der Job ist, was alle vermuten. Ich bin Lehrerin und mache das echt sehr gerne. Ich freue mich, wenn meine Schüler vorankommen und auch noch mal ein bisschen Spaß dabei haben. Trotzdem macht mich die Kopfschmerzsache krank, vor allem weil ich ein unheimlich schlechtes Gewissen habe, wenn ich mal fehle (kaum Vertretungslehrer). Ich denke, dass ich einen Mischkopfschmerz habe und gerade psychisch labil bin. Deshalb hoffe ich so, dass das Opipramol anschlägt. Ich würde auch so gerne die Pille absetzen (Ceracette), weil ich auch kein gutes Gefühl mehr dabei habe, aber die Angst vor noch mehr Beschwerden lässt es nicht zu im Moment. Je mehr Gedanken und Sorgen ich mir mache,umso paranoider werde ich und desto schlimmer werden auch die Beschwerden. Ich mache jetzt einfach mal weiter und warte ….:) Was machst du denn, damit die Angst vor Anfällen nicht Überhand gewinnt?
    Gute Nacht und liebe Grüße, Lola.

  • Profilbild Ronja vor 9 Monaten:

    Liebe Lola,

    warum bekommst du mehr Beschwerden, wenn du die Pille absetzt? Meinst du Migräne oder gynäkologische Beschwerden? Warum hörst du nicht auf dein Gefühl? Wenn du mit der “Pille” ei ungutes Gefühl hast, dann setze sie doch ab – oder spricht vieles dagegen?
    Du siehst das ganz realistisch, je mehr Angst und Sorge wir uns machen, desto schlimmer werden die Beschwerden. An diesem Punkt kann man ansetzen und versuchen, die Gedanken auch in eine andere Richtung zu lenken, wie das bei dir am besten klappt, z.B. Treffen mit Freundin, “schöne” Dinge tun, vieles weißt du vielleicht schon oder du kannst noch anderes ausprobieren.
    Da hilft jedem etwas anderes.
    Die Angst vor der nächsten Attacke macht ungeheueren inneren Druck, das kennt wohl jeder hier im Forum. Mir hilft z.B. der Gedanke, wenn es wieder ganz ganz schlimm mit der Migräne wird, dann gehe ich nochmal stationär nach Kiel. Also Hoffnungsgedanken helfen mir. Oder ich denke und nehme mir vor, mache es dann auch: ich rufe bei meinem Schmerzarzt an, der mir hilft, ich denke dann schon im Vorfelde an das Gespräch, was er wahrscheinlich zu mir sagen wird und was ich mir wünsche, was er zu mir sagt oder was er fragen sollte. Oder ich schreibe ihm eine e-mail, damit er weiß wie schlecht es mir geht. Oder ich rufe meine Freundin an, oder ich mache mit einen Tee. Das alles tut mir gut. Manchmal stecke ich so tief in der Verzweiflung, vielleicht ist es das, was du Überhandnehmen der Angst nennst, dass es eine Weile dauert, bis mir einfällt, was ich tun könnte. So habe ich schon alles mögliche aufgeschreiben, irgendwann fällt es mir dann ein, ich denke um. MIr fällt das schwer, aber es geht.
    Was tut dir gut?

    Alles Gute und ganz herzliche Grüße
    Ronja