Hallo,
seit einigen Jahren nehme ich Notrilen (ursprünglich wegen Ängste u. Burnout-Symptome) u. meinte auch, dass es sich positiv auf die Migräne auswirkt. Nun habe ich aber erfahren, dass das so nicht stimmt/nicht sein kann.
Auch wollte ich meine Migräne-Behandlung “professionalisieren” und nicht nur die Rezepte beim Hausarzt abholen (ich nehme Maxalt, 10 mg).
Ein Fachmann (Neurologe) schlug mir vor, ich solle die Nortrilen (abends 25 mg) weglassen u. durch 25 mg (1/4 Tablette) Amitriptylin ersetzen. Dies habe ich nun gestern Abend (Einnahme gegen 22.45) gemacht u. war heute Morgen total fertig (müde), was noch immer anhält. Daraufhin musste ich erst mal weinen: weil die Migräne mich eh schon total depri macht (hatte letzte Woche 3 Migräne-Attacken bzw. Anzeichen u. bei der 4. habe ich dann ausgehalten, wegen Sorge vor Übergebrauchskopfschmerz) u. zusätzliche Müdigkeit mich noch weiter runterzieht.
Nun will ich mal fragen, ob es normal ist, dass man schon nach der ersten Einnahme (25 mg) total müde ist oder ist das “eingebildet”? Geht das irgendwann weg?
Und dann eine Frage an Bettina oder an alle: Könnte man nicht mal eine Zusammenstellung von (anonymen) Patienten machen, welche Mittel, speziell Antidepressiva, sie nehmen und ob es die Migräne überhaupt verbessert?
Lieben Gruß!
Susisonne