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Medizinische Vorbeugung

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Telcagepant (65 Antworten)

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  • Profilbild carola vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Habe heute einen Bericht über Telcagepant in einer etwas älteren Apotheken Rundschau gelesen und würde gerne wissen wie weit die Forschungen bezüglich dieses Medikaments sind. Ich verbringe seit meinem 14. Lebensjahr regelmäßig während der Menstruation drei Tage im “abgeschotteten” Schlafzimmer. Im Laufe der letzten 36 Jahre habe ich so allerlei Therapieversuche und Schmerzmittel ausprobiert. Am besten half bisher immer noch die Akupunktur. Ein Schmerztherapeut hatte mir vor zwei Jahren trotz meines hohen Blutdrucks ein Triptan verschrieben – nach erneuter Rücksprache mit meinem Hausarzt habe ich die Einnahme dann doch gelassen. (Trotz Behandlung mit 1 Atenolol 50 und 1 Provascomp 180/Tag kommt es bei mir immer wieder zu Hochdruckspitzen mit Werten von 125/170) Ich hoffe nun auf die Zulassung des Telcagepant, um so dem akuten Migräneanfall begegnen zu können.
    Würde mich gerne mit anderen Patienten, die ebenfalls unter Bluthochdruck und Migräne leiden austauschen. Ansonsten hoffe ich darauf, das mir das Schicksal so hold ist wie meinen weiblichen Vorfahren (Mutter, Großmütter): mit der letzten Menstruation hatten sie auch ihren letzten Migräneanfall.
    Mit knapp 50 Jahren hoffe ich nun einfach, dass die Tage quälender Migräneschmerzen gezählt sind.

    Carola

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Liebe Carola,

    wann, und ob überhaupt Telcagepant zur Marktreife gelangen wird, ist noch nicht klar. Lies mal diesen Bericht hier, den Prof. Göbel auf seine Homepage gestellt hatte: CGRP-Antagonisten.

    Das mal vorab zur Info, melde mich später noch, wenn ich mehr Zeit habe. ;) Wir haben aber hier im Forum auch Mitglieder, die mit hohem Blutdruck und Migräne zu kämpfen haben. Du wirst sicher bald Rückmeldungen erhalten.

    Liebe Grüße
    Bettina

  • Profilbild Ninchen78 vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Hallo Carola,
    ich hatte seit der Pubertät auch mit der “hormonellen Migräne” zu kämpfen, bis mir mein Frauenarzt die 3-Monats-Spritze nahe gelegt hat. Pille hatte die Migräne verstärkt, 3-Monats-Spritze half zumindest bei den eindeutig hormonellen Anfällen. An den Tagen (die ich nun auch nicht mehr habe) geht es mir seit dem ausnahmslos gut. (Im Laufe der Jahre kamen andere Trigger hinzu).

    Liebe Grüsse Nina

  • Profilbild Sternglitzer vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Hallo Carola,

    auf Telcagepant als Alternative zu Triptanen (mit denen ich gut zurecht komme, die aber bei mir leider auch immer eine drohende Gefahr für triptaninduzierte Migräne sein können) warte ich auch händeringend.

    Hier mal eine relativ aktuelle Stellungnahme von Frau Dr. Heinze-Kuhn von der Schmerzklinik in einem Forum des Pharmaherstellers Weber & Weber
    (www.migraenesprechstunde.de):

    Verfasst am: So 16.Mai.2010 09:14

    “Noch immer im Stadium der klinischen Prüfung und damit weder offiziell zugelassen noch erhältlich sind die sogenannten CGRP-Antagonisten. Am weitesten fortgeschritten in der Entwicklung ist das Telcagepant. Alle Studien zur Attackenbehandlung der Migräne konnten eine gute Wirksamkeit im Vergleich zu Placebo und auch im Vergleich mit Triptanen zeigen, auch die Verträglichkeit war durchweg gut. In einer Studie, in der die vorbeugende Wirkung bei Migräne bei regelmäßiger täglicher und hochdosierter Gabe getestet wurde, kam es allerdings bei einigen Patienten zu deutlichen Leberwerterhöhungen. Damit ist der Entwicklungsprozess zunächst aufgehalten. Dies ist extrem bedauerlich, da die CGRP- Antagonisten anders als die Triptane keine gefäßverengende Wirkung aufweisen und damit potentiell Patienten helfen könnten, die keine Triptane einsetzen dürfen. Es bleibt also nur abzuwarten, wie es mit dieser Substanzklasse weitergeht.”

    Leider etwas frustrierend und völlig unverständlich. Es geht doch den allermeisten Patienten um eine wirkungsvolle Akutbehandlung. Natürlich wäre eine neue durchschlagende Prophylaxe noch besser. Aber wenn man z.B. ein, zwei, drei oder vier Attacken mit Telcagepant behandeln möchte, ist es doch überhaupt kein Problem. Das geschilderte “Problem” finde ich absurd: Wenn ich täglich 5 Gramm Aspirin zu mir nehmen würde, hätte ich auch bald unerwünschte Nebenwirkungen. Aber hin und wieder eingenommen ist es doch ein altbewährtes, sicheres Medikament.
    Bekanntlich macht die Dosis das Gift. Wegen erhöhten Leberwerten bei einigen wenigen Testpersonen (ich glaube es waren 11 von über 600)
    ein so vielversprechendes, gut verträgliches und hochwirksames
    Medikament zurückzuhalten, erfüllt für mich schon den Tatbestand der Körperverletzung. Unmöglich. Ich hatte vor einem Jahr mal email-Kontakt
    mit Dr. Tony Ho, einem der Telcagepant-Entwickler. Ich versuche mein
    Glück noch mal und hoffe, dass er mir zum Stand der Dinge nochmal
    antwortet. Was dabei herauskommt, werde ich hier gerne schreiben.

    Und im Übrigen hoffe Du getrost weiter darauf, dass nach den Wechseljahren alles besser wird. Ich sehe bei mir auch einen starken
    hormonellen Zusammenhang und in der Schwangerschaft war alles
    wie weggeblasen – bis zum Eintritt der ersten elenden Mens. Auch Dr.
    Heinze in Kiel meint, dass es bei vielen nach dem Wechsel besser
    wird.

    Also, warten wir’s ab!

    Liebe Grüße
    Sternglitzer

  • Profilbild Sternglitzer vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    So, und hier mal aktuelle Studienergebnisse zu Telcagepant, die ich im Netz gefunden habe. Leider auf Englisch und sehr lang. Aber wen es interessiert, der kann sich ja mal durchackern. Knappes Fazit: Wann es
    zur Zulassung kommt, ist weiter offen, aber die Untersuchungsergebnisse sind positiv und wir dürfen weiter hoffen!

    “July 02, 2010 – Elsevier Global Medical News
    By Sherry Boschert

    LOS ANGELES (EGMN) – The experimental drug telcagepant for acute migraine therapy appears to be tolerated by patients with stable coronary artery diseaseand consistently effective in various subgroups of patients, several analyses of randomized, double-blind, placebo- or active-controlled studies show.

    The results, presented in fiveposters at the annual meeting of the American Headache Society, suggest that acute treatment with the drug is safe in migraineurs with stable cardiovascular disease and effective in patients with or without aura, with migraines that are or are not associated with menstruation, or who have a history of opioid treatment.

    A separate study found that telcagepant appeared to be unappealing to recreational polydrug users and thus to have no abuse potential. In another analysis, the addition of ibuprofen or acetaminophen to telcagepant therapy produced a statistically insignificant improvement in efficacy.

    The studies were led by employees of Merck, which is developing telcagepant and which funded the studies.

    Previous studies have shown that telcagepant, an oral calcitonin gene-related peptide (CGRP) receptor antagonist, is effective in acute treatment of migraine (Neurology 2009;73:970-7; Lancet 2008;372:2115-23; Neurology 2008;70:1304-12).

    Merck also had been developing the drug for migraine prophylaxis, but stopped those trials when some patients taking twice-daily doses for 3 months developed elevated liver enzyme levels, a company spokeswoman said in an e-mail interview after the meeting. Following discussions with the U.S. Food and Drug Administration at the end of 2009, Merck is conducting an additional safety study this year before regulators consider the drug further –a 6-month study of 4,500 females with menstrually associated migraine who will take 140 mg of telcagepant or placebo once daily for 7 consecutive days on a monthly basis.

    In a double-blind, crossover study, patients with migraines and stable coronary artery disease (CAD) were randomized to one of two treatment groups. Patients in the first group treated up to 12 moderate to severe migraines with telcagepant in a 280-mg tablet plus a 300-mg capsule during a 6-week period, then treated 12 more migraines in the next 6-week period with acetaminophen 1,000 mg. Patients in the second group got placebo for the first moderate to severe migraine attack, then acetaminophen for up to 11 more migraines in the first 6-week period; in the second 6 weeks, up to 12 migraines were treated with the telcagepant regimen.

    Final data were available to analyze safety in 184 patients and efficacy in 105 patients.

    Adverse events were reported within 48 hours of treatment by 17 of 98 patients on telcagepant (17%) and 9 of 86 patients on acetaminophen (10%), reported Dr. Tony Ho, senior director of clinical research at Merck Research Laboratories, North Wales, Pennsylvania, and his associates. Drug-related adverse events were reported by eight patients (8%) on telcagepant and four (5%) on acetaminophen. No patients stopped treatment because of adverse events.

    Three serious vascular events –two reports of chest pain after telcagepant and one report of renal artery stenosis after acetaminophen –were sent for adjudication by a blinded independent expert committee. The committee declared all to be non-thromboembolic events, and each occurred longer than 48 hours after migraine treatment. No patients had transaminase elevations three times the upper limit of normal or higher.

    The study did not find significant differences in efficacy, perhaps because of the small number of patients, the investigators suggested. No pain was reported in 13 (25%) of 52 patients 2 hours after taking telcagepant, compared with 10 (19%) of 53 patients on placebo.

    When asked about those findings, Dr. Leslie Kelman, medical director of the Headache Center of Atlanta, said in an interview that it appears that the investigators showed in one of the studies that “there isn’t any significant risk from using telcagepant in patients” with CAD. “That’s a huge plus,” said Dr. Kelman, pointing out that clinicians do not prescribe triptans for patients who have had CAD because of the risks. “This could be an alternative for patients who can’t use triptans.”

    A pooled analysis of single-attack data from three randomized, double-blind, placebo-controlled studies involving a total of 3,829 patients compared the efficacy of 140 mg or 150 mg of telcagepant, 280 mg or 300 mg of the drug, or placebo.

    For migraine with aura, 21% of 230 patients on the lower doses of telcagepant and 28% of 222 patients on the higher doses were pain-free 2 hours after treatment, compared with 10% of 233 patients on placebo. For migraine without aura, 21% of 1,020 patients on lower-dose telcagepant, 24% of 1,019 patients on higher doses, and 10% of 996 patients on placebo were pain-free after 2 hours. Rates were higher for pain relief at 2 hours but similar between aura and no-aura subgroups.

    For menstrually associated migraines, 52% of 216 patients on lower doses and 56% of 209 on higher doses were pain-free after 2 hours, compared with 29% of 221 patients on placebo. For non-menstrual migraines, 54% of 571 patients on lower doses, 60% of 557 on higher doses, and 33% of 557 on placebo were pain-free at 2 hours, Dr. Ho and his associates reported.

    Among patients who reported that previous migraine treatment with a triptan was of “no use,” 62% of 343 patients on the lower doses of telcagepant and 56% of 339 on the higher doses were pain-free after 2 hours, compared with 39% of 346 patients on placebo.

    Among patients who reported that previous treatment with a non-steroidal anti-inflammatory drug was of “no use,” 53% of 443 patients on lower-dose telcagepant, 57% of 418 on higher doses, and 26% of 484 patients on placebo were free of pain after 2 hours.

    The investigators in this study “analyzed the sort of things we want to know,” said Dr. Kelman, who was not involved in the telcagepant studies but has been a speaker of Merck – the developer of telcagepant. “What sort of results do you get using telcagepant? But even more so, what are the results if you break down the data by certain groups – patients with aura, without aura, patients who have menstrual migraine versus those who don’t have menstrual migraine, or patients who have used a triptan before?

    “The conclusion was that basically, no matter which group you look at, the results are very similar.”

    A post-hoc analysis of data from a randomized, double-blind placebo-controlled trial suggests that patients with or without a prior response to opioid treatment for migraines might respond similarly to telcagepant. Among 111 patients who reported at least a 75% response to prior opioid therapy, 64% of those who took telcagepant 140 mg for a migraine attack and 69% on 280 mg were pain-free after 2 hours, compared with 54% on placebo.

    Among 243 patients who reported less than a 75% response to prior opioid therapy, telcagepant brought pain relief at 2 hours in 54% of patients who received 140 mg and in 55% of patients on 280 mg, compared with 26% of patients on placebo. Among 1,163 patients with no history of opioid use for migraine, freedom from pain at 2 hours was reported by 60% on 140 mg telcagepant, 56% on 280 mg telcagepant, and 32% on placebo, Dr. Ho and his associates reported.

    The findings require confirmation in prospective studies with larger numbers of patients, they suggested.

    Thirty-six healthy recreational polydrug users were randomized in a double-blind, six-period crossover study to evaluate their liking for single doses of placebo or telcagepant 280 mg, 560 mg, 1,120 mg, or 1.5 mg or 3 mg of alprazolam as a positive control known to have abuse potential. Patient ratings on a Drug Liking visual analogue scale showed no significant differences between telcagepant and placebo, while alprazolam was ranked significantly higher than telcagepant or placebo, reported Rebecca Blanchard, Ph.D., also of Merck Research Laboratories, and her associates.

    Combining telcagepant with ibuprofen or acetaminophen did not significantly change efficacy in a pilot randomized, double-blind, placebo-controlled study, reported Dr. David J. Hewitt of Merck Research Laboratories and his associates.

    Pain freedom at 2 hours was reported by 35% of 145 patients who took telcagepant 280 mg plus ibuprofen 400 mg, 38% of 133 patients who took the same telcagepant dose plus acetaminophen 1,000 mg, 31% who got telcagepant alone, and 11% who received placebo.

    Previous studies have suggested that adding naproxen or acetaminophen to sumatriptan or rizatriptan, respectively, significantly improved efficacy compared with triptan monotherapy, they noted.”

  • Profilbild Sternglitzer vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    So, und noch eine dritte Meldung aus dem Netz, zum Glück auf
    Deutsch und sehr verständlich, wie ich finde. Leider auch ohne
    konrekte Hinweise, wann es zur Marktreife von Telcagepant kommt:

    12.04.2010
    “Telcagepant könnte ein weiterer wichtiger Wirkstoff zur Akuttherapie bei Migräneattacken werden:
    Kopfschmerz-Patienten mit Herz- und Gefäßkrankheiten könnte künftig ein adäquater Ersatz für die hochwirksamen Triptane zur Verfügung stehen
    Der Wirkstoff Telcagepant könnte künftig die Familie der Migräne-Medikamente um ein wichtiges Mitglied bereichern: In seinen schmerzhemmenden Eigenschaften steht er der sehr wirksamen Arzneistoffgruppe der Triptane in nichts nach. Zu diesem Schluss sind norwegische Forscher nach der Auswertung aktueller Phase-III-Studien gekommen. Im Gegensatz zu den Triptanen verengt Telcagepant nicht die Blutgefäße und wäre damit auch für Patienten mit Herz- und Gefäßkrankheiten geeignet, für die eine Triptanbehandlung meist nicht in Frage kommt. Überprüft werden müsse jedoch noch, ob der neue Wirkstoff auch für die regelmäßige Einnahme im Rahmen einer vorbeugenden Behandlung geeignet sei, berichten Lars Edvinsson von der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens in Trondheim und Mattias Linde von der Universität Göteborg.

    Als Migräne werden attackenartig auftretende Kopfschmerzen bezeichnet, die bis zu drei Tagen anhalten können und mit weiteren Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Geräuschempfindlichkeit einhergehen. In Deutschland leiden rund 15 Prozent aller Menschen gelegentlich oder regelmäßig unter Migräne. Als eine der Hauptursachen wird die Erweiterung von Blutgefäßen im Kopf vermutet. Hier setzt daher auch die zu den wirksamsten Migränemitteln zählende Arzneistoffgruppe der Triptane an. Deren gefäßverengende Wirkung ist allerdings nicht auf den Gehirnbereich beschränkt, weshalb diese Medikamente für Patienten mit Herz- und Gefäßkrankheiten meist nicht geeignet sind.

    Der Wirkstoff Telcagepant zielt ebenfalls auf die erweiterten Blutgefäße im Kopf ab: Er blockiert die sogenannten CGRP-Rezeptoren, an die normalerweise bestimmte Botenstoffe andocken und damit das Signal zur Gefäßerweiterung im Gehirn geben. Die Wirksamkeit von Telcagepant wurde nun in klinischen Studien mit mehreren Tausend Freiwilligen getestet. Dabei erzielte der Arzneistoff vergleichbar gute Ergebnisse wie einige im Vergleich getestete Triptane: Die meisten Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Migräne waren nach zwei Stunden schmerzfrei und blieben es auch bis zu 48 Stunden lang.

    Weitere Studien sollen nun zum einen testen, ob der Wirkstoff auch zur Behandlung von Patienten geeignet ist, die auf Triptane nicht ansprechen oder durch zu häufige Triptan-Einnahme unter sogenanntem medikamenteninduziertem Kopfschmerz leiden. Zudem soll geprüft werden, ob Telcagepant auch zur vorbeugenden Behandlung eingesetzt werden könne: Zwar wurden in den bisherigen Studien insgesamt weniger Nebenwirkungen beobachtet als bei den verglichenen Triptanen, bei längerfristiger Anwendung waren allerdings vereinzelt erhöhte Leberenzymwerte festgestellt worden. Diese müssen nicht zwangsläufig einen Krankheitswert haben, können aber auch ein Hinweis auf schwere körperliche Funktionsstörungen sein.

    Lars Edvinsson (Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens, Trondheim) und Mattias Linde (Universität Göteborg): Lancet, Onlinevorabveröffentlichung, doi: 10.1016/S0140-6736(10)60323-6.”

  • Profilbild Peter Schwirkmann vor 1 Jahr, 10 Monaten:

    Hallo Ihr Lieben!

    Vielen Dank für diese Mitteiungen. Hoffe doch, dass das Medikament bald auf dem Markt
    kommt, da ich inzwischen Probleme mit Triptane bekomme.

    Viele Grüße aus dem Rheinland
    littlepitt

  • Profilbild carola vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Hallo ihr Lieben,
    kann mich leider erst jetzt für die Informationen bedanken, da ich in Urlaub war – ohne Migräne :) ))))

    Carola

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 9 Monaten:

    Freut mich, dass Du einen unbeschwerten Urlaub genießen konntest. :)

  • Profilbild Pauline vor 1 Jahr, 7 Monaten:

    Hallo Zusammen,

    befinde mich seit zwei Monaten in einer Phase III-Studie für das Medikament Telcagepant (MK-0974) die aktuell in Deutschland durchgeführt wird. Leide seit 14 Jahren unter (haupsächlich) hormonell bedingter Migräne. Prophylaxeversuche mit Betablockern und Topamax scheiterten daran, dass es entweder nicht half, oder aber die Nebenwirkungen zu stark waren. Mit Triptanen kam ich bis vor einem halben gut zurecht, bis diese kaum mehr Wirkung zeigten.
    Nun zum Telcagepant. Die Dosis die ich erhalte ist mindestens um das 10-fache geringer als wie in Phase II verabreicht wurde. In Phase II wurde das Medikament durchgehend über 3 oder 6 Monate verabreicht. In Phase III wird es mit beginn der Regel über 7 Tage genommen. Nach 1-2 Stunden war ich völlig schmerzfrei. Als Nebenwirkung habe ich eine Art hyperaktivität festgestellt, die jedoch erst am Folgetag auftrat und am darauffolgenden Tag nachließ. Meine Leberwerte werden von den Studienärzten engmaschig kontrolliert, bisher sieht alles sehr gut aus. Werde gerne weiterhin bereichten…

    Liebe Grüße

    Pauline

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 7 Monaten:

    Das ist ja hochinteressant, liebe Pauline! Wir alle hoffen und warten ja sehr auf diese neue Option.

    Weiterhin einen guten Verlauf und danke, dass Du uns auf dem Laufenden hältst. :D

  • Profilbild sternchen vor 1 Jahr, 7 Monaten:

    Ich schieße mich an liebe Pauline, würde mich freuen weiter von Dir zu hören. Auch ich hoffe auf dieses Medikament.
    Lieber Gruß
    Sternchen

  • Profilbild Pauline vor 1 Jahr, 7 Monaten:

    Hallo Zusammen,

    noch mal kurz für alle Mithoffenden: Laut Studienarzt soll die Zulassung nach dieser laufenden Phase III-Studie (meine Endet im Jan 2011) beantragt werden, bisher seien keine Fälle von erhöhten Leberwerten (entgg. Studie Phase II) vorgekommen. Für alle die sich intensiver mit den Studien und deren Verlauf beschäftigen: Ich erhalte 140mg pro Tablette/Tag über 7 Tage (Menstruationstage).

    Liebe Grüße

    Pauline

  • Profilbild Bettina Frank – Moderatorin vor 1 Jahr, 7 Monaten:

    Liebe Pauline,

    erhältst Du das Medikament automatisch, wenn Deine Regel beginnt? Oder nur, wenn die Schmerzen kommen? Na ja, ist wahrscheinlich ein und dasselbe. ;) Treten während dieser Zeit dann keine Schmerztage mehr auf? Wie sieht es in der Zeit dazwischen aus?

  • Profilbild Sternglitzer vor 1 Jahr, 7 Monaten:

    Hallo Pauline,

    weíß Dein Studienarzt auch, wie lange etwa mit dem Zulassungsverfahren zu rechnen ist? Denn was die meisten von uns letztlich gern wissen wollen ist ja: Wann endlich kommt Telcagepant auf den Markt? [b]Ich hatte mal im Frühjahr email-Kontakt mit einem der Telcagepant-Entwickler in den USA, Dr. Tony Ho. Und der meinte, dass sie Ende 2010 ihre Studien der US-Zulassungsbehörde vorlegen wollen und dass dann noch mit ein, zwei Jahren bis zur Zulassung gerechnet werden muss…

    Liebe Grüße
    Sternglitzer