Ich beobachte mich seit Weihnachten und versuche meine Vorboten herauszufinden.
Gestern war ich nach einer Migräne total aufgekratzt, voller überschäumender Ideen und hochmotiviert und euphorisch. Da dachte ich: o.k., ich bin scheinbar NACH der Migräne voller Power..
Ich meine, das bereits öfter bemerkt zu haben.
Heute habe ich jedoch wieder Migräne (ganz leicht – halte es noch ohne Tablette aus, bin allerdings nicht arbeiten gegangen und schlafe alle 2 Std.) und ich frage mich, ob die überschäumende Energie nicht eher doch ein Vorbote ist und kein Nachbote!
Im Moment habe ich fast täglich Migräne, da lässt sich das nicht so ausmachen, ob Vor- oder Nachbote!
Bettinas Vorboten kommen mir bekannt vor und als ich Julias Beitrag gelesen habe, war mir klar, dass das Vorboten sein müssen: das ist bei mir absolut identisch! Finde ich krass!
Im Moment beobachte ich alles an mir und mit mir und in mir…..
Ich habe Angst zu gähnen, ich habe Angst vor Rührung (eben habe ich den Beitrag von Monika Koch über ihren Aufenthalt mit ihrem Sohn in der Schmerzklinik Kiel gelesen und ich musste weinen, weil mir ihr Sohn und sie so leid tun…), ich habe Angst vor Unterzuckerung, ich habe Angst vor zu wenig Schlaf, vor zu viel Stress…..
Aber ich weiche vom Thema ab – ich bin sehr daran interessiert, was meine Vorboten sind, aber im gleichen Moment frage ich mich, warum das so wichtig ist, das zu wissen.
Kann man dann wirklich etwas unternehmen, was die Migräne dann doch verhindert? Z.B. Progressive Muskelentspannung?
Das wäre das Einzige, was mir einfallen würde.
Ansonsten würde das Erkennen, das eine Migräne im Anmarsch ist, doch nur Sinn machen, um Termine abzusagen oder sich bei seinem Arbeitgeber schon mal für den nächsten Tag krank zu melden?
Ich hoffe, ich verfehle hier nicht das Thema und ich hoffe, ich sehe nicht zu schwarz und ich hoffe, ihr wiedersprecht mir und sagt mir, wozu das Erkennen der Vorboten nützlich ist!
Liebe Grüße
staubfinger